{"id":7944,"date":"2018-04-06T15:22:35","date_gmt":"2018-04-06T13:22:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=7944"},"modified":"2018-04-06T16:08:49","modified_gmt":"2018-04-06T14:08:49","slug":"kw-13-2018-im-labyrinth-der-verehrung-dt-version-des-leonardcohenfiles-article-in-the-labyrinth-of-worship-leonard-cohen-a-crack-in-everything-or-what-remains-a-walk-through-the-mont","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=7944","title":{"rendered":"KW-13-2018: Im Labyrinth der Verehrung &#8211; German Version\/ Dt. Version des leonardcohenfiles-article: In The Labyrinth Of Worship &#8211; LEONARD COHEN &#8211; A Crack In Everything &#8211; or &#8222;What remains?&#8220; &#8211; A Walk Through the Montreal Leonard Cohen &#8211; MAC Exhibition"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Leonard_Cohen_What_Remains-MAC-MOntreal_by-Christof_Graf-engl_version.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7915\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Leonard_Cohen_What_Remains-MAC-MOntreal_by-Christof_Graf-engl_version-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><strong>Im Labyrinth der Verehrung : Leonard Cohen : A Crack in Everything <\/strong><\/p>\n<p><strong>or<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was bleibt? &#8211; A Walk through the MAC Leonard Cohen Exhibition in Montreal\/ Canada<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Text &amp; Pics: Prof. Dr. Christof Graf<\/strong><strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7966\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_3-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Was bleibt? Vierzehn Studio-Alben und etwas \u00fcber 150 Lieder, je nachdem, ob man Coverversionen mitz\u00e4hlt oder nicht? Dreizehn B\u00fccher. Je nachdem ob man die \u201eCollected Poems\u201c-Ausgaben mitz\u00e4hlt oder nicht, Hunderte von Gedichten und zwei Romane? Zeichnungen, Computergraphiken und Aquarelle? Leonard Cohen war nicht nur Singer\/ Songwriter und Poet, Leonard Cohen war vielen K\u00fcnsten gegen\u00fcber aufgeschlossen. Cohen war aber auch an K\u00fcnsten anderer K\u00fcnstler interessiert. Cohen war offen gegen\u00fcber Film, Theater und Tanz, Musicals und Fotografie, wie solch herrliche Engagements wie z.B. bei dem Filmprojekt \u201eI`m Your Hotel\u201c (1984), bei der Gastrolle in der US-TV-Serie \u201eMiami Vice\u201c (1987) oder bei dem Musical \u201eNight Magic\u201c (1985) beispielhaft zeigen. <\/strong><strong>Aber auch schon 1973 agierte er als Musical-Autor f\u00fcr \u201cThe Sisters Of Mercy \u2013 A Musical Journey Into The Words Of Leonard Cohen\u201c. <\/strong><strong>Dies war ein von seinem damaligen Manager und Anwalt Marty Machat produziertes Projekt. Die Liste k\u00fcnstlerischer Engagements von Leonard Cohen ist lang und vielf\u00e4ltig. Ebenso vielf\u00e4ltig ist die am 9. November 2017 er\u00f6ffnete Ausstellung \u201eLeonard Cohen : A Crack in Everything\u201c im Mus\u00e9e d&#8216; Art Contemporain de Montr\u00e9al (MAC).<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7965\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><strong>\u00a0<\/strong>Zwei Tage zuvor hatte ich zun\u00e4chst Gelegenheit bei einer Preview-F\u00fchrung mit dem Kurator John Zeppetelli und einigen K\u00fcnstlern durch die Ausstellungsr\u00e4ume des MAC zu flanieren. Am Mittwoch, den 8. November gab es eine offizielle Pressekonferenz im MAC ohne F\u00fchrung. Am Dienstag davor, den 7. November 2017, Ortszeit 10.00 Uhr hatte Kurator John Zeppetelli ein Dutzend Journalisten zu einem kleinen Pressefr\u00fchst\u00fcck mit Rundgang geladen. Aus dem Rundgang wurde ein kommentierter Einblick in eine Ausstellung, die es so weltweit f\u00fcr einen K\u00fcnstler der Popul\u00e4ren Musik noch nicht gegeben hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7967\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_4-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Das MAC ist f\u00fcr all jene, die \u201eDowntown\u201c Montreal leben, unterkommen oder zu Gast sind, perfekt gelegen. Viele der Downtown-Hotelketten sind nicht weiter als maximal 30 Minuten Fu\u00dfweg vom MAC, in der 185 Saint-Catherine St W, Montreal, QC H2X 3X5, Kanada entfernt. Ich wohnte auch \u201edowntown\u201c,\u00a0 in der Peel Street. Auch ein knapp 30 min\u00fctiger Fu\u00dfweg zum Mac. Die Peel Street ist \u00a0ideal gelegen, um \u201eLeonard Cohen`s Montreal\u201c zu entdecken. Dieser Morgen des 7. November 2017, einen Tag nach dem \u201eTower Of Song\u201c-Konzert, war mit Minus vier Grad Celsius der k\u00e4lteste Tag in der zweiten Novemberwoche in Montreal. \u00a0Der arktische Ostwind machte daraus gef\u00fchlte Minus zehn Grad.