KW-18-2015: Leonard Cohen … und Sharon Robinson … Part 1 : Das Neue Album „Caffaine“ und eine Deutschland-Tournee unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Herzlichen Glückwunsch zur schlecht promotesten Tournee der Welt. Da war sich wohl weder der Veranstalter noch der PR-Experte im Klaren, welch musikalische Choriphäe sie da im Programm hatten.

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Und kurzum wurde weder das Album noch die beiden Konzerte in Deutschland im April 2015 supportet. man stelle sich vor, die Muse und musikalische Gefährtin von  Leonard Cohen betritt erstmals im Rahmen einer Solo-Ttour deutschen Bühnenboden, und der PR-Experte macht alles, damit es bloss keiner mitbekommt. Herzlichen Glückwunsch und schade für die Künstlerin, die mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte. Das Hamburger Konzert am 12. April in Altona war ein Stück „Himmel auf Erden.“

 

KW-17-2015: Leonard Cohen … und MADONNA – Part II : Mit Rebel Heart auf WELTTOURNEE! ZUSATZKONZERT in Mannheim am 29.11.2015 in der SAP-Arena

Madonna gibt Zusatzkonzert ihrer Rebel Heart World Tour 2015 am 29. November in der SAP Arena Mannheim bekannt
Sie krönt damit die Feierlichkeiten zu „10 Jahre SAP Arena“

von Christof Graf

(Mannheim 20.04.2015). Aufgrund der überragenden Nachfrage kündigten Madonna und Live Nation heute drei Zusatzshows für den europäischen Teil ihrer Rebel Heart Tour an. Neu hinzugekommen ist neben London und Zürich der Termin am 29. November in der Mannheimer SAP Arena. Das Konzert ist gleichzeitig das „Grand Finale“ der Feierlichkeiten zu „10 Jahre SAP Arena“. „Madonna ist eine der erfolgreichsten Live-Künstlerinnen der Geschichte. Ihre Shows sind legendär und wir sind begeistert, dass sie wieder auf Tour geht“, erklärte Arthur Fogel, Präsident – Global Touring und Vorstandsvorsitzender – Global Music.

Exklusiver Pre-Sale für Icon Lifetime-Legacy Mitglieder ab Di, 21.04.215, 10.00 Uhr
Exklusiver CTS & Ticketmaster Pre-Sale ab Do, 23.04.2015, 10.00 Uhr unter www.eventim.de sowie www.ticketmaster.de
Allgemeiner Vorverkaufsstart am Fr, 24.04.2015, 09.00 Uhr

Termin: MADONNA – Rebel Heart World Tour 2015
So, 29.11.2015, 20 Uhr, SAP Arena Mannheim

Preise: ab 55,55 EUR, inkl. Gebühren der Vorverkaufsstelle

Vorverkauf: 01805 – 57 00 00
(0,20 EUR/Min, max. Mobilfunkpreis 0,60 €/Min.)
www.eventim.de oder www.ticketmaster.de

Informationen: www.madonna.com
www.livenation.co.uk
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„Madonna ist eine der erfolgreichsten Live-Künstlerinnen der Geschichte. Ihre Shows sind legendär und wir sind begeistert, dass sie wieder auf Tour geht“, erklärte Arthur Fogel, Präsident – Global Touring und Vorstandsvorsitzender – Global Music. Am Sonntag, den 29. November 2015 ist sie mit ihrer Rebel Heart Tour live in der SAP Arena in Mannheim zu erleben.

Die

Rebel Heart Tour folgt der Veröffentlichung von Madonnas dreizehntem, von der Kritik gefeiertem Studioalbum Rebel Heart. Überschwängliche Rezensionen umfassen:

ROLLING STONE: „Rebel Heart ist eine lange, leidenschaftliche und selbstreflektierende Meditation über verlorene Liebe.“ LA TIMES: „Rebel Heart drängt – wie seine Schöpferin – durch den Schmerz und landet solide und würdevoll auf seinen Füßen.“ NOISY: „Wie keine zweite in der modernen Musikgeschichte hält uns Madonna weiterhin auf Trab.“ NY DAILY NEWS: „Die besten Momente von Rebel Heart weisen die fein strukturiertesten Popmelodien in Madonnas 32-jähriger Karriere auf.“

Nach Madonnas aufsehenerregender Performance bei den Grammys® stiegen drei Songs aus

Rebel Heart an die Spitze der Global iTunes Charts. Die erste Singleauskopplung der vielfachen Grammy®-Gewinnerin, „Living For Love“, erreichte die Nr. 1 der Billboard Dance Charts – ihr 44. Mal auf der Spitzenposition. Das Video zu ihrer aktuellen Single „Ghosttown“ wurde von ihrem langjährigen Mitstreiter Jonas Akerlund produziert und präsentiert Terrance Howard in einer Hauptrolle. Madonna trat kürzlich bei den Brits in London auf, gastierte ab dem 16. März eine Woche lang in der Ellen DeGeneres Show in den USA und performte in der The Tonight Show mit Jimmy Fallon, was ihm rekordverdächtige Einschaltquoten bescherte sowie Album- und Singleverkäufe anheizte.

Gemeinsam mit der außergewöhnlichen Anerkennung als Künstlerin, Komponistin und Produzentin eilt ihr Ruf, eine der erfolgreichsten Live-Performerinnen aller Zeiten zu sein, Madonna voraus. Die Sticky & Sweet Tour von 2008/2009 ist die umsatzstärkste Tour eines Solokünstlers überhaupt und 2012 war die MDNA Tour die erfolgreichste Tour des Jahres.

Tickets für die Rebel Heart Show am 29. November 2015 in Mannheim sind ab Freitag, 24. April 2015 um 09:00 Uhr unter www.eventim.de und www.ticketmaster.de erhältlich.

