{"id":18164,"date":"2021-02-14T14:43:33","date_gmt":"2021-02-14T12:43:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=18164"},"modified":"2021-02-14T14:46:58","modified_gmt":"2021-02-14T12:46:58","slug":"kw-06","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=18164","title":{"rendered":"KW-06-2021: #LeonardCohen_and_Jazz &#8211; One of Leonard Cohen`s so called &#8222;Jazz-Songs&#8220; : #The_Smokey_Life &#8211; taken from Album #Field_Commander_Cohen (2001) und warum der Song so hei\u00dft wie er hei\u00dft :"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>The Smokey Life<\/strong> ==&gt; ist ein Song auf dem Album ==&gt;\u00a0 <em>R<\/em><em>ecent Songs<\/em>, 1979; \u00e0<em>Field Commander Cohen, 2001. <\/em>Dieser Song mit seiner \u201efaulen, relaxten, rauchigen Jazzkneipen-Atmosph\u00e4re\u201c, wie ihn Jim Devlin in seinem Buch \u201eIn Every Style Of Passion\u201c beschreibt, ist der dritte Song auf dem Album, den Cohen w\u00e4hrend der 1975er Tournee live ausprobiert hat. Damals hie\u00df er \u201eI Guess It\u02bcs Time\u201c und hatte John Lissauer als Co-Autor, obwohl die Autorenrechte wie bei \u201eThe Traitor\u201c auf der Version dieses Albums wieder nur Cohen zukommen. Wieder einmal geht es um eine gescheiterte oder scheiternde Beziehung, aber es gibt keinen \u00c4rger. Der Ton ist resigniert und akzeptierend, sogar z\u00e4rtlich, jedoch mit einer geh\u00f6rigen Portion Ersch\u00f6pfung. Nachdem \u201evor langer Zeit&#8230;vereinbart wurde, es locker zu nehmen\u201c, ist die Beziehung nun \u201elocker genug\u201c, damit die Liebenden nicht nur \u201eeine weitere Nacht verheiratet sind\u201c, sondern auch \u201eloslassen k\u00f6nnen\u201c. Was ist, so k\u00f6nnte man fragen, \u201edas rauchige Leben, das \u00fcberall praktiziert wird?\u201c Der allwissende und zu clevere Teil von Leuten mit ihrer Verschw\u00f6rungstheorie, die in jedem Song nach Hinweise auf Drogen suchen, werden sich die Lippen lecken und sagen \u201eA-ha, ich rieche Marihjuana!\u201c. Dies ist, wie so oft, nicht nur vereinfachend, sondern auch ohne jeglichen Beweis aus dem Inhalt des Songs. Die Strophe, die mit \u201eSmokey Life\u201c schlie\u00dft, beginnt mit \u201edie Szenerie&#8230;verschwindet\u201c; als N\u00e4chstes lernt die Geliebte des S\u00e4ngers, \u201eauf Luft zu laufen\u201c; dann \u201eder Boden ist weg\u201c. Die Antwort ist eindeutig: das \u201erauchige Leben\u201c ist eines, in dem alle Bodenhaftung, alle f\u00fchlbaren Anhaltspunkte sich in Luft aufgel\u00f6st haben. Dieer Schlussessenz des Songs ist, dass, wenn dies passiert (wie es \u201e\u00fcberall\u201c passiert), man keine Panik kriegen soll. Man sollte einfach weitermachen und \u00fcberleben. Weniger todtraurig als viele Songs auf diesem Album, basiert dieses Lied auf dem Pianospiel von Fender Rhodes (mit der Erlaubnis von Bill Ginn) und weist einen relaxten Swing-Rhythmus und einen pr\u00e4zisen Duett-Gesang von Jennifer Warnes auf. Die h\u00fcbsche Melodie des Refrains erinnert an Joni Mitchell.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; The Smokey Life ==&gt; ist ein Song auf dem Album ==&gt;\u00a0 Recent Songs, 1979; \u00e0Field Commander Cohen, 2001. 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