\u00a0 Es war aber auch einer der letzten klaren Sonnentage, bevor die Temperaturen am Ende der Woche weiter fielen. Gegen Ende der Woche fiel sogar etwas Schnee.<\/p>\n<p>Anyway, ich verlie\u00df meine Unterkunft in meinem Montrealer \u201eAdlerhorst\u201c wie ich meine Unterkunft im 14. Stockwerk mit Blick auf die Mc Gill University bezeichnete, und \u00fcberquerte die Sheerbrooke Street. W\u00fcrde ich von dort nach rechts abbiegen, am Ritz Carlton vorbei, w\u00e4re die Rue Crescent, eine zweite Querstra\u00dfe zur Sheerbrooke die Stra\u00dfe, in der mittig das zweite Mural von Leonard Cohen zu bewundern w\u00e4re. Dieses wurde \u00fcbrigens nachmittags in Anwesenheit der Urheberin des Fotos, Cohens Tochter Lorca und Robert Kory, der Leonard Cohen seit etwa 2006 managte, \u00a0anl\u00e4sslich der 375-Jahresfeiern von Montreal offiziell der \u201eStadt Montreal\u201c \u00fcbergeben. Dieses erste Mural stie\u00df in der Montrealer Bev\u00f6lkerung auf Unverst\u00e4ndnis, wie mir am Nachmittag ein dortiger Gastronom erz\u00e4hlte. Viele Montrealer verstanden nicht, warum das Mural nicht dort angebracht wurde, wo Leonard Cohen in den letzten Jahren lebte, n\u00e4mlich rund um den \u201eParc Du Portugal\u201c, rund um sein dortiges Zuhause. Der einzige Bezug zu Leonard Cohen hat das Mural deswegen, weil er in der Rue Crescent Cohen einmal fotografiert wurde und das Foto als Cover-Photo f\u00fcr das Live-Album \u201eField Commander Cohen\u201c verwendet wurde.<\/p>\n<p>Eine Diskussion, die dadurch entkr\u00e4ftet wurde, da\u00df die Stadt ein zweites weiteres Mural, hinter dem Parkplatz des \u201eMoshe\u201c-Restaurants, ganz in der N\u00e4he von Cohens Haus in Auftrag gab. Ungeachtet dieser Tatsachen, passen die Murals in die \u201eBilder einer Ausstellung\u201c, die in dieser zweiten Novemberwoche der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht wurden. Ungeachtet dieser Gedanken, machte ich mich weiter auf den Weg zur \u201eMAC\u201c-Ausstellung. Eines der Murals lag dabei nicht auf dem Weg.<\/p>\n<p>Ich biege nicht rechts ab. Ich \u00fcberquere die Sheerbrooke und mache mich weiter auf der Peel auf den Weg zum MAC, bis zur Kreuzung Rue St. Catherinne. Dort biege ich links ab und tauche in eine gerade einen neuen\u00a0 Arbeitstag begr\u00fc\u00dfende\u00a0 Gesch\u00e4ftswelt ein. Einige der Gesch\u00e4fte waren noch geschlossen, andere hatten gerade ge\u00f6ffnet, Kaffeeh\u00e4user wie Starbucks scheinen jedoch 24\/ 7 ge\u00f6ffnet zu haben. Vorbei an einem Postamt, einem Tattoo-Studio und an einer Kampsportsschule begegnet man schnell in ihre B\u00fcros huschenden Business Men &amp; Women, Studenten auf dem Weg in ihre Vorlesungen und erste Kunden von Geschenke- oder Lebensmittell\u00e4den oder Buchhandlungen wie Indigo,<\/p>\n<p>An einem kleinen eher unscheinbaren Starbucks, kreuzt sich die St.-Catherine mit der Rue Jeanne-Mance und gibt pl\u00f6tzlich den Blick auf das MAC frei. Die drei gro\u00dfen Buchstaben M,A und C\u00a0 an den Seiten zur Rue Jeanne-Mance und ein gelbes Transparent mit dem Namen Leonard Cohen weisen darauf hin, da\u00df dieses eher nicht wie ein Museum, von au\u00dfen \u00a0zun\u00e4chst mehr wie ein Einkaufszentrum wirkende Geb\u00e4ude, letztendlich das MAC ist. Hinter dem MAC befindet sich \u00fcbrigens der \u201ePlace Des Arts\u201c, auf dem auch schon Leonard Cohen beim Montreal Jazz-Festival an drei Tagen vom 23.-25. Juni 2008 aufgetreten ist.