 

 

KW-17-2015: Leonard Cohen … und das Montreux Jazz Festival: Morgen beginnt der VVK für die 49. Auflage 2015. 2015 ist Cohen nicht dabei – dafür aber 2013, 2008, 1985 und 1976. 2015 gibt es anderere Headliner wie z.B. LADY GAGA & TONY BENETT, CARLOS SANTANA, LENNY KRAVITZ, u.a. – Das Montreux Jazz-Festival von Christof Graf im HÖRERLEBNIS 2008

Das Montreux – Jazz – Festival 1967 – 2015

von

Christof Graf

I. Einleitung / II. Leonard Cohen in Montreux 1976, 1985, 2008, 2013 / III. Das Festival – Programm 2015: Headliner, Lady Gaga & Tony Benett, Carlos Santana, Lenny Kravitz u.a. – Press Release 17.4.2015 / IV. LEONARD COHEN – Live in Montreux 2008 – Quelle: HÖRERLEBNIS – Das Hife Magazin / V. Eine Reise durch die Geschichte der Festivalplakate 1967-2015

I. Einleitung

Montreux ist für viele Künstler etwas Besonderes. Viele Künstler sind für Montreux etwas Besonderes. Und nur weil dieser unmittelbar spürbare „Geist“ in einer unnachahmlicher Symbiose auftritt, wurde das von Veranstalter Claude Nobs (72) im Jahre 1966/ 1967 ins Leben gerufene ,,Montreux Jazz Festival“ zum berühmtesten in der Welt. Zunächst im Jazz-Bereich, dann grenzüberschreitend im Bereich der gesamten populären Musik.

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Das Montreux Jazz Festival ist ein jährlich im Juli stattfindendes Musikfestival in Montreux (am Genfersee) im Kanton Waadt in der Schweiz.

1967 auf Initiative des Pianisten Géo Voumard (1920–2008; zeitweise bei Hazy Osterwald, schon in den 1950er-Jahren mit eigener Radiosendung) und des Radio-Journalisten Lance Tschannen gegründet, entwickelte sich das Montreux Jazz Festival unter Leitung des damaligen stellvertretenden Direktors des Fremdenverkehrsvereins von Montreux, Claude Nobs bald zu einem bekannten  Musikfestival in Europa.

II. Leonard Cohen in Montreux 1976, 1985, 2008, 2013

Leonard Cohen trat dort am

– 25. Juni 1976, Montreux, Schweiz, Casino de Montreux (“10. Montreux Jazz & Blues Festival“)

– 9. Juli 1985, Montreux, Schweiz, Casino de Montreux, „19. Montreux Jazz & Blues-Festival“

– 08. Juli 2008, Montreux, Switzerland, Auditorium Stravinsky, Montreux Jazz Festival

– 4. Juli 2013, Montreux/ Switzerland, Auditorium Stravinsky

– 5. Juli 2013, Montreux/ Switzerland, Auditorium Stravinsky

auf.

III. Das Festival – Programm 2015: Headliner, Lady Gaga & Tony Benett, Carlos Santana, Lenny Kravitz u.a. – Press Release 17.4.2015 /

Heute am 17. April 2015 wurde das Programm für das 49. Montreux Jazz Festival 2015 bekanntgegeben. Morgen , am 18. April ab 10.00 a.m. beginnt der Vorverkauf. Anbei der offizielle Pressetext der heutigen Pressemitteilung.

Approaching the half-century mark, the Montreux Jazz Festival confirms its commitment to dialogue between musical forms. The lineup for the 49th edition of the Festival has been intricately crafted to provide 16 intense days of musical gatherings, from 3 to 18 July 2015.

AUDITORIUM STRAVINSKI, where legends are made

This year the Auditorium is full of exceptional artist pairings. The tone will be set by the elegant collision of charisma that is Lady Gaga & Tony Bennett, with the crooner swinging with the outrageous diva for a triumphant exhibition of standards. The musical and political adventure of Caetano Veloso & Gilberto Gil is proof that some friendships are truly turning points. Chick Corea & Herbie Hancock will showcase their intricate craftsmanship – with four hands! – 36 years after this historic relationship went on display in Montreux with their unique 1979 duet. Another facet of musical brotherhood, with chemistry just as compelling, will be showcased by the Chemical Brothers. Family ties will also feature this year, as La Famille Chedid has decided, on a whim, to all tour together. They will assemble just before the performance by Zaz, produced by Festival stalwart Quincy Jones, for whom Montreux is a second home. The Festival has strong ties to George Benson and Santana is a close friend.

There are also some impressive returning guests this year: Toto, Sinéad O’Connor, Lenny Kravitz, Jackson Browne, and Lionel Richie. After a 14-year absence, the soul reunion with D’Angelo promises to be emotional. And then some new faces: Mary J. Blige, Damien Rice and Portishead have never before played Montreux. John Legend, Alabama Shakes, Emeli Sandé, Paolo Nutini and Melody Gardot will ensure a renewal for R&B, pure soul, and vocal jazz, while the riffs of young Benjamin Booker will turn on the heat with retro rock. And while we are on the subject of guitar, we will pay homage to a mesmerizing musician: the final night of the Festival will be dedicated to the late Paco de Lucía.

 

MONTREUX JAZZ CLUB, up close and personal

It has become perfectly clear that jazz is in its element at this venue. Avishai Cohen and David Sanborn kicked things off two years ago – and they are returning. Saxophonist Joshua Redman and oud player Dhafer Youssef will try out the space this year, along with Al Jarreau, an artist more accustomed to larger concert halls. He will offer 350 lucky guests an exceptional opportunity to listen to him in an intimate setting. Dianne Reeves, who last visited Montreux a decade ago, will perform from her new album.

And where vocals are concerned, Ruthie Foster and Lizz Wright will be among the vivacious singers assembled for this edition. That same evening will be anchored by virtuoso Christian McBride and his double bass. James Brown’s former trumpet player Fred Wesley will play with his New JB’s, while Jason Moran will conjure up master provocateur Fats Waller – through a lively score, and maybe even a mask – for an ode to 1930s Harlem. In another homage concert, Hugh Coltman will honour the unforgettable Nat King Cole.

