{"id":8856,"date":"2018-07-16T10:29:02","date_gmt":"2018-07-16T08:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/?p=8856"},"modified":"2018-07-26T08:28:05","modified_gmt":"2018-07-26T06:28:05","slug":"kw-26-2018-quincey-jones-85-geburtstag-beim-montreux-jazz-festival-2018-nick-cave-singt-und-iggy-pop-verliert-einen-zahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leonardcohen.de\/?p=8856","title":{"rendered":"KW-28-2018: Quincey Jones 85. Geburtstag beim MONTREUX JAZZ Festival 2018. Nick Cave singt und Iggy Pop verliert einen Zahn &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/CAVE-Nick-by-Christof_Graf-cohenpedia-k.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-6777\" src=\"http:\/\/blog.leonardcohen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/CAVE-Nick-by-Christof_Graf-cohenpedia-k-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Das 52. <\/strong><strong>Montreux Jazz Festival hat mehr als 240&#8217;000 Menschen angezogen. <\/strong><strong>Auf allen B\u00fchnen haben starke Pers\u00f6nlichkeiten und erhabene Momente eine Ausgabe gepr\u00e4gt, wobei die Musik und die Qualit\u00e4t der Begr\u00fcssung im Vordergrund standen.\u00a0<\/strong><strong>Das neue House of Jazz hat alle seine Versprechen gehalten und in einem atemberaubenden Rahmen ein eindrucksvolles Portr\u00e4t des Jazz von morgen gezeichnet. <\/strong><\/p>\n<p>Das gleichzeitige Feiern eines Erbes sowie aktueller Musik: Diese beiden treibenden Kr\u00e4fte des Montreux Jazz Festival scheinen sich heute mehr denn je zu vereinen. W\u00e4hrend dieser Ausgabe sind der Techno des Strobe Klubs und die Legenden des Stravinski Hand in Hand gegangen. Was das House of Jazz betrifft, sollte es nicht gen\u00fcgen, die Wurzeln des Jazz zu w\u00fcrdigen; es ging darum, das Gesicht von morgen zu zeigen. Vor allem durch elektronische Kl\u00e4nge, die bei den Montreux Jazz Talent Awards und der Montreux Jazz Academy allgegenw\u00e4rtig sind.<\/p>\n<p>Und dann gab es im House of Jazz diesen wunderbaren Abend des 8. Juli. Ultra-zeitgen\u00f6ssischer Jazz (R+R=NOW, Ezra Collective), klassischer Hip-Hop (Mos Def, Talib Kweli), Soul-Nachwuchs (Jorja Smith) \u2013 alle haben sie sich versammelt, um den 85. Geburtstag von Quincy Jones zu feiern, w\u00e4hrend eines Konzert-Events von 1 bis 5 Uhr morgens, das vom grossen Monty Alexander gekr\u00f6nt wurde. Zwei Generationen, die sich gegenseitig inspiriert haben, um Musik zu feiern.<\/p>\n<p>Die Herausforderung war gewaltig \u2013 akustisch, logistisch und k\u00fcnstlerisch zugleich: das<br \/>\nPetit Palais in ein Jazzhaus zu verwandeln und die Festivalbesucher zu \u00fcberzeugen, sich an diesen neuen Veranstaltungsort zu begeben. Das Festivalteam hatte sich diesen lebendigen und sprudelnden Ort ausgedacht, um den Jazz und mit ihm verwandte Musikstile zu feiern. Das Publikum hat diese Vision schnell erkannt und tummelte sich umso schneller vor der B\u00fchne der Coupole und auf deren Terrasse. Die Workshops und Jam-Sessions schienen noch intensiver zu sein und luden zum Austausch und zum Feiern ein. Die Montreux Jazz Talent Awards konnten das Publikum \u00fcberraschen und begeistern; die drei Preise werden im September verliehen.<\/p>\n<p>Die neue Version des Montreux Jazz Club, gr\u00f6sser und durch eine neu gestaltete \u00c4sthetik veredelt, hat beim Publikum einen starken Eindruck hinterlassen und tr\u00e4gt bereits die Marke von Jazzstars wie Stanley Clarke, Chick Corea oder Gregory Porter. In seiner neuen Form konnte der Club grosse Bands wie die grandiosen Orchester von Matthew Herbert, John Cale oder Ja\u00ebl begr\u00fcssen, aber hat auch zarten Solo-Auftritten wie denen von Jason Moran, Jade Bird, Faraj Suleiman und nat\u00fcrlich der pr\u00e4chtigen Hommage von Seu Jorge an David Bowie die B\u00fchne \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Auch hinter den Kulissen des Belv\u00e9d\u00e8re, einem neuen Empfangsbereich f\u00fcr K\u00fcnstler, in dem man sich entspannen und feiern konnte, funktionierte die Magie. Einige haben ihren Abend im Belv\u00e9d\u00e8re verl\u00e4ngert, teilweise erg\u00e4nzt durch eine Jam-Session auf der B\u00fchne der Coupole. Das war bei Monty Alexander, Leon Bridges, Don Airey, Kenny Neal oder auch Mart&#8217;N\u00e1lia der Fall.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das House of Jazz eine intensive erste Ausgabe erlebt hat, boten auch zwei weitere Veranstaltungsorte aussergew\u00f6hnliche Momente. Das Auditorium Stravinski, das mehrmals ins Rockerkost\u00fcm geschl\u00fcpft ist, hat \u00fcberragende Auftritte zu verzeichnen, wie Queens of the Stone Age, Hollywood Vampires, Jack White oder auch Iggy Pop, der \u2013 trotz kaputtem Zahn \u2013 als Zugabe vier Songs gespielt hat.<\/p>\n<p>Mit ihrem ersten Auftritt beim Festival haben die riesigen Nick Cave &amp; the Bad Seeds f\u00fcr einen epischen Moment gesorgt und das Publikum gez\u00e4hmt, bis dieses am Ende des Konzertes auf dem Boden sass. Die Zusammenarbeit auf der B\u00fchne zwischen den Nine Inch Nails und Gary Numan oder zwischen Massive Attack und Young Fathers verk\u00f6rpert die Koh\u00e4renz der von den Programmgestaltern zusammengestellten Abende.<\/p>\n<p>Beim Montreux Jazz Lab erinnern wir uns an die atemberaubende Reife junger K\u00fcnstler: Moha La Squale, Jorja Smith, Khalid, Isaac Gracie oder auch Ang\u00e8le. Wie immer war das Montreux Jazz Lab Schauplatz von Erkundungen mit unterschiedlichen Horizonten: von Gojira bis Charlotte Gainsbourg, darunter Tyler, The Creator, Nils Frahm und Mashrou&#8217;Leila. Bemerkenswert war auch Alice In Chains&#8216; grossartiges, vollakustisches Konzert, das den Geist ihres MTV Unplu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 52. Montreux Jazz Festival hat mehr als 240&#8217;000 Menschen angezogen. 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