<\/p>\n<p>L\u00e4uft man ein paar Meter weiter um das Geb\u00e4ude herum, ein wenig weiter in Richtung St. Catherine, wird das gelbe Transpararent mit einem gro\u00dfen Fotomotiv Leonard Cohens erg\u00e4nzt. Rechts davon, recht unauff\u00e4llig ist der Haupteingang. Dar\u00fcber ist ein Foto angebracht, das man von der Bewerbung der \u201eListening To Leonard\u201c- Veranstaltung kennt und von Michael Putland stammt.<\/p>\n<p>Im ebenerdigen Empfangsbereich befinden sich Informationsst\u00e4nde und Garderoben, Sitzgelegenheiten und der spiralf\u00f6rmige Treppenaufgang zum Obergeschoss. Dort l\u00e4dt ein gro\u00dfes Plakatmotiv in einer Gr\u00f6\u00dfe von \u00a0etwa drei mal f\u00fcnf Meter Gr\u00f6\u00dfe ein. Das Motiv stammt aus dem Video-Dreh von \u201eFirst We Take Manhattan\u201c, produziert von Dominique Isserman in Deauville\/ Frankreich. Cohen ist darauf \u00fcberlebensgro\u00df abgebildet.\u00a0 Mit Faktor \u201e2\u201c fast doppelt so gro\u00df wie das \u201eOriginal\u201c. Daneben ist sein Namen in gro\u00dfen schwarzen Lettern auf wei\u00dfem Hintergrund zu lesen. Ein gelungenes Entr\u00e9e f\u00fcr die \u201eReise\u201c in Cohens Welt.<a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7968\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_5-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>So sieht es auch John Zeppetelli: \u201eEs ist eine Art Beginn einer Reise durch das Leben und Werk eines \u201eWortschmiedes\u201c, eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Singer\/ Songwriters, dessen Kunst auf Menschen in der ganzen Welt gewirkt hat\u201c, wie er einladend antwortet , ohne, da\u00df er danach gefragt wurde.<\/p>\n<p>Zeppetelli, der seit August 2013 im Amt des MAC-Direktors und seine Mitarbeiter erz\u00e4hlen zun\u00e4chst \u00fcber die Vorgeschichte und ihre Vorbereitungen, bevor dann die einzelnen Kunstwerke besichtigt werden. W\u00e4hrenddessen und im Anschlu\u00df stehen Zeppetelli\u00a0 und einige K\u00fcnstler f\u00fcr Gespr\u00e4che zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Bei der kleinen Einf\u00fchrungsrede nach der Begr\u00fc\u00dfung fallen seitens der Organisatoren bereits die ersten Zitate, die danach sehr zeitnah in vielen Medien und sozialen Plattformen um die Welt gingen. Jeder der Journalisten nahm sie dankbar mit Dat-Recorder, Video-Cam oder Smartphone auf.<\/p>\n<p>Es sei die \u201eerste gro\u00dfe Ausstellung, die Cohens Verm\u00e4chtnis gewidmet ist\u201c, und obwohl es wie eine Art von Show nach dem Tod einer Ikone aussieht, war diese Ausstellung schon weit im Voraus geplant und hatte Cohens Einverst\u00e4ndnis noch zu dessen Lebzeiten. \u00a0Besonders freute man sich, als es 2016 hie\u00df, Leonard Cohen w\u00fcrde ein neues Album herausbringen. \u201eWe were excited to be celebrating a living legend, an active musician, poet and cultural figure who had been active for five decades,\u201d sagt Zeppetelli stolz. \u201cWe were so looking forward to taking him around the exhibition hall and showing him how relevant and powerful he has been to so many people.\u201d<\/p>\n<p>Trotzdem war Zeppetelli \u00fcberrascht wie erfreut zugleich, die Zusage Cohens zu haben, denn er kennt ihn als h\u00f6chst privaten Menschen, der solchen Projekten eher zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber steht.<\/p>\n<p>Der Grund, warum Cohen durch seinen Anwalt und Manager Robert Kory seine Zustimmung gab, war wohl, mutma\u00dft Zeppetelli, \u201ebecause this wasn\u2019t a hagiography, it wasn\u2019t a collection of his fedoras. This show was contemporary art commissions where we invited artists to think about Leonard Cohen\u2019s cultural output, to be displayed in Montreal, the city he came back to \u2013 to be buried.\u201d<\/p>\n<p>Man wollte bewu\u00dft keine Ausstellung, wie z.B. \u201e\u201cDavid Bowie Is\u201d haben, bei der vordergr\u00fcndig \u00a0B\u00fchnenklamotten und Fotos zu sehen sind. \u00a0Einige Medienvertreter hatten die David Bowie-Ausstellung in London oder Berlin bereits gesehen.