KW-38-2018: Last Concert by PAUL SIMON am Tag nach Leonard Cohen`s 84. Geburtstag. Mit vier Konzerten in New York City und dem abschließenden Auftritt (22.9.) im Flushing Meadows Corona Park endete Paul Simons „Homeward Bound – Farewell“-Tour.

  foto: christof Graf

In der Nacht vom 22. auf 23. September 2018 gab Paul Simon sein letztes Live-Konzert. Sein letzter Song hieß: „The Sound Of Silence“.

Mit vier Konzerten in New York City und dem abschließenden Auftritt (22.9.) im Flushing Meadows Corona Park endete Paul Simons „Homeward Bound – Farewell“-Tour.

Fast zeitgleich veröffentlichte PAUL SIMON sein neues Album „In The Blu Light“ .

„Auf diesem Album sind die Songs versammelt, denen noch der letzte Feinschliff fehlte oder die beim ersten Hören skurril klangen und deswegen wenig Beachtung fanden. Ich überarbeitete die Arrangements und harmonischen Strukturen, feilte aber auch an den Texten, damit deren Bedeutung klarer wurde. So realisierte ich auch selbst, was ich eigentlich mit den Lyrics transportieren wollte, wurde mir über meine Gedanken klar und konnte sie deutlicher zum Ausdruck bringen.“

-sagte Paul Simon im Juli 2018-

Unter dem Titel „In The Blue Light“ veröffentlicht Paul Simon sein 14. Studioalbum. Der legendäre Songwriter produzierte den Longplayer gemeinsam mit Roy Halee, mit dem er schon seit den 1960ern zusammenarbeitet. Die Gastmusiker des Albums gehören zur Crème de la Crème der Szene. Mit ihrer Unterstützung packt der Künstler zehn seiner Lieblingssongs in ein neues Soundgewand und überrascht den Hörer mit spannenden Neuinterpretationen der Titel.

Paul Simon wählte für „In The Blue Light“ Songs aus, die ursprünglich auf folgenden Alben veröffentlicht wurden: „There Goes Rhymin‘ Simon“ (1973), „Still Crazy After All These Years“ (1975), „One-Trick Pony“ (1980), „Hearts And Bones“ (1983), „The Rhythm Of The Saints“ (1990), „You’re The One“ (2000) und „So Beautiful Or So What“ (2011).

Zu den Gastmusikern, die auf „In The Blue Light“ mitspielen, zählen unter anderem die Jazz-Superstars Wynton Marsalis (Trompete), Bill Frisell (Gitarre) sowie Jack DeJohnette und Steve Gadd (beide Schlagzeug). Die Songs „Can’t Run But“ und „Rene And Georgette Magritte With Their Dog After The War“ wurden mit den sechs Mitgliedern des New Yorker Kammermusikensembles „yMusic“ eingespielt, das Paul Simon aktuell auch auf seiner „Farewell-Tour“ begleitet.

In den Liner Notes des Albums erklärt Paul Simon: „Es ist nicht alltäglich, dass man als Künstler die Gelegenheit bekommt, sein Frühwerk zu überarbeiten, neu zu überdenken und sogar komplette Parts der Original-Songs zu verändern.“

Simon erklärt weiter: „Ich nutzte diese Gelegenheit, die es mir noch dazu ermöglichte, mit außergewöhnlichen Musikern zu spielen, die bisher an keiner meiner Aufnahmen mitgewirkt haben. Ich hoffe, dass ich den Songs neuen Schwung verleihen konnte, so wie man einem alten Wohnhaus einen neuen Anstrich verpasst.“

„In The Blue Light“ wird am 7.September erscheinen. Somit fällt die Veröffentlichung der LP mit dem Finale der „Homeward Bound – Farewell“-Tour zusammen, die mit vier Konzerten in New York City und dem abschließenden Auftritt (22.9.) im Flushing Meadows Corona Park endet.

