{"id":26676,"date":"2023-02-27T10:21:03","date_gmt":"2023-02-27T08:21:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=26676"},"modified":"2023-02-27T10:26:37","modified_gmt":"2023-02-27T08:26:37","slug":"kw-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=26676","title":{"rendered":"#unanswered_questions_about_Leonard_Cohen (9):  \u2013 War Leonard Cohen im Krieg ? &#8211; Ja, 1973 im Yom Kippur Krieg in Israel &#8211; Aus dieser Geschichte soll nun ein Film entstehen."},"content":{"rendered":"<p>Leonard Cohen hatte Israel mehrfach besucht, zum ersten Mal 1960. Doch kaum ein Besuch sorgte so nachhaltig f\u00fcr Beachtung wie der mitten im Jom Kippur-Krieg 1973. Was damals geschah, hielt der israelische Journalist Matti Friedman in einem Buch \u201eWho by Fire: Leonard Cohen in the Sinai\u201c fest, das im April 2022 erschien.<\/p>\n<p><em><strong>&#8222;Als Cohen im Oktober 1973 vom Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges h\u00f6rte, flog er nach Tel Aviv mit dem Wunsch, irgendwie zu helfen. Einen konkreten Plant hatte er offenbar nicht, er f\u00fchlte sich aber dem \u00dcberleben des j\u00fcdischen Volkes verpflichtet. Eventuell k\u00f6nnte er ja in einem Kibbutz arbeiten. In einem Caf\u00e9 auf der Dizengoff-Stra\u00dfe in Tel Aviv traf er auf den israelischen S\u00e4nger und Cohen-Fan Oschik Levi. Der machte ihm den entscheidenden Vorschlag, vor den Soldaten an der Front zu singen.<\/strong><\/em><\/p>\n<h4><em><strong>Zwei Monate im Sinai unterwegs<\/strong><\/em><\/h4>\n<p><em><strong>Nach einigem Z\u00f6gern, weil Cohens Musik eher melancholisch und nicht gerade aufmunternd wirkt, stimmte der Singer-Songwriter zu. Und so tourte Cohen zwei Monate lang durch den Sinai, das Duo spielte bis zu acht Mal t\u00e4glich vor den Einheiten der israelischen Armee. Zu jener Zeit entstand unter anderem ein Foto, auf dem Cohen bei einem Auftritt bei Soldaten irgendwo in der N\u00e4he des Suez-Kanals zu sehen ist. Direkt neben ihm ist <a href=\"https:\/\/www.israelnetz.com\/frueherer-premierminister-ariel-scharon-gestorben\/\">Ariel Scharon<\/a> zu erkennen, damals General und sp\u00e4ter israelischer Premierminister.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>In jener Zeit entstanden auch bekannte Lieder Cohens, darunter ist einer seiner ber\u00fchmtesten Songs: \u201eLover, Lover, Lover\u201c. Den Text habe er in einigen der ruhigeren Momente auf dem Sinai auf ein St\u00fcck Papier gekritzelt und dort auch erstmals \u00f6ffentlich gesungen, berichten Zeitzeugen. In der letzten Strophe hei\u00dft es: \u201eAnd may the spirit of this song, may it rise up pure and free. May it be a shield for you, a shield against the enemy.\u201c (M\u00f6ge sich der Geist dieses Liedes rein und frei erheben. M\u00f6ge er dir ein Schild sein gegen den Feind). Auch das St\u00fcck \u201eWho By Fire\u201c war auf dem Album \u201eNew Skins for the Old Ceremony\u201c, das im folgenden Jahr erschien. Der Liedtext war beeinflusst von seinem Israel-Besuch w\u00e4hrend des Jom-Kippur-Krieges.&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.israelnetz.com\/leonard-cohen-in-israel-truppen-besuch-wird-als-serie-verfilmt\/\">https:\/\/www.israelnetz.com\/leonard-cohen-in-israel-truppen-besuch-wird-als-serie-verfilmt\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leonard Cohen hatte Israel mehrfach besucht, zum ersten Mal 1960. Doch kaum ein Besuch sorgte so nachhaltig f\u00fcr Beachtung wie der mitten im Jom Kippur-Krieg 1973. 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