The Club is also a place to discover new musical territories. That is the goal for the encounter between the Jamaican rhythms of Sly & Robbie and Norwegian trumpet player Nils Petter Molvaer, and also for the juxtaposition of the Kronos Quartet and the Mali sound of the Trio Da Kali. And Montreux is extremely proud to present the never-before-seen Montreux Jazz Academy Project: three of the alumni of this autumn program will have the honour of performing alongside their mentors Bugge Wesseltoft, Eric Truffaz and Yaron Herman.
And beyond jazz, the Club is the perfect setting for singer-songwriters like James Vincent McMorrow and Anna Calvi, with her electrifying stage presence. And there will be some new faces with incredible talent breaking down the door, like Rae Morris or The Staves: and when you hear the retro soul of Leon Bridges, it feels like Otis Redding is in the house…

MONTREUX JAZZ LAB, frenetic playground of the next generation

The Lab’s highflying music programmers always have their ear out for the acts marking the moment. They seek a diversity of genres looking to ensure that all sorts of music-lovers find what they are looking for. This year, the prolific music scene of the UK is very well represented, with fan favourite – and four-time Grammy winner – Sam Smith, as well as a gaggle of his countrymen. These include deep-voiced folk singer and romantic vagabond George Ezra, the multi-layered James Blake, the UK’s answer to Serge Gainsbourg, Baxter Dury, Hot Chip straddling the line between electro and fantasy, and the golden remixes of their old school pal Jamie xx, who will perform solo. There will be British soul from Kwabs, pop by The Kooks, and rock by Foals with Alt-J for romantic wanderings and Scottish hip-hop beat thrashing from Warp Records’ Hudson Mohawke. The Lab is the place for amazing discoveries, with a first taste at the press conference of multi-instrumentalist and machinist Jack Garratt. And the trio that keeps on climbing with their 1990s-style synth-pop: Years & Years. But the talent is not all from the British Isles…

From the European mainland, an electric Sophie Hunger is returning to Montreux with her fourth album. The new music scene in France is experimental: strap on your white coat for the musicological research and ruptures of Fakear, the harmonies of the French-Cuban sisters Ibeyi, and two examples of the explosion of “ampersand” groups: Oscar and the Wolf just before Lilly Wood & the Prick, two marvels of melancholy.

Reggae has a new standard-bearer: Protoje and the Indiggnation. A$AP Rocky will shake up the Riviera vaudoise with his US hip-hop sound, and the Lab will feature fierce electronic artists: SBTRKT, Fritz Kalkbrenner and Maya Jane Coles. Only the most hard-core dancers will withstand the Portuguese electronic music of Buraka Som Sistema, only to be completely overcome by the South African counter-cultural assault of Die Antwoord

Elsewhere, in exceptional spaces, the Creations of the Montreux Jazz Artists Foundation (Montreux Jazz Creations) provide opportunities for artists to freely take risks, explore new musical horizons, and perform programs a world apart from their typical projects.

This is not the full line-up.
Find the rest of the programming at montreuxjazzfestival.com

 

Tickets go on sale Friday 17 April at 10am
on line on our website and at points of sale in Switzerland and abroad
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IV. LEONARD COHEN – Live in Montreux 2008 – Quelle: HÖRERLEBNIS – Das Hifi Magazin /

Anbeiein Artikel aus dem HIFI Magazin HÖRERLEBNIS, den ich über Cohens Auftritt 2008 in Montreux verfasste. Danach einiges zur Geschichte des Montreux Jazz-Festivals in Form der Billboards.

Die Geister von Montreux – und das doppelte Comeback: Rockpoet Leonard Cohen bei der 42. Auflage des berühmtesten Jazz-Festivals der Welt –

Text & Fotos: Prof. Dr. Christof Graf

Montreux ist für viele Künstler etwas Besonderes. Viele Künstler sind für Montreux etwas Besonderes. Und nur weil dieser unmittelbar spürbare „Geist“ in einer unnachahmlicher Symbiose auftritt, wurde das von Veranstalter Claude Nobs (72) im Jahre 1966 ins Leben gerufene ,,Montreux Jazz Festival“ zum berühmtesten in der Welt. Zunächst im Jazz-Bereich, dann grenzüberschreitend im Bereich der gesamten populären Musik.

In diesem Jahr stand das Traditionsevent ganz im Zeichen der Moderne, ganz im Zeichen des Zeitgeistes, sämtliche Freiheiten der Interpretation allein schon programmlich zuzulassen. Doch zunächst zur Geschichte des ,,Montreux Jazz Festival“, kurz ,,MJF“ genannt.

Claude Nobs, der dieses renommierte alljährlich im Juli stattfindende Zwei-Wochen-Festival ins Leben rief, musste nach dem kleinen Desaster im vergangenen Jahr nochmals auf den ,,Thron“, um ,,Schlimmeres“ für das ,,MJF“ zu verhindern.

Hatte man 2006 noch so richtig geklotzt, konnte man 2007 finanziell nur noch kleckern – und das war für das Festival schädlich. Also musste 2008 wieder Claude Nobs heran, der das drohende ,,Aus“ geschickt zu vermeiden wusste.

Die Erfahrung des seit Anbeginn agierenden Direktors des dortigen Fremdenverkehrsvereins ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Auch dank seiner Tätigkeit als Plattenchef bei Warner Music pilgerten wirklich alle allsommerlich an die Schweizer Riviera des Genfer Sees.

Egal, ob Jazzgrößen wie Miles Davis, Ella Fitzgerald, Aretha Franklin, Count Basie, Charles Lloyd, Keith Jarrett, Oscar Peterson oder Herbie Hancock, egal ob Blues-Legenden wie BB King, Ray Charles, Van Morrison oder John Lee Hooker oder gar Rock-Giganten wie Jethro Tull oder Deep Purple, für sie alle wie auch wie für jazzferne Künstler wie z.B. Mike Oldfield, Peter Tosh, Korn oder gar Pete Doherty und seine Babyshambles, für sie alle ist das ,,MJF“, Montreux selbst und der Lac Léman, wie der Genfer See auch gerne von ,,Nicht-Genfern“ genannt wird, etwas Besonderes.

