{"id":33637,"date":"2025-10-20T23:55:51","date_gmt":"2025-10-20T21:55:51","guid":{"rendered":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=33637"},"modified":"2025-12-28T16:04:22","modified_gmt":"2025-12-28T14:04:22","slug":"kw-43-2025-volbeat-in-frankfurt-review-by-christof-graf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=33637","title":{"rendered":"KW-43-2025: VOLBEAT in Frankfurt &#8211; Review by Christof Graf"},"content":{"rendered":"<div class=\"html-div xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl\" dir=\"auto\">\n<div class=\"html-div xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl\" data-ad-rendering-role=\"story_message\">\n<div id=\"_r_1n2_\" class=\"x1l90r2v x1iorvi4 x1g0dm76 xpdmqnj\" data-ad-comet-preview=\"message\" data-ad-preview=\"message\">\n<div class=\"x78zum5 xdt5ytf xz62fqu x16ldp7u\">\n<div class=\"xu06os2 x1ok221b\">\n<div class=\"html-div xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak xexx8yu xyri2b x18d9i69 x1c1uobl\">\n<div class=\"xdj266r x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">VOLBEAT, BUSH, WITCH FEVER @ Frankfurt, Festhalle<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">Text &amp; Pics: Prof. Dr. Christof Graf<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"x14z9mp xat24cr x1lziwak x1vvkbs xtlvy1s x126k92a\">\n<div dir=\"auto\">VOLBEAT`s Vorklang zu Rock am Ring 2026. \u2013 So k\u00f6nnte die \u00dcberschrift f\u00fcr die Konzertreview der d\u00e4nischen VOLBEAT-Rocker lauten, die sich derzeit auf ihrer \u201eGreatest Of All Tours Worldwide\u201c befindet. Mit ihrem aktuellen Album \u201eGod Of Angels Trust\u201c, woraus bei den 17 dargebotenen Songs lediglich vier live zu h\u00f6ren sind, rocken sich Frontmann und Gitarrist Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug) und Kaspar Boye Larsen (Bass), die nach dem Ausscheiden von Gitarrist Rob Caggiano 2023 nun die Band als Trio bilden, durch ihr Zwei-Stunden-Set. Verst\u00e4rkt haben sich Volbeat mit Flemming C. Lund (The Arcane Order, Temple Of Scorn) als weiteren Gitarristen.<\/div>\n<div dir=\"auto\">Der Abend erweist sich zun\u00e4chst aber erst einmal als kleines \u201eMini-Festival\u201c mit zwei \u201eSpecial Guests\u201c. Um Punkt 19.00 Uhr schlendern zun\u00e4chst die vier \u201eHexen\u201c von \u201eWitch Fever\u201c aus Manchester auf die sp\u00e4rlich ausgestattete B\u00fchne und \u00fcberziehen die schon sehr gef\u00fcllte Frankfurter Festhalle mit einem Mix aus Grunge und Punkrock und einem Schuss \u201eDoom\u201c. \u201eWitch Fever\u201c \u2013 das sind Amy Walpole (Gesang), Alex Thompson (Bass), Alisha Yarwood (Gitarre) und Annabelle Joyce (Schlagzeug). Sie kombinieren bei ihrem 30-min\u00fctigen Auftritt schwere, tiefe Riffs, manchmal schleppende (\u201esludgy\u201c) Passagen, mit intensiven Vocals \u2013 manchmal laut, schnell, manchmal geradezu melancholisch. Sie stellen Songs vom Deb\u00fctalbum \u201eCongregation\u201c (2022) und ihrem aktuellen Album \u201eFevereaten\u201c (2025) vor, darunter die Singles \u201eThe Garden\u201c, \u201eDead To Me\u201c and \u201eSafe\u201c. 30 Minuten klingt alles roh, konfrontativ und dennoch durchaus eindrucksvoll und eingeh\u00fcllt in extrem dunkles B\u00fchnenlicht. Danach ist der \u201eHexentanz\u201c vorbei, hat aber Lust auf tieferes Eintauchen in die Hexenwelt von \u201eWitch Fever\u201c gemacht.