{"id":4385,"date":"2016-10-24T18:53:22","date_gmt":"2016-10-24T16:53:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=4385"},"modified":"2016-10-24T19:37:10","modified_gmt":"2016-10-24T17:37:10","slug":"kw-43-2017-buchmesse-2017-part-i-bruce-springsteen-stellt-biografie-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=4385","title":{"rendered":"KW-43-2017: Buchmesse 2017 &#8211; Part II &#8211; Ein Resumee"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Frankfurter Buchmesse<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus \u00fcber 100 L\u00e4ndern, rund 275.000 Besuchern, \u00fcber 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die gr\u00f6\u00dfte Fachmesse f\u00fcr das internationale Publishing. Dar\u00fcber hinaus ist sie ein branchen\u00fcbergreifender Treffpunkt f\u00fcr Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der j\u00e4hrlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielf\u00e4ltige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur pr\u00e4sentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzj\u00e4hrig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen M\u00e4rkten. Mit der Gr\u00fcndung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gr\u00fcndern, Vordenkern, Experten und Vision\u00e4ren ideale Voraussetzungen f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels. <a href=\"http:\/\/www.buchmesse.de\/\">www.buchmesse.de<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vom Dazugeh\u00f6ren und vom Teilen: Debatten um kulturelle Identit\u00e4ten sowie geistiges Eigentum bestimmen die Themen der 68. Frankfurter Buchmesse<\/strong><\/p>\n<p>Frankfurt, 23.10.2016 \u2013 Was die eigene kulturelle Identit\u00e4t ausmacht und wie ein Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl \u00fcber Grenzen hinweg entstehen kann, zeigte auf der Frankfurter Buchmesse 2016 nicht nur die Pr\u00e4sentation des Ehrengastes Flandern &amp; die Niederlande. Die Idee, dass Akzeptanz durch das \u00dcbereinanderlegen unterschiedlicher Positionen entsteht, zog sich als roter Faden durch zahlreiche politische Diskussionen. Aber auch die Frage, wie ein zukunftweisender Umgang mit geistigem Eigentum aussieht, besch\u00e4ftigte die Buch- und Medienbranche in Frankfurt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit THE ARTS+, einem neuen Schwerpunkt f\u00fcr die Creative Industries, der \u00a0Kommentierung der politischen Weltlage sowie mit viel Prominenz aus Politik, Literatur und Kunst ist die Frankfurter Buchmesse 2016 heute zu Ende gegangen. Insbesondere mit THE ARTS+ gelang es, neue Kundengruppen aus den angrenzenden Medienbranchen nach Frankfurt zu holen, Diskussionen anzusto\u00dfen und neue Gesch\u00e4ftsmodelle zu erschlie\u00dfen. \u201eDie Frankfurter Buchmesse ist seit jeher der weltweit wichtigste Handelsplatz f\u00fcr geistiges Eigentum, wie das deutliche Wachstum des Literary Agents &amp; Scouts Centre (LitAg) beweist. Mit zahlreichen prominenten Ausstellern, Sprechern und Besuchern war das neue ARTS+-Areal von der ersten Minute so lebhaft und dynamisch, wie wir es uns erhofft hatten. Und es untermauert die Relevanz von Intellectual Property f\u00fcr die weltweite Medienindustrie\u201c, sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Daneben war die Frankfurter Buchmesse gepr\u00e4gt von politischen Appellen und Diskussionen, welche die derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen weltweit widerspiegelten. Im Zentrum stand dabei die Verteidigung der Freiheit des Wortes: \u201eWir haben von dieser Frankfurter Buchmesse einen\u00a0 Ruf f\u00fcr Freiheit und Demokratie in die Welt geschickt. So wie nie zuvor hat die Buch- und Medienbranche den Einsatz f\u00fcr Meinungsfreiheit zum Thema gemacht\u201c, sagte der Heinrich Riethm\u00fcller, Vorsteher des B\u00f6rsenvereins des Deutschen Buchhandels, zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit Carolin Emcke, Cees Nooteboom, Elif Shafak, Lamya Kaddor, Can D\u00fcndar, Herfried M\u00fcnkler, David Hockney, Jeff Jarvis und Martin Schulz nutzten namhafte Autoren, zahlreiche Politiker und EU-Delegationen den weltweit gr\u00f6\u00dften Branchentreffpunkt f\u00fcr ihre Botschaften. \u201eDer kulturelle Raum Europa muss gemeinsam verteidigt werden\u201c, forderte der franz\u00f6sische Premierminister Manuel Valls anl\u00e4sslich der Pressekonferenz zum Ehrengastauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 am Messe-Donnerstag. Wie vielf\u00e4ltig sich