<\/p>\n<p><em>(\u201eDavid Bowie Is\u201c, so the name of that exhibition includes more than 300 objects collected from Bowie\u2019s teenage years through his death last year\u201d, says Brooklyn Museum, in which the exhibition will be from March 2 to July 15. Archivists spent several years organizing and culling from a 75,000-piece collection. Objects include set designs, photography, rare performance videos and stage costumes \u2014 like bodysuits from the \u201cZiggy Stardust\u201d tour in 1972 and a coat designed by Bowie and Alexander McQueen for the \u201cEarthling\u201d album cover in 1997. Some will artifacts will be new and exclusive to the Brooklyn Museum, including musical scores and handwritten set lists. Bowie\u2019s music will play on speakers and headphones throughout the show. The exhibition opened at the Victoria and Albert Museum in London in 2013, becoming the most-visited show in the museum\u2019s history. It has traveled to cities all over the world and has been seen by over 1.8 million people. Organizers say the Brooklyn Museum will be the final stop.\u201d; Anmerkung des Autors).<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7970\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_6-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Nein, \u201ees sollte keine Gitarrensammlung oder dergleichen gezeigt werden, und auch nicht die grauen Anz\u00fcge oder Hemden, die Cohen in f\u00fcnf Tourneejahren geradezu \u201euniformartig\u201c wie eine Art \u201eArbeitskleidung\u201c trug\u201c, so Zeppetelli.<\/p>\n<p>\u201eUngl\u00fccklicherweise starb Cohen vor der \u00d6ffnung der Ausstellung. Die Ausstellung wirkt zwar jetzt ein wenig wie eine Art Erinnerungsausstellung, ist es aber nicht. \u201eDie meisten K\u00fcnstler wurden noch zu Lebzeiten dazu eingeladen und aufgerufen, sich mit dem Werk Cohens auseinanderzusetzen. Es geht nicht nur um Verehrung, es geht um Reflektion und um Interpretation von Cohens Kunst aus der Sicht anderer K\u00fcnstler.\u201c<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"#LEONARD_COHEN  Montreal MAC EXHIBITION-2017 Press Preview (part 1) 2017_11-07\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hUs1u8EfkJQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Und ja, obwohl man auch die ber\u00fchmte Olivetti-Schreibmaschine zu sehen bekommt, mit der Cohen seine ersten Werke schrieb, geht es nicht darum, Hard Core-Sammler mit Memoriabla zu beeindrucken. Es geht darum, Cohens Kunst in neuer Kunst wiederzuspiegeln.<\/p>\n<p>\u201cThis show was contemporary art commissions where we invited artists to think about Leonard Cohen\u2019s cultural output, to be displayed in Montreal, the city he came back to \u2013 to be buried\u201d, so Zeppetelli im O-Ton.<\/p>\n<p>Aber man sollte sich doch am besten selbst ein Bild davon machen, meinte Zeppetelli und lud zum Rundgang ein. Mit beim Rundgang dabei, einige der K\u00fcnstler, deren Arbeit Bestandteil von \u201eA Crack In Everything\u201c ist. Als der Rundgang \u2013 noch unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit \u2013 beendet war, besuchte auch Sharon Robinson die Ausstellung und stand f\u00fcr kleine Gespr\u00e4che zur Verf\u00fcgung .<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"#MAC Leonard_Cohen EXHIB press preview (part 2 ) John ZEPPETELLI is talking A_Crack_In-Everything\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ipKvLfesmpg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>\u201eEine Reihenfolge g\u00e4be es nicht, die Ausstellung kann ohne einen Zwangsablauf begangen werden, es gibt keine chronologische Abfolge\u201c, sagt Zeppetelli. \u00a0Wir k\u00f6nnen zuerst nach Links oder nach Rechts gehen\u201c, meine der Kurator in dem kleinen provisorisch eingerichteten Bistro hinter dem Eingangs-Transparent.<\/p>\n<p>Wir schreiten zun\u00e4chst in den Raum, in dem die anwesenden K\u00fcnstler Mouna Andraos und Melissa Mongiatl ihre \u201eexperimentelle performace installation\u201c vorstellten. \u00a0\u201eI Heard There Was a Secret Chord is a participatory humming channel that reveals an invisible vibration uniting people around the world currently listening to Leonard Cohen\u2019s \u201cHallelujah\u201d, sagen sie \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL DAILY TOUS LES JOURS  Press Preview part 5   #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITION\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oyyVrUV-MD8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Auf der anderen Seite der Ausstellungsr\u00e4ume im Obergeschoss des MAC f\u00fchrte Zeppetelli zu Candice Breitz Beitrag. \u201cThe artists\u2019 meditations on Cohen\u2019s work have resulted in pieces like South African artist Candice Breitz\u2019s recreation of Cohen\u2019s album I\u2019m Your Man, all sung by Montreal men over the age of 65\u201d, sagt Zeppetelli und f\u00fchrt uns in einen gro\u00dfen dunklen Raum mit zahlreichen Video-Portraits in Orginalgr\u00f6\u00dfe dieser \u201c\u00fcber 65j\u00e4hrigen\u201d.