So besonders, dass sich auch Künstler wie z.B. Phil Collins um den See herum angesiedelt haben, um in dem gemässigten mediteranem Alpenklima zu leben. Ein anderer, Jim Beech, der Manager von Queen, baute in Montreux gleich ein Studio, um dort die Alben seiner Band aufzunehmen und um auch anderen Bands die sogenannten „Mountain Studios“ zugänglich zu machen. Freddy Mercury lebte nicht nur in Montreux, er starb dort auch. Mit dem Blick auf den See, hoch oben in einem Berghotel, verschied er am 22.11.1991 im Kampf mit dem Aids-Tod, quasi ,,live in Montreux“.

Weniger morbide agierte David Bowie, der 1995 für das ,,MJF“ das Festivalplakat malte.

In ganz besonderer Art und Weise ist das ,,MJF“ in einem der berühmtesten Rocksongs, ,,Smoke On The Water“ von Deep Purple, in die Musikgeschichte eingegangen. Auf Vermittlung von Nobs kommt 1971 die Rockband Deep Purple nach Montreux, um Plattenaufnahmen zu machen. Diese sollen im Casino von Montreux, dem damaligen Konzertsaal des Festivals, stattfinden. Am Abend zuvor spielte dort Frank Zappa ein Konzert, als ein Feuer ausbricht und das gesamte Casino abbrennt. Deep Purple werden Augenzeugen und schreiben danach den Welthit ,,Smoke On The Water“:

„We all came out to Montreux on the Lake Geneva shoreline“, schreit sich da Vocalist Ian Gillan aus dem Hals, wenn er den Alltime-Klassiker ansingt. ,,To make records with a mobile/ We didn’t have much time / Frank Zappa & the Mothers were at the best place around / But some stupid with a flare gun burned the place to the ground / Smoke on the water – A fire in the sky“. Deep Purple konnten beobachten, wie sich Rauch über dem Genfer See ausbreitete, woraus letztendlich dieser Song wurde. Claude Nobs soll Besuchern und Künstlern aus den Flammen geholfen haben und sein eigenes Leben nicht vorangestellt haben. Haben wir schon erwähnt, dass Nobs auch das erste Rolling Stones-Konzert außerhalb deren Heimat England organisierte?… Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Soviel zur Geschichte über Claude Nobs ,,Montreux Jazz Festival“, welches er in den 90ern für einige Zeit zusammen mit Quincey Jones leitete.

2008 schien aber wieder alles wie früher und die alten und neuen Legenden gaben sich binnen 16 Festivaltagen die Bühneneingangstürklinken in die Hände. Das Auftaktwochenende stand ganz im Zeichen starker Frauen: Joan Baez, K.D. Lang, Sheryl Crow und Sophie Hunger. Montags drauf war es ,,A Blues Night With Gary Moore, Otis Taylor, Buddy Guy und John Mayall & The Bluesbreakers“, die dem Festival dem im Vorjahr etwas abgeblätterten Glanz zurückgaben. Was danach folgte entsprach der üblichen Aneinanderreihung von großen Namen und Newcomern der Musikbranche. Paul Simon trat ebenso gefeiert auf wie ,,Gnarls Barkley“. Nazareth und Saxon heizten eher heavy ein, während Simply Red-Gründer Mick Hucknall mehr den Kaffeehaus-Blues inszenierte. Lenny Kravitz, Katie Melua und wieder einmal Deep Purple rundeten das Mammutprogramm mit einer „Quincy 75th Anniversary Celebration“ ab.

Doch der eigentliche Höhepunkt war der Auftritt eines längst verloren Geglaubten, eines vielleicht nicht mehr Zurückkehrenden, eines dennoch Unvergessenen, dessen Auftritt ebenso ersehnt wie überraschend war: Leonard Cohen. Der ,,Gott im schwarzen Anzug“, wie ihn die Schweizer Presse feierte, der am 8. Juli im Auditorium Stravinski auftrat. Cohen war seit 1993 nicht mehr auf Tournee und rief ebenso unerwartet wie plötzlich 2008 eine Welttournee aus.

Nach über 15 Jahren Konzertpause betrat die kanadische Singer/ Songwriter-Legende und Rockpoet wieder die Bühne und vermeldete nach Bekanntgabe der ersten Europadaten Verkaufsrekorde: 25.000 verkaufte Tickets innerhalb von 30 Minuten für das Konzert in Dublin, 12.000 verkaufte Tickets an einem Tag für die Show in London.

Die Welt hatte also eines der außergewöhnlichsten Originale der Rockgeschichte wieder. Im März diesen Jahres wurde Leonard Cohen letztendlich viel zu spät in die Rock`n`Roll Hall Of Fame aufgenommen. Seine Heimatstadt widmete ihm ebenfalls in diesem Jahr während des ,,Montreal Jazz Festival“ eine Hommage in Form eines ,,Tribute-Konzertes“. Die Welt hatte nach der selbstgewählten Abstinenz Cohen wieder. Egal, ob seine Musik oder seine Literatur, die aufschlussreichsten Publikationen des 20. und 21. Jahrhunderts über Melancholie, Liebe, Sex und Tod stammten und stammen aus seiner Feder. Er schaffte es mit Songs wie ,,Suzanne“, ,,So Long Marisanne“ oder ,,Lover Lover Lover“ das Lebensgefühl der 60er/ 70er Jahre in Emotionen zu kleiden, ohne dass sich auch die Musik- und Musikergenerationen danach dem Bann seiner schmerzvoll-schönen Melancholie entziehen konnten.

Es schien plötzlich, als wäre er nie weggewesen. Es war ein ,,échos dùne nuit de mélancolie poétique“, wie es das Genfer Blatt ,,Le Temps“ beschrieb.

Leonard Cohen, dessen musikalische Karriere ebenso lange andauert, wie es das ,,MJF“ gibt, wusste im ,,hohen“ Alter von bald 74 Jahren mit einem fast dreistündigen Konzert zu überzeugen.

