{"id":7924,"date":"2018-04-06T15:13:18","date_gmt":"2018-04-06T13:13:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=7924"},"modified":"2018-04-06T15:36:54","modified_gmt":"2018-04-06T13:36:54","slug":"kw-13-2019-songlyrics-of-leonard-cohen-master-song-song-no-2-on-first-album-songtexte-leonard-cohen-leonard-cohen-lyrics-discography-leonard-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=7924","title":{"rendered":"KW-13-2019: #SONGLYRICS OF #LEONARD COHEN \u2013 #Master Song \u2013 (Song No. 2 on first album) Songtexte Leonard Cohen \u2013 \u2013 Leonard Cohen Lyrics \u2013 Discography Leonard Cohen \u2013 Leonard Cohen Songtexte inkl. deutsche \u00dcbersetzung \u2013 22 years of COHENPEDIA."},"content":{"rendered":"<p><strong>Master Song<\/strong> \u00e0 Song auf \u00e0 <em>The Songs Of Leonard Cohen<\/em>, 1968. Eine dunkle Sezierung einer verr\u00fcckten <em>menage \u00e0 trois<\/em> (\u201edeine Liebe ist ein Geheimnis im ganzen Viertel\u201c) ohne Refrain, mit Cohens sp\u00fcrbaren <em>longueurs<\/em>, die von einem blubbernden Doppelbass und den Schauern einer E-Gitarre und Streichern \u00fcberschattet werden. Der schwache Gesang ruiniert den Song. Ein weiterer Song, der auf einem Gedicht aus \u201eParasites Of Heaven\u201c basiert (\u201eIch glaube, ich h\u00f6rte deinen Meister singen&#8230;\u201c) und dessen Rechte Cohen vorr\u00fcbergehend verloren hatte. Mit 5:54 Minuten ist \u201eMaster Song\u201c das l\u00e4ngste Lied auf dem Album. Der Song erz\u00e4hlt von einer vom philosophischen Gesichtspunkt her komplizierten und nicht vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rten m\u00e9nage \u00e0 trois (zwischen dem S\u00e4nger, seiner Frau und ihrem \u201eMeister\u201c), ein Thema, dass Cohen in seiner Novelle \u201eBeautiful Losers\u201c erforscht hatte. Die begleitende Rhythmusgitarre wiederholt sich in gewisser Art und Weise und ben\u00f6tigt die Vielfalt, die die elektronisch gesteuerten Instrumente aufweisen, die den Song auf den Punkt bringen. Das Portrait des Meisters, der dem S\u00e4nger anscheinend H\u00f6rner aufgesetzt hat, ist wenig schmeichelhaft. Es ist merkw\u00fcrdig, wenn man bedenkt, dass Cohen nur kurze Zeit nach der Aufnahme von \u201eSongs Of Leonard Cohen\u201c seinen eigenen \u201eMeister\u201c \u2013 Joshu Sasaki (bekannt als Roshi) \u2013 kennengelernt hat, in dessen Zen Buddhisten-Kloster in Kalifornien er lebte und von dem, anders als der \u201eMeister\u201c in diesem Song, nicht bekannt ist, dass er \u201efehlgeschlagen\u201c ist. Es ist wom\u00f6glich kein Zufall, dass der \u201eMaster Song\u201c auf keiner einzigen Song-Liste von Cohens Tourneen erscheint.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Texttransformation &amp; Wortprojektionen \/ <\/em><\/strong><em>Master Song<strong> \/ Meisterlied<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich glaube, du hast deinen Meister singen geh\u00f6rt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Als ich krank im Bett lag<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich nehme an, er hat dir alles gesagt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Was ich in meinem Kopf verborgen halte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dein Meister hat dich mit auf Reisen genommen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Oder wenigstens hast du das behauptet <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und jetzt bist du zur\u00fcckgekommen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Um deinem Gefangenen Wein und Brot zu bringen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Du bist ihm in einem Tempel begegnet, wo<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Man seine Kleider an der T\u00fcr abgibt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Er war nur ein Mann unter vielen auf einem Stuhl<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Der gerade aus dem Krieg zur\u00fcckgekehrt war<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und du verbirgst sein m\u00fcdes Gesicht in deinem Haar<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und er reicht dir einen Apfelbutzen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dann ber\u00fchrt er deine Lippen, die so pl\u00f6tzlich unbedeckt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Von den K\u00fcssen, die wir vor einiger Zeit aufgebracht haben<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und er gab dir einen deutschen Sch\u00e4ferhund<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mit einem Halsband aus Leder und Nieten<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und nie zwang er dich, zu erkl\u00e4ren oder \u00fcber <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>All die kleinen Details zu sprechen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Wie wer ein Wort hat und wer einen Stein<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wer dich zwischen der Post hatte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Jetzt