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL CANDICE BREITZ   Press Preview part 3 7th november   #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXH\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/eR0qHYvQvtk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die gesamte Ausstellung \u201ctakes its title from Cohen\u2019s song \u201cAnthem\u201d, which contains the famous line \u201cThere is a crack in everything, that\u2019s how the light gets in.\u201d The song also inspired artist Kara Blake\u2019s piece for the show, an immersive installation called \u201cThe Offerings\u201d. \u201cThe song apparently took Cohen 10 years to craft and is just one example of his many artistic offerings that get inside the beautifully flawed nature of being human,\u201d sagt der K\u00fcnstler Blake selbst. \u201cI wanted my piece to present visitors with a sampling of the creativity, wit and insight Cohen has gifted us with.\u201d<\/p>\n<p>Zeppetelli erkl\u00e4rt beim Rundgang:\u00a0 \u201cTo bring those elements to life, Blake pored through decades of archival material, including film and television appearances, photographs and written documents, to craft a portrait of the artist displayed on video screens with Cohen\u2019s velvet-clad voice enveloping the viewer in the darkened room. The piece is a portrait of Cohen wrought out of his own words, letting visitors spend time in what Blake calls \u201chis contemplative universe\u201d.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger man sich in diesem Rundgang bewegt, umso mehr offenbahren sich Eindr\u00fccke der Mehrdimensionalit\u00e4t, offenbahren sich Vielf\u00e4ltigkeit und Tiefe, die Cohen bei anderen K\u00fcnstlern hinterlassen hat.<\/p>\n<p>Zeppetelli und den mehr als 40 Visual Artists, Filmmachern und Musikern aus zehn L\u00e4ndern gelingt etwas bis dato sehr Innovatives. Eine Mischung aus traditioneller Ausstellung und\u00a0 zeitgen\u00f6ssischer Multimedia-Show.<\/p>\n<p>\u201cThe project\u2019s relevance only seemed to increase as it took shape: Cohen came out with his valedictory masterwork, \u201cYou Want it Darker\u201d, and then died the day before the election of Donald Trump \u2014 and, as it transpires, exactly a year before the opening of \u201cA Crack in Everything\u201d. \u00a0\u201cIt was like a tectonic shift,\u201d sagt Zeppetelli. \u201cThe poet of love and brokenness disappears and this monstrous figure rises improbably and incomprehensibly into the most important office.\u201d Die Zeitung, die das dokumentiert, wird ebenso in der Ausstellung gezeigt. Die Ausgabe der NEW YORK TIMES liegt in einer Glasvitrine.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL CLARA FUREYThomas Demand   Press Preview part 9 LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITIO\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9lL4fCiRygg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, aber nicht minder beeindruckend, ist die Performance der Kanadierin Clara Frey. \u00a0Ihr \u201eWhen Even The\u201d is a cycle of performances inspired by the eponymous poem by Leonard Cohen. In this ninety-minute work, Furey engages in an existential reflection on memory, the passage of time and death\u2014all major themes in Cohen\u2019s work\u201d, beschreibt\u00a0 Zeppetelli diese Performance.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL CLARA FUREY   Press Preview part 4    #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITION ACRACKI\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ypGyK7Libjs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Der Raum, den Cohen-Fans wohl am interessantesten finden und wohl auch die meiste Zeit verbringen m\u00f6chten, ist der, in dem Live-Videos gezeigt werden. Zu sehen sind zahlreiche Aufnahmen aus offiziellen Video-, DVD- und BLURAY- Publikationen aus f\u00fcnf Jahrzehnten.