Nachdem er und seine zehnköpfige Begleitband den Opener ,,Dance Me To The End Of Love“ angestimmt hatte, setzte ein nichtstoppender Applaus ein. Am Ende bedankte sich Cohen mit den Worten: ,,Als ich das letzte Mal in der Schweiz war, war ich 60. Damals war ich noch ein kleiner Junge im Vergleich zu heute und hatte den Kopf voller verrückter Ideen“. Doch das war erst der Anfang und die verrückteste Idee sollte es nicht gewesen sein, in Montreux aufzutreten. Ein Ort übrigens, an dem Cohen schon öfters konzertierte.

Bedeutsam in Bezug auf Leonard Cohen ist das „MJF“, weil Cohen bislang schon zum dritten Mal dort aufgetreten ist. Leider gab es davon nie offizielle Veröffentlichungen und jeweils nur Live-Übertragungen auf den Schweizer Radiostationen, die die Konzerte ganz oder teilweise sendeten, und die so Grundlage für einige Bootlegs wurden. Aus dem `76er ,,MJF“-Auftritt wurde 1993 die CD ,,Live in Montreux, June 25 1976″ (Yell Cat Records, Luxembourg), und das 1985 ebenfalls vom Schweizer Radio (DRS3) als Aufzeichnung gesendete Konzert vom 9. Juli 1985 führte gleich zu mehreren Bootleg-Varianten: ,,Diamonds In The Minefield“ und ,,Heart Housed In Thorn-Bush“.

Der Auftritt Cohens beim ,,10. Montreux Jazz Festival“ hatte darüber hinaus etwas zusätzlich Besonderes: Er präsentierte dort mit ,,Storeroom“ einen unveröffentlichten Song, der nur auf seiner 76er Tournee zu hören war. Bevor er damals den Song anstimmte, erklärte er dessen Bedeutung in Montreux mit den Worten: ,,Der Storeroom ist für mich der Ort, woher alles kommt“.

Anmerkungen und kleine Ansprachen an sein Publikum, bei denen sich Leonard Cohen immer wieder mit einer tiefen Verbeugung und dem Ziehen seines Hutes bedankte, gab es 2008 en masse. Das Publikum wiederum dankte es mit frenetischem Applaus und sog Note für Note, Zeile für Zeile, Strophe für Strophe und Lied für Lied des 25 Songs enthaltenden Auftritts in sich auf.

Das Schweizer Blatt ,,Le Temps“ überschrieb seine positive Konzertkritik weiter mit ,,Le Retour de la vieille âme“. Die Zeitung ,,20 Minuten“ sprach gar zweimal vom ,,Gott im schwarzen Anzug“ und meinte: ,,Er ist der grösste Headliner des diesjährigen Jazzfestivals“ und ,,france24.com“ komplettierte das Hohelied: ,,Leonard Cohen shows Montreux that he`s still the man“. Die gesamte Presse feierte den Montreux-Auftritt ausnahmslos begeistert. Zu Recht, denn Cohen wusste von Anbeginn zu überzeugen und zu überraschen, in dem er immer wieder entweder kniend einige seiner Strophen geradezu zu beten schien oder andere mit geballten Fäusten gen Himmel schrie. Bereits nach den weiteren Songs wie z.B. ,,The Future“, ,,Ain`t No Cure For Love“ oder gar ,,Like A Bird On a Wire“ wird deutlich: Dies ist kein Konzert mehr, sondern vielmehr ein wahrer Gottesdienst zu Ehren der Rockpoesie. Hohepriester ist Leonard Cohen selbst.

,,Give me back my broken night, my mirrored room, my secret life“ spricht er und singt später mit extrem tiefem Bariton ,,Give me back the Berlin wall, give me Stalin and St. Paul, I`ve seen the future, brother: it is murder“. Wem sonst, wenn nicht Leonard Cohen nimmt man derartige Prophezeiungen auf Anhieb ab. Zusammen mit den ,,Webbsisters“, neben Sharon Robinson zwei weiteren Backgroundsängerinnen, schreien und hauchen sie abwechselnd ,,Repent“ ins Mikrofon. Aber Cohen bereut nichts. Mit gekonnt ausgwählten Worten fasst er in einer kurzen Rede seine lebenslange Suche nach Erfüllung zusammen. Aber bereuen tut er nichts. Weder seine wiederholten Rückzüge aus der Branche, noch seine jahrelangen Aufenthalte in einem Zen-Kloster auf dem Mount Baldy, nahe Los Angeles oder in Indien. Sein längster Klosteraufhenthalt waren 9 Jahre von 1994 bis 2003 und sein längste Branchenflucht währte 15 Jahre von 1993 bis 2008 mit ganz kleinen und kurzen Ausnahmen anlässlich diverser Veröffentlichungen wie z.B. des ,,Ten New Songs“-Albums im Jahre 2001 oder des langerwarteten Buches ,,The Book Of Longing“ bei der New Yorker Buchmesse 2006. Aber Cohen bereut nichts. Weder sein Vertrauen in seine Ex-Managerin, die ihn offenbar um seine Altersrente brachte, noch seine Frauengeschichten. Für Cohen scheinen die Rückschläge wie erfolgreiche Comebacks zu seiner Erfüllung dazu zu gehören. Cohen bereut nichts.

Cohen ist eben anders. Und die vielen klischeebeladenen Beschreibungen des wohl letzten großen Rockpoeten nach Bob Dylan, die man immer wieder zu lesen bekommt, wenn Feuilletonisten meinen, Leben und Werk in 80 bis 100 Zeilen zusammenfassen zu können, werden Cohen nicht gerecht. ,,Vom Exzentriker zum Mönch“ oder ,,Lebemann der Melancholie“ wirken eher inkompetent und falsch verstanden.