ist deine Liebe ein Geheimnis im ganzen Viertel<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und sie h\u00f6rt nie auf, selbst wenn dein Meister versagt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und er nahm dich in seinem Flugzeug mit<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Das er ganz freih\u00e4ndig flog<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und ihr kreuztet \u00fcber den Schleiern aus Regen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Die die Menge von den St\u00e4nden vertrieben<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dann l\u00f6schte er die Lichter in einer einsamen Stra\u00dfe<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und ein Affe mit den Dr\u00fcsen eines Engels<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Stillte die letzten Spuren des Schmerzes<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mit der Musik von Gummib\u00e4ndern<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und jetzt h\u00f6re ich deinen Meister singen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Du kniest, damit er kommen kann<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Sein K\u00f6rper ist ein goldener Faden<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Von dem dein K\u00f6rper h\u00e4ngt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Sein K\u00f6rper ist ein goldener Faden<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mein eigener K\u00f6rper ist ganz stumpf<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Oh jetzt, wo du deinen Meister singen h\u00f6rst<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ist deine Kleidung ganz zerzaust<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und wirst du neben diesem Bett knien<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Das wir vor so langer Zeit polierten<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Bevor dein Meister sich entschloss<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mir ein Bett aus Schnee zu bereiten<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Deine Augen sind wild, und deine Kn\u00f6chel sind rot<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und du sprichst viel zu tief und leise<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Nein, ich kann nicht h\u00f6ren, was dein Meister sagte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Bevor er dich gehen hie\u00df<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dann denke ich auch, du spielst viel zu grob<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>F\u00fcr eine Dame, die auf dem Mond war<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich habe lange genug an diesem Fenster gelegen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Um mich an ein leeres Zimmer zu gew\u00f6hnen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und deine Liebe ist der Staub im Husten eines alten Mannes<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Der mit dem Fu\u00df einen Takt mitwippt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und deine Schenkel sind eine Ruine, du willst zu viel<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Sagen wir, du bist etwas zu fr\u00fch zur\u00fcck<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich habe deinen Meister vollkommen geliebt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich habe ihm alles beigebracht, was er wusste<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Er verhungerte in einem tiefen Mysterium<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Wie ein Mann, der die Wahrheit sicher kennt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und ich schickte dich zu ihm mit meiner Garantie<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dass ich ihm etwas Neues beibringen k\u00f6nnte<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und ich lehrte ihn, wie du mich vermissen w\u00fcrdest<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Egal, was er sagte und egal, was du t\u00e4test<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich glaube du hast deinen Meister singen geh\u00f6rt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Als ich krank im Bett lag<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Ich nehme an, er hat dir alles gesagt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Was ich in meinem Kopf verborgen halten muss<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Dein Meister hat dich mit auf Reisen genommen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Oder wenigstens hast du das behauptet <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Und jetzt bist du zur\u00fcckgekommen<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Um deinem Gefangenen Wein und Brot zu bringen?<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Master Song \u00e0 Song auf \u00e0 The Songs Of Leonard Cohen, 1968. 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