\u00a0 Aber auch Ausschnitte aus Fernsehbeitr\u00e4gen oder Konzerten bei CBC, BBC oder auch dem deutschen ZDF sind ber\u00fccksichtigt. Zu den Ausschnitten aus f\u00fcnf Jahrzehnten k\u00fcnstlerischem Schaffen \u00a0geh\u00f6ren u.a. Aufnahmen aus dem 1972er Kino-Film \u201eBird On A Wire\u201c, dem einzigen offiziellen Kauf-Video \u201eSongs From The Life Of Leonard Cohen\u201c (1988) \u00a0oder vom 1979er Live-Konzert \u201eRock Pop Special\u201c\u00a0 im zweiten deutschen Fernsehen (ZDF).\u00a0<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL GEORGE FOK   Press Preview  part 6  #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITION ACRACKINE\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hREvf76zGTA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Wenn man alles auf sich wirken lassen m\u00f6chte und hin und wieder auch auf den Sitzgelegenheiten verweilen m\u00f6chte, sind allein bis jetzt schon knapp drei Stunden vergangen. Man will nicht wirklich etwas auslassen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL GEORGE FOK  Press Preview part 12   #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITION ACRACKINE\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/LT2sNuq2dtE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Die kanadischen K\u00fcnstler Janet Cardiff und George Bures Miller sind international anerkannte Kunstschaffende, die f\u00fcr ihre \u201eimmersive multimedia sound installations\u201c und beeindruckenden Audio\/video-Walks ber\u00fchmt sind.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL JANET CARDIFF &amp; GEORGE BURES MILLER    Press Preview  part 7  #LEONARDCOHEN MONTREAL201\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0_slpLfFUl4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Von Tacita Dean`s innovativer Idee und\u00a0 Arbeit ist Zeppetelli besonders begeistert, wie man allerdings etwas schwer nachvollziehen kann. Das gezeigte Video in einem dunklen Raum ist einfach nur langweilig. Zeppetelli aber sagt:\u00a0 \u201c4\u201933\u2019\u2019 is a 4-minute, 33-second silence \u201cperformed\u201d\u00a0 in three movements\u2014was highly influential in twentieth-century music and very emotional for the choreographer.\u201d \u2013 Warum? \u201cWell, the title plays on the expression \u201cearworm\u201d, which refers to a song that repeats in one`s head. Earworms can be triggered aurally as well as associatively. The film shows a bord literally sitting on a wire and is 3 minutes and 33 seconds long, exact he same length as that of Leonard Cohebn`s\u00a0 signature song \u201cBird On A Wire\u201d.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL TACITA DEAN   Press Preview part 8 #LEONARDCOHEN MONTREAL2017 MAC EXHIBITION ACRACKINEV\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ym7EYEDtO8k?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Nach dem Zeppetelli das erkl\u00e4rte, steht man in einem dunklen kleinen Raum, schaut nach oben und h\u00f6rt einem V\u00f6gelchen zu. Einige der Besucher gehen schnell wieder weiter, andere h\u00f6ren sich den Vogel zwei Mal an, einige schmunzeln, manche tun, als w\u00fcrden sie den Vogel verstehen und wiederum andere sch\u00fctteln nur den Kopf und gehen schnell in den n\u00e4chsten Ausstellungsraum.<\/p>\n<p>Einen \u201en\u00e4chsten\u201c Ausstellungsraum gibt es eigentlich nicht. Eine Art Chronologie, wie die Ausstellung zu begehen ist, gibt es auch am Ende des Rundgangs nicht erkennbar. Man entscheidet selbst. Vielleicht ist das schon hier eine Art Hinweis daf\u00fcr, wie mit Leonard Cohens Werk, Liedern, Texten umzugehen ist. Es gibt keine Doktrin. Der Meister selbst hat schlie\u00dflich selbst \u201eUnmengen\u201c von Wortbildern kreiert, die Raum f\u00fcr Interpretation lassen. (Ist das Verwandeln von Wasser zu Wein und wieder zur\u00fcck auf \u201eYou Want It Darker\u201c nicht ein wundersch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr ?) Im R\u00fcckblick auf meine erste Ausstellungsbegehung f\u00fchle ich mich an solche Wortbilder, an solche R\u00e4ume f\u00fcr Interpretationsvielfalt erinnert. Im MAC kann man viele R\u00e4ume, \u00fcbrigens auch nach zwei Seiten, verlassen. Man l\u00e4sst sich treiben oder aber von Zeppetelli f\u00fchren, der mit dieser \u201epreview\u201c seine eigenen Akzente setzt. Nicht unerw\u00e4hnt lassen, m\u00f6chte er den kleinen Raum, in dem Leonard Cohens \u201eSelf \u2013 Portraits\u201c gezeigt werden. \u201eEr fertigte Hunderte davon an\u201c, sagt Zeppetelli begeistert, als wir den daf\u00fcr vorgesehenen \u201eRaum\u201c betreten. Schwarz und karg das Interieur Design, mit Fokus auf die teils ca. 5 qm gro\u00dfen Projektionen von Cohens Graphiken. \u201eUnz\u00e4hlige davon haben wir digitalisiert und zeigen einige der aus unserer Sicht interessantesten. (Einige davon waren auch auf dem Pausenvorhang des \u201eTower Of Song\u201c-Konzertes am Abend zuvor gezeigt worden).<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"MAC MONTREAL  John Zeppetelli talks about Leonard Cohens Self Portraits   Press Preview  part 10  #L\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6bp_6cKnMSI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Ok, ein ganz klein Wenig im Stile von \u201cDavid Bowie Is\u201d gibt es bei der Leonard Cohen-Ausstellung dann doch noch. \u201eManuscripts, as well as an exact copy of his work room, where he recorded \u201cYou Want It Darker,\u201d can also be seen. This replica is based on a shot from his life partner from the 80s, the French photographer Dominique Isserman\u201d, so Zeppetelli am Ende. Und er merkt auch noch an, da\u00df im Rahmen dieser einzigartigen Ausstellung nat\u00fcrlich auch Cohens langj\u00e4hrige Co-Produzentin und \u201cKollaborateurin\u201d Sharon Robinson nicht fehlen darf. Nach Cohens Tod schrieb sie den Song \u201cGoodbye Stranger\u201d, der als eine Art \u201eMaking Of\u201c-Video in einem f\u00fcr sie vorgesehenen Raum zu sehen und h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>Nach \u00fcber drei Stunden ist der Spaziergang durch das Labyrinth der Verehrung f\u00fcr Leonard Cohen im Montrealer MAC zu Ende.<\/p>\n<p>Am Abend wird es am Ufer des St. Lorenz Stroms rund um die Silos No. 5 im Montrealer Hafen noch eine \u201eBesonderheit\u201c geben, die es nur in dieser Woche, gerade einmal f\u00fcr f\u00fcnf N\u00e4chte zu bewundern gibt, k\u00fcndigt Zeppetelli an. \u201eOne of Montreal\u2019s most iconic architectural structures, will be lit up in Leonard Cohen\u2019s honour.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7972\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_8-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>The MAC has commissioned neo-conceptual American artist Jenny Holzer to create a piece consisting of a giant projection of select phrases from Cohen\u2019s poems, songs, and other writings\u2014in both French and English. The projection, named For Leonard Cohen, will be visible as of November 7th, coinciding with the first anniversary of Cohen\u2019s death. Jenny Holzer revisits the fine line between the written word and the image, thus transforming the text into the object of observation. The integration of Cohen\u2019s writing into such large-scale work will also offer an alternative perspective on the author\u2019s original underlying meanings and messages. This creation will present a temporary tribute marked by a deep admiration for the Montreal poet on the occasion of the 1st anniversary of his death and the 375th anniversary of his hometown.\u201c \u2013 Der Kurator wei\u00df sich bei jeder Beschreibung seiner K\u00fcnstler in eine Spirale der Begeisterung zu begeben. Er wirkt, als h\u00e4tte er Programm und Katalog nicht nur auswendig gelernt, sondern auch verinnerlicht. Der Spaziergang zu den Silos No. 5 w\u00fcrde ich mir mit gro\u00dfer Vorfreude bei noch tieferen Temperaturen am Abend geben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7964\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Mit den Worten \u201eHaben Sie noch Fragen\u201c beendet der Kurator unseren Spaziergang. Im Anschlu\u00df steht er noch f\u00fcr kurze Interviews zur Verf\u00fcgung und geht. Sharon Robinson kommt, als er geht. Sie wird noch herzlich von Zeppetelli begr\u00fc\u00dft, bevor sich Mrs. Robinson auf den Weg zu \u201eihrem\u201c Raum, zu ihrer Teilhabe an der \u201eAusstellung\u201c aufmacht. Aber das ist eigentlich ein ganz eigenes und anderes \u2013 wenn auch nur kurzes &#8211; Kapitel dieses Spazierganges.