„And everybody knows that it`s now or never/ Everybody knows that it`s me or you/ And everybody knows that you live forever“ singt Cohen in dem Song, den er zusammen mit Sharon Robinson schrieb. Zuvor rezitiert er die Zeilen der ersten Strophe in französischer Sprache. Sehr bedächtig geht es dann mit ,,In My Secret Life“, „Who By Fire“ und ,,Hey That`s No Way To Say Goodbye“ weiter, bevor er mit ,,Anthem“ sein Publikum in eine etwa 20minütige Pause entlässt.

,,I was born with the gift of a golden voice“ ist nicht etwa eine Zeile eines Ray Charles-Songs, sondern eine Zeile aus Leonard Cohens ,,Tower Of Song“, jenem Song aus dem 88er Erfolgsalbum ,,I`m Your Man“, aus welchem er noch weitere Songs wie z.B. den Titelsong und ,,First We Take Manhattan“ singen wird und welcher sein Lebenswerk wohl am besten widerspiegelt.

Doch zunächst stimmt er die wohl berühmtesten seiner Zeilen an: „Suzanne takes you down to her place near the river/ You can hear the boats go by“ und die Halle murmelt wie gespenstisch weiter: ,,You can spend the night beside her/ And you know that she`s half crazy“. Wenn das Auditorium bis dahin nicht schon einer ,,Kirche“ gleichkam, so war es spätestens jetzt ein Tempel. Ein Tempel der gelebten Rockpoesie, ein Hort für all jene, die mit Cohen zusammen über 40 Jahre diese Zeilen zum Soundtrack von Gefühlen machten, die kaum ein anderer derart zu prononcieren weiß, wie ein Leonard Cohen. Fast Mantra-artig wirken die sonoren Timbres mit fast hypnotischer Wirkung. Und das wie eine große Jünger-Schar wirkende Publikum weiß um die Präzision jedes ausgesprochenen Wortes, sei es (wie bei ,,Suzanne“) von Cohen selbst auf der akustischen Gitarre vorgetragen oder mit der vielköpfigen Band modernst und unaufdringlich arrangiert.

Cohen scheint wie nie zuvor die Nuance im Detail eines jeden Songs geradezu zu suchen, um sie treffsicher zu höchstem Ausdruck zu bringen. Gerade bei den darauf folgenden ,,Gypsy Wife“ and ,,Boogie Street“ wird der ,,Tower“ zum ,,Temple of Song“. Das sich daran anschließende „Hallelujah“ ist dann die Krönungsmusik zur Inthronisierung Leonard Cohens. Nach allen Stücken zieht er jeweils den Hut, den Hut vor seinen Jüngern und den Hut vor seiner Begleitband, deren Musiker er immer wieder einzeln inszeniert vorstellt. Ergebnis: Das Publikum ist gerührt und fassungslos zugleich, nach so langer Zeit ein derartiges Konzertereignis noch mal erleben zu dürfen. Aber auch Leonard Cohen ist gerührt. Manchmal grinst er, manchmal lächelt er verschmitzt und manchmal scheint eine Träne der Rührung in den Augen erkennbar zu sein. ,,Democracy“ und ,,I`m your Man“, zwei etwas schnellere Uptempo-Nummern, lassen die heiligen Momente im Tempel der Lieder von Montreux etwas lauter werden…

… bevor es dann plötzlich wieder ganz, ganz leise wird. „Ich danke Euch, dass ihr meine Lieder über so viele Jahre am Leben erhalten habt“, haucht er ins Mikrofon. Dann nimmt Cohen sich die Freiheit ganz auf Musik zu verzichten, als er beginnt ,,A Thousand Kisses Deep“ nicht als Song zu singen, sondern als Gedicht vorzutragen. Bei den etwa 5000 zusammengekommenen Zeugen im Auditorium dieser Andacht herrscht absolute Ruhe, Gespanntheit auf jedes Wort und Fassungslosigkeit angesichts der Wirkung dieser gesagten Worte. Mit ,,Take This Waltz“, einer wieder gesungenen Hommage Leonard Cohens an seinen Lieblingsdichter Federico Garcia Lorca, endet eine zweistündige Zeremonie des inszenierten Wortes.

Zwei Zugabeblöcke ,,So Long Marianne“ und First We Take Manhattan“ sowie ,,Sisters Of Mercy“ und ,,If It Be Your Will“ holen den Zeremonienmeister in den Tempel des akzentuierenden Lied- und Wortgutes zurück. Am Ende von ,,Closing Time“ hüpft Cohen wie ein kleiner Junge, fröhlich lachend und den Hut ziehend, geradezu verzückt von der Bühne, um sich sichtlich vergnügt dankbar zu verabschieden.

Nach fast drei Stunden „versucht“ er mit dem bluesartigen „I Tried To Leave You“ dem im Publikum mittlerweile herrschenden tranceähnlichen Zustand der Begeisterung zu entfliehen. Mit dem gospelhaften „Wither Thou Goest“ gelingt es schließlich. Die zuvor gehörte Zeile: „I hope you are satiesfied“ traf mehr als zu. Die Jünger konnten nunmehr die Rückkehr ihrer Pilgerfahrt aus dem Mekka der Wort- und Liedkunst berührt und beseelt antreten.

Sein Haar mag grau geworden sein, aber seine Freunde sind nicht alle gegangen. In Montreux kamen sie alle zusammen, um dem zu huldigen, der die ,,Tower Of Songs“ zu ,,Tempeln von Hoheliedern“ zu machen in der Lage ist. Leonard, auch wir versuchen dich zu verlassen, schaffen es aber genau so wenig. – „Wither Thou Goest“. „With all our people I will march/ Thy People shall be my people“.