der \u201ekulturelle Raum Europa\u201c darstellt, und wie relevant der Austausch Europas mit der restlichen Welt ist, wurde an den vergangenen f\u00fcnf Messetagen deutlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und das war die Frankfurter Buchmesse 2016:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Positive Besucherbilanz<\/strong> Bis zum Ende des Tages erwartet die Messe insgesamt rund 277.000 Besucher. Dabei konnte w\u00e4hrend der Fachbesuchertage ein leichtes Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden: Es kamen rund 142.300 Fachbesucher (2015: 140.474 Z\u00e4hlung am Messefreitag) auf das Messegel\u00e4nde. F\u00fcr die Publikumstage weisen die vorl\u00e4ufigen Zahlen eine \u00e4hnliche H\u00f6he wie 2015 (135.317) auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Politische Buchmesse<\/strong> \u201eWir beobachten mit gro\u00dfer Sorge, dass die Meinungs- und Publikationsfreiheit in zahlreichen europ\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern akut bedroht ist. Dieses Thema betrifft unsere Branche weltweit, und die gro\u00dfe Welle der Solidarit\u00e4t, die auf der Buchmesse sichtbar wurde \u2013 f\u00fcr Can D\u00fcndar, Asli Erdogan oder Raif Badawi \u2013 wird global wahrgenommen\u201c, sagte Juergen Boos.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Intellectual Property <\/strong>Auf \u00fcber 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfl\u00e4che. konnten Besucher des neuen Areals THE ARTS+ Virtual Reality und 3D-Kunst erleben, einen Museums- oder Creative-Hub besuchen und sich \u00fcber digitale Plattformen informieren. 150 Sprecher aus 16 L\u00e4ndern diskutierten w\u00e4hrend der f\u00fcnf Tage in zahlreichen Workshops, Labs und Pr\u00e4sentationen. Die Konferenz am Messe-Mittwoch war ausverkauft. \u201eTHE ARTS+ hatte eine starke europ\u00e4ische Dimension, mit zahlreichen Partnern wie Europeana und EU-Kulturkommission. Wir wollen diese Dimension verst\u00e4rken und ein europ\u00e4isches Netzwerk f\u00fcr Innovation in der Kreativwirtschaft f\u00f6rdern\u201c, bilanziert Holger Volland, VP Business Development bei der Frankfurter Buchmesse.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Internationaler Rechtehandel <\/strong>Das Literary Agents and Scouts Centre (LitAg) der Frankfurter Buchmesse hat neue Rekorde aufgestellt. In diesem Jahr nutzten \u00fcber 700 Literaturagenten aus 300 Agenturen das Rechtezentrum in Halle 6.3. Abgeschirmt vom allgemeinen Messetrubel fanden an 460 Tischen Gespr\u00e4che und Rechteverhandlungen im Halbstundentakt statt. Etwa 50 Prozent der LitAg-Kunden kamen aus der englischsprachigen Welt. Deutschsprachige Agenturen machen 15 Prozent der anwesenden Rechteh\u00e4ndler aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Business Club <\/strong>Im dritten Jahr seines Bestehens hat sich der Business Club der Frankfurter Buchmesse als exklusives Arbeitszentrum und optimaler Ort zum Netzwerken etabliert: \u00dcber 3.400 Besucher aus 74 L\u00e4ndern nutzten den Business Club in diesem Jahr. An f\u00fcnf Tagen fanden 45 Veranstaltungen statt, unter den rund 150 eingeladenen Experten waren der CEO von Bonnier Books, Jacob Dalborg, Massimo Turchetta, CEO von Rizzoli Libri Trade (Mondadori Publishing Group), Claude de Saint Vincent, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von M\u00e9dia Participations oder Gaby Wood, k\u00fcnstlerische Leiterin der Booker Prize Foundation.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Buchmesse in der Stadt und Publikumstage <\/strong>Erstmalig luden in diesem Jahr die Frankfurter Buchmesse und die Frankfurter Initiative f\u00fcr Gastronomie e.V. zur Booknight ins Bahnhofsviertel ein. Acht ausgew\u00e4hlte Clubs, Bars und Restaurants boten den Messeg\u00e4sten ein Programm aus Performances, Lesungen sowie kulinarischen Neuinterpretationen niederl\u00e4ndischer Klassiker wie Bitterballen und Fritten.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00dcber die Frankfurter Buchmesse Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus \u00fcber 100 L\u00e4ndern, rund 275.000 Besuchern, \u00fcber 4.000 Veranstaltungen und rund 10.000 anwesenden akkreditierten Journalisten, darunter 2.000 Blogger, die gr\u00f6\u00dfte Fachmesse f\u00fcr das internationale Publishing. Dar\u00fcber hinaus ist sie ein branchen\u00fcbergreifender Treffpunkt f\u00fcr Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. 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