<\/p>\n<p><strong>Was bleibt?<\/strong> A crack in Everything? Zwei Fragen, die ich nach diesem stundenlangen Spaziergang durch eine Ausstellung voller Bilder, die nicht Leonard Cohen, wohl aber K\u00fcnstler, die sich mit Leonard Cohen besch\u00e4ftigen zeigen, noch immer nicht beantworten kann. Was bleibt ist wohl auch das, was Leonard Cohens Lieder sind: weder Gesang, noch Musik, wohl aber sind sie Gebet. Was bleibt ist wohl auch das, was Leonard Cohens Texte sind, ein ewiges Liebesbekenntnis an den Abschied von irgendetwas. Abschied hat immer mit Erinnerungen zu tun. Leonard Cohen verstand es, nicht nur Popmusik und Poesie zu einer Leinwand f\u00fcr Gedanken zu verweben, sondern auch Abschied mit Erinnerungen. Er malte die Bilder mit Worten.<\/p>\n<p>\u201eA crack in everything\u201c ist irgendwie in allem, was Cohen malte. Die Bilder seiner Worte werden noch immer von vielen gesehen, verstanden oder verkl\u00e4rt. Einige seiner Bilder \u00fcberleben die Zeit und gehen nun endg\u00fcltig in die Unsterblichkeit ein.\u00a0 Schon David Bowie ist das mit seinem\u00a0 Album \u201eBlackstar\u201c gelungen, mit welchem er sich aus der Welt verabschiedet hat. Mit seiner Hymne \u201eLazarus\u201c hat er die Ewigkeit betreten. Cohen machte es ihm gar besser nach. Nur drei Wochen vor seinem Tod ver\u00f6ffentlichte er mit \u201eYou Want It Darker\u201c sein Epitaph, sein Requiem, sein Hallelujah, das in vielem seiner Kunst nie verstummen wird.<\/p>\n<p>Je leiser Cohen seine Kunst vortrug, umso lauter wurde der Jubel seines Publikums.\u00a0 Cohen machte aus der Stille, den geheimnisvollen Klang, in dem Worte zu Ges\u00e4ngen und Ges\u00e4nge zu Gebeten werden.\u00a0 Cohen wurde immer leiser und bereitete seine J\u00fcnger auf den Moment, wenn jedes Wort geschrieben und gesungen ist, vor. Seit dem 7. November 2016 ist das letzte Wort von Leonard Cohen geschrieben und gesungen. Der Klang des Mannes, der stets ein Reisender war, der nie ankam, scheint jedoch nicht zu verstummen.\u00a0 Heute singen andere seiner Lieder, malen andere seine Bilder. Heute ist \u201eA crack in everything\u201c \u00fcberall. Alles, was Cohen hinterl\u00e4\u00dft ist Gebet. Zu Lebzeiten betete er selbst, jetzt beten andere f\u00fcr ihn. Mit der Ausstellung \u201eA crack in everything\u201c beten sie Leonard Cohen an und \u00fcben sich im Nachklang f\u00fcr einen gottgleichen Weltdichter, der scheinbar nicht nur aus Montreal kam.\u00a0 \u201eA Crack in Everything\u201c ist behilflich, uns im Labyrinth der Verehrung zurecht zu finden.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_10.jpg\">P.S.:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-7973\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/A_CRACK_IN_EVERYTHING_MONTREAL-In_the_Labyrinth_of_wirship-Cohenpedia_by-Christof_graf_10-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>ADRESS:<\/strong><\/p>\n<p><strong>185, rue Sainte-Catherine Ouest<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0(corner Jeanne-Mance)<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Montr\u00e9al (Qu\u00e9bec)<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0H2X 3X5<\/strong><\/p>\n<p><strong>Place-des-Arts metro<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0The Mus\u00e9e is connected to the underground city.<\/strong><\/p>\n<p><strong>City bus numbers:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a015, 55, 80, 129, 535<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Labyrinth der Verehrung : Leonard Cohen : A Crack in Everything or Was bleibt? &#8211; A Walk through the MAC Leonard Cohen Exhibition in Montreal\/ Canada \u00a0Text &amp; Pics: Prof. Dr. Christof Graf\u00a0 Was bleibt? 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