Irgendwie wird Montreux das Besondere nicht los, auch wenn es im Mekka der Mega-Kultur auch zunehmend Engpässe zu geben scheint. 18 Millionen Franken verschlingt das 16-Tage-Festival. Die teuersten Tickets waren die von Leonard Cohen. 350 Franken musste man für die vordersten Reihen bezahlen. 140 Franken kosteten die billigsten. Doch nur 42 % der Gesamtkosten werden durch den Ticketverkauf abgedeckt. 25 % durch Sponsoring. 20 % kommen aus den Erlösen der Gastronomie. Der Rest, so ca. 7 % wird dadurch erwirtschaftet, womit Claude Nobs seit 42 Jahren die Künstler ködert. Neben dem dort einzigartig fühlbaren Geist ist es nämlich die Möglichkeit der Künstler, ihre Konzerte in bester Hightech-Qualität mitzuschneiden, und damit ,,kostengünstig“ und ohne große Aufwendungen ,,Live-Alben“ zu produzieren. Ein neuer Ansatz, das ,,MJF“ weiterhin am Leben zu erhalten, ist das ,,Outsourcing“ des ,,Montreux Jazz Cafés“ welches im Franchise-Konzept u.a. schon am Genfer Flughafen betrieben wird. Aber das ganz Besondere wird hoffentlich bald der ,,Live in Montreux“-Mitschnitt des Leonard Cohen-Konzertes 2008 sein.

 

KW-17-2015: Leonard Cohen und … Perla Batalla: Mehr als nur ein BIRD ON A WIRE

Sie war 1988 bei der I`m Your Man und 1993 auf der The Future-Tour mit dabei. Zusammen mit Julie Christensen umrahmten die beiden Sängerinnen das Timbre von Leonard Cohen. Die Grammy-nominierte Musikerin nahm kürzlich ein Tribute-Album auf.

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Wer zufällig am 17. / 18. April in Kalifornien verweilt, solltze sich eines Ihrer Konzerte nicht nicht entgehen lassen.

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PERLA BATALLA’S SONGS & SUNDRIES VARIETY HOUR…(AND A HALF)

Don’t miss international touring artist – and local favorite – Perla Batalla as she presents her Songs and Sundries Variety Hour (and a half). When this Grammy nominated artist hits our stage, all bets are off; expect world-class performances of jazz, Latin, folk, comedy, storytelling and plenty of other inspired treats by Perla and very special guests.

Tix/Info: www.torrancearts.org

Relax in the intimate setting of the Nakano Theatre at four-seat cocktail tables and enjoy delicious cuisine prepared by Red Car Brewery… and don’t forget to save room for some of the amazing goodies from Daddy’s Gourmet Cookies available at intermission.

Doors open and dinner available at 6:30pm
Curtain at 7:30pm

Reserved tables are available to season subscribers. All other seats are general admission.

 

KW-16-2015: Für ein paar Titelseiten mehr … Leonard Cohen auf deutschen Titelseiten … 2014

Cohen war schon oft auf Titelseiten deutscher und deutschsprachiger Medien. 2014 anlässlichs eines 80. Geburtstags auf vielen Tageszeitungstiteln, entweder als sogenannter „Einklinker“ wie  z.B. beim MANNHEIMER MORGEN oder mit Headsite-Foto wie bei der NEUEN ZÜRICHEN ZEITUNG. Auf der Titelseite von mahazinen war er 2014 leider nur bei zwei Medien: Bei der MUSIKWOCHE und bei BUCHKULTUR.

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Oktober 2014

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KW-14-2015: Eric Clapton und…..Leonard Cohen. Heute, 30.3.2015 wird Eric Clapton 70 Jahre alt. Eric Patrick „Slowhand“ Clapton, CBE wurde heute vor 70 Jahren, am 30. März 1945 in Ripley, Borough of Guildford, Vereinigtes Königreich geboren. Claptin is God, schrieben einst Graffity-Künstler in den 70ern auf Betonwände. Heute ist er „living legend“. Undf was hat das mit Leonard Cohen zu tun?

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Clapton und Cohen verbindet das Prince`s Trust Gala.Konzert.

Das Prince’s Trust Rock Gala Concert war eines von vielen in den 80ern oft initiiereten Wohltätigkeitskonzerten. In den 70ern war es George Harrison gewesen, der 1971 das Konzert für Bangladesh organisierte und den Trend zu Wohltätigkeits-Rock-und-Pop-Konzerten eröffnete. Dieses Konzept wurde 1982 mit dem ersten Prince’s Trust Rock Gala Concert wieder aufgegriffen und entwickelte sich zu einer modernen Tradition, die großen Anklang fand. Mit dem à Live Aid Concert zugunsten der Hungernden in à Äthiopien erlebte dieser Trend 1985 seinen Höhepunkt. Die Gala Concerts von 1986, 1987 und 1988 in der Wembley Arena und der Royal Albert Hall waren, im Vergleich zum Live Aid Concert, kleiner, haben aber dennoch ein überwältigendes Staraufgebot präsentiert. Midge Ure erntete reichlich Beifall für seine Arbeit als musikalischer Leiter der Konzerte, denn er brachte die Legenden des britischen Rock-Pantheon auf die Bühne: Paul McCartney, Eric Clapton, Phil Collins, Elton John, George Harrison, Mark Knopfler, à Sting, George Michael, à Peter Gabriel, Ringo Starr, Rod Stewart, die Bee Gees und viele mehr. Hinzu kamen einige nordamerikanische Größen wie Bryan Adams, Tina Turner und Leonard Cohen. Anfang der neunziger Jahre wurde die Konzertreihe zunächst nicht fortgesetzt, jedoch 1998 unter dem Titel „Party In The Park“ für eine neue Generation von Musikfans wieder zum Leben erweckt. Hinter den Konzerten steht auch weiterhin Prince Charles, der mit dem von aktuellen Künstlern eingespielten Geld junge Leute unterstützen will. Dabei ist der „Prince`s trust“ eine karitative Einrichtung in Großbritannien, die benachteiligte junge Menschen zwischen 14- bis 30-jährigen unterstützt. Der Trust hilft ihnen, ihr Selbstvertrauen zu stärken, einen Beruf zu erlernen und ins Erwerbsleben einzutreten. Das Angebot umfaßt Aus- und Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Hilfe bei der Existenzgründung, Betreuung sowie finanzielle Unterstützung. 1988 wurden die Prince’s-Trust-Konzerte von der Wembley Arena nach Kensington in die Royal Albert Hall verlegt. Die Veranstaltung war zwar kleiner als ihre Vorgänger, doch das Star-Aufgebot blieb auf dem gewohnt hohen Niveau. Am 5. und 6. Juni 1988 trat u.a. auch Leonard Cohen mit seinem Song à Tower Of Song auf und war der zweite Künstler des ersten Abends. Es folgten u.a. Phil Collins und à Peter Gabriel, à Joe Cocker und Mark Knopfler. Zuvor gab es eine Art Gala, bei der die Künstler à Prinz Charles und à Lady Di persönlich mit Knicks und Handschlag begrüßen durften. Höhepunkte der 1988er Konzerte mit Cohens-Auftritt und Treffen mit „her Majesties“ sind auf der „Prince`s Trust Rock Gala – Vol. 3“ Video-Casette und DVD zu sehen.