<\/div>\n<div dir=\"auto\">Um 19.50 Uhr steht die britische, 1991 gegr\u00fcndete Grunge-Rockband \u201eBush\u201c f\u00fcr 45 Minuten auf der B\u00fchne. Es ist ihre erste Europatour seit acht Jahren. Es ist nicht die Band, eher das einzige verbliebene Gr\u00fcndungsmitglied, der Gitarrist und Frontmann Gavin Rossdale, der das Publikum von Anbeginn in Bann zieht. Der Mann, der mit Gwen Stefani verheiratet und mit Sophia Thomalla liiert war und am 30. Oktober diesen Jahres 60 Jahre alt ist, wirkt agiler als so mancher 30j\u00e4hriger, wenn er die neuen Songs, vom k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten zehnten Studioalbum \u201eI Beat Loneliness\u201c ins begeisterte Frankfurter Publikum hineinschmettert. Schnell zieht er seine stylische Jacke aus und steht im verschwitzten Muscle-Shirt da. Sein Charisma und die Kraft seiner Performance, lassen die lange Pause vergessen, wenn er Klassiker wie \u201eMachinehead\u201c, \u201eEverything Zen\u201c oder \u201eComedown\u201c abfeiert. Neue Songs wie \u201eScars\u201c, \u201e60 Ways To Forget People\u201c und \u201eI Beat Loneliness\u201c bestechen ebenso durch starke Stimme und mit knackigen Riffs. Bei \u201eSwallowed\u201c ruft er das Publikum zu einem mit von Smartphones erzeugten Lichtermeer auf. Bei \u00e4lteren Songs wie \u201eGlycerine\u201c und \u201eMore Than Machines\u201c schaffen es seine Mitmusiker Leadgitarrist Chris Traynor (seit 2002), Bassist Corey Britz (seit 2010) und Drummer Nik Hughes (seit 2019) den Geist von \u201eBush\u201c aufleben zu lassen, als w\u00e4re er nie weggewesen. Auch nach den 45 Minuten \u201eBush\u201c wirkt das Publikum ausgehungert. Auch von \u201eBush\u201c h\u00e4tte man sich noch mehr gew\u00fcnscht.<\/div>\n<div dir=\"auto\">Um 21.10 ist es dann so weit. Der Vorhang, auf dem die Schatten der vier Volbeat-Musiker zu sehen sind, f\u00e4llt und Michael Poulsen sprintet schnell auf den ins Publikum f\u00fchrenden Laufsteg zu einer in der Mitte der Halle befindlichen Rundb\u00fchne. \u2013 Diese durften \u00fcbrigens auch die Special Guests bereits nutzen. \u2013 Publikumsn\u00e4he ist das Motto des Abends, der mit dem vorantreibenden \u201eThe Devil\u2019s Bleeding Crown\u201c aus dem 2016er-Longplayer \u201eSeal The Deal &amp; Let\u2019s Boogie\u201c beginnt. Es folgt \u201eLola Montez\u201c vom 2013er \u201eOutlaw Gentlemen &amp; Shady Ladies\u201c-Album. Der Volbeat-Style l\u00e4sst sich nur als konsequenter Mix aus Heavy Metal und Rock and Roll, der oft als Elvis-Metal bezeichnet wird, beschreiben. Volbeat kombinieren in Frankfurt live wie auf Platte Elemente von Heavy Metal mit Einfl\u00fcssen aus Punkrock, Country und Blues. Und wenn S\u00e4nger Michael Poulsen Kl\u00e4nge von Johnny Cashs \u201eRing Of Fire\u201c einleitet, \u00fcber das Poulson sagt, er hat das einfach mal bei \u201eCash\u201c geklaut, um es noch besser zu spielen, h\u00f6rt man deutlich. Volbeat sind auch vom Rockabilly-Bands der 1950er und 60er Jahre inspiriert. Volbeat schaffen es quasi von Beginn an, die Frankfurter Festhalle zum Pulsieren zu bringen. Klassiker wie \u201eThe Devil\u2019s Bleeding Crown\u201c und \u201eFallen\u201c wechseln mit neueren Songs vom Album \u201eGod Of Angels Trust\u201c. Stilistische Vielfalt ist angesagt. Rockabilly\u2011Riffs, Hard\u2011Rock\u2011Grooves und Heavy Metal, alle Register werden gezogen. Theatralik gibt es nicht viel, die Musik steht im Vordergrund. Mit \u201eA Warrior\u2019s Call \/ Pool of Booze, Booze, Booza\u201c endet der 90min\u00fctige Abend und macht Lust auf \u201eRock am Ring 2026\u201c. \u2013 Dort spielen Volbeat neben Linkin Park und Iron Maiden als Headliner bei der 41. Ausgabe von \u201eRock am Ring\u201c vom 5 bis 7. Juni 2026<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VOLBEAT, BUSH, WITCH FEVER @ Frankfurt, Festhalle Text &amp; Pics: Prof. Dr. Christof Graf VOLBEAT`s Vorklang zu Rock am Ring 2026. \u2013 So k\u00f6nnte die \u00dcberschrift f\u00fcr die Konzertreview der d\u00e4nischen VOLBEAT-Rocker lauten, die sich derzeit auf ihrer \u201eGreatest Of All Tours Worldwide\u201c befindet. 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