KW-13-2015: Marianne Faithfull … und Leonard Cohen? Ja, aber zuerst erst einmal Marianne Faithfull. Denn die tritt 2015 als Headliner beim EUROCLASSIC-FESTIVAL am 5. Oktober in Zweibrücken auf. Was das mit Leonard Cohen zu tun hat…, folgt später. Zunächst einmal beginnt der VVK-Start. Tickets seit der KW 13 erhältlich… – Teil 1

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Marianne Faithfull tritt am Montag, den 5. Oktober 2015 in der Zweibrücker Festhalle auf. Das Konzert ist bestuhlt. Karten gibt es ab 36 Euro unter www.festival-euroclassic.eu oder im Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamt.

Seit 1990 hat sich das gemeinsame Kulturprojekt der veranstaltenden Gemeinden Blieskastel, Pays de Bitche, Pirmasens, Zweibrücken und Zweibrücken-Land kontinuierlich weiter entwickelt und ist 25 Jahre später das zweitgrößte Musikfestival im Südwesten.

 

KW-12-2015: +++ B R E A K I N G N E W S +++ Neues ALBUM von Leonard Cohen – das insgesamt 14. – erscheint am 2015. Titel: Can€`t Forget: A Souvenir of the Grand Tour

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Das neue Cover

Der mittlerweile 80-jährige Cohen beweist auch im hohen Lebensalter eine erstaunliche Produktivität: ‚Can’t Forget‘ ist nach ‚Live in Dublin‘ eine weitere VÖ nach dem Platin-Album ‚Popular Problems‘, das übrigens bei den diesjährigen Juno Awards als ‚Album des Jahres‘ ausgezeichnet wurde. Mit der Intimität eines Cohen-Konzerts, der Spontaneität des Soundchecks mit seinen Musikern – die ihn zu diesem Konzeptalbum inspirierten – hören wir intime und emotionale Versionen ausgewählter Songs, darunter 2 brandneue Kompositionen ‚Never Gave Nobody Trouble‘ und ‚Got a Little Secret‘ sowie 2 bisher nie gehörte Coverversionen ‚La Manic‘ (Georges Dor) und ‚Choices‘ (George Jones). Aufgenommen auf der weltweiten ‚Old Ideas World Tour‘ 2012/2013, wobei auch Ausschnitte aus den deutschen Shows in Mönchengladbach 6.9.2012 ‚NIght Comes In‘ und Hamburg 14.7.2013 ‚Stages‘ zu hören sind. Ferner dabei faszinierende Live Versionen von ‚Field Commander Cohen‘, ‚I Can’t Forget‘, ‚Light As The Breeze‘ und ‚Joan Of Arc‘.

(Toronto, ON – March 17, 2015) Leonard Cohen releases Can€`t Forget: A Souvenir of the Grand Tour on May 12, 2015 (8. Mai 2015 in Deutschland). The ten songs of this hypnotic album are Cohen rarities recorded on his recent, celebrated „Old Ideas World Tour.“ Remarkably, this is Cohen’s third album release since last September’s Platinum selling Popular Problems which garnered four 2015 JUNO AWARD nominations and won for the coveted ‘Album of the Year.

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 The songs on Can`€™t Forget have the immediacy, spontaneity, and thrilling intimacy of the best studio recordings made in the white heat of live performance and Cohen’s legendary soundchecks, in which he brings the colors of his virtuoso band to full bloom in harmony with his voice, never more seductive. Here is a full range of Leonard Cohen’s work: new songs including, from the realm of blues, the wickedly funny „Got a Little Secret“ and „Never Gave Nobody Trouble“; luxurious performances of such Cohenmasterpieces as „I Can’t Forget,“ „Light As the Breeze,“ „Night Comes On,“ and a sublime „Joan of Arc“. Cohen also treats us to a gripping version of the Quebecois love song „La Manic,“ performed before a captivated audience in Quebec City, and a moving tribute cover of the late country master George Jones’s „Choices.“ These are songs and performances of the first order that you can’t forget.

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Art by Leonard Cohen

Can`€™t Forget is available for pre-order at all digital service providers, where fans will receive „Never Gave Nobody Trouble“ instantly with purchase.

Cohen’s live concert tours were met with extraordinary and unanimous accolades as he performed around the world from 2008 through 2013. His mesmerizing performances totaled 470 shows in 31 countries, attended by four million fans. Can’t Forget gives listeners an extremely special glimpse into Cohen’s intimate rehearsal process, widely known to be in-depth ‘concerts before the concert!,’ heard by fans for the first time with this new record. Cohen continues to work with vocalists, musicians, producers and engineers who are the best in the business.

Can`t Forget: A Souvenir of the Grand Tour Tracklisting:

1. Field Commander Cohen

2. I Can`€™t Forget

3. Light as the Breeze

4. La Manic ++ (originally by Georges Dor)

5. Night Comes On

6. Never Gave Nobody Trouble ***

7. Joan of Arc

8. Got a Little Secret ***

9. Choices ++ (originally by George Jones)

10. Stages

*** New original Leonard Cohen songs

++ Covers never previously recorded by Cohen