Titelliste:

01 One Man’s Ceiling Is Another Man’s Floor
02 Love
03 Can’t Run But
04 How The Heart Approaches What It Yearns
05 Pigs, Sheep and Wolves
06 René and Georgette Magritte With Their Dog After the War
07 The Teacher
08 Darling Lorraine
09 Some Folks‘ Lives Roll Easy
10 Questions For The Angels

Paul Simon veröffentlichte in seiner Karriere 14 Studioalben. Dazu kommen fünf Longplayer als Mitglied von Simon & Garfunkel. Weltweit verkaufte der Künstler mehr als 100 Millionen Tonträger. Er erhielt 16 Grammy-Awards, drei davon aus der Kategorie „Album of the Year“ (für „Bridge Over Troubled Water“, „Still Crazy After All These Years“ und „Graceland“). 2003 verlieh man Simon & Garfunkel einen Grammy für ihr Lebenswerk.

In seiner unvergleichlichen Karriere konnte sich Paul Simon mit 29 seiner Singles in den Top 40 der US-Charts platzieren, 14 davon kletterten in die Top 10, darunter „50 Ways To Leave Your Lover“(das es bis auf Platz 1 der Charts schaffte), „Kodachrome“, „Loves Me Like A Rock“, „Mother And Child Reunion“, „Late In The Evening“ oder zum Beispiel „You Can Call Me Al“.

Als Mitglied von Simon & Garfunkel landete er mit den Songs „The Sound of Silence“, „Mrs. Robinson“ und „Bridge Over Troubled Water“ Nummer-Eins-Hits und schuf nicht nur mit diesen Kompositionen zeitlose Klassiker der Popmusik.

Paul Simon ist Mitglied der Songwriters Hall of Fame und wurde sowohl als Solo-Künstler als auch als Mitglied von Simon & Garfunkel in die Rock ’n‘ Roll Hall of Fame aufgenommen. 2002 wurde ihm die Kennedy Center Honors verliehen und das Time Magazine listete ihn im Jahr 2006 als einen der „100 People Who Shape Our World“.

 

 

KW-38-2018: Joe Bonamassa und schlechtes Marketing :-) – Zu große Hallen für zu wenig Zuschauer

Am 21. September (Leonard Cohens 84. Geburtstag) kam Joe Bonamassas neues Album Redemption heraus und in Mannheim wurden zeitgleich Großplakatwände für das Konzert am 3.10.18 in der SAP-Arena gebucht.

Vielleicht ein wenig zu spät, vielleicht marketingtechnisch ein wenig schlecht abgestimmt…man wird sehen, wieviel Leute in die 15.000 Personen fassende Arena pilgernw erden, um Bonamassa`s 7895tes Album zu hören .-)

KW-37-2018: URIAH HEEP, kurz vor Ihrem 50. Bandjubiläum und #Still_living_the_Dream , wie ihr neues Album heißt. Und MICK BOX hat Leonard Cohen nie persönlich getroffen, schätzt ihn aber sehr, so im Interview im Juli 2018. 28 Jahre zuvor hatte ich mein erstes mit Mick Box für das Saarbrücker Stadtmagazin LIVE als Vorbericvht für das sogenannte: 1. Dillinger Open Air. – Ein zweites dieser Art gab es nie, aber URIAH HEEP traten damals auf und ich traf sie backstage…

28 Years AFTER:

KW-37-2018: 48 Jahre her – 2 Songwriter-Legenden traten beim legendären ISLE OF WIGHT – Festival auf. 2010 erschien LEONARD COHEN`s Live-Auftritt auf CD, DVD und BLU-RAY, heute am 14.9.2018 erscheint endlich auch JONI MITCHELL`s Live-Auftritt auf DVD/ BLU-RAY.

Joni Mitchell

UNITED KINGDOM – AUGUST 29: ISLE OF WIGHT FESTIVAL Photo of Joni MITCHELL, Joni Mitchell performing on stage (Photo by Tony Russell/Redferns)

Joni Mitchell – „Both Sides Now: Live At The Isle Of Wight Festival 1970“ erscheint am 14. September als DVD und Blu-ray

UNITED KINGDOM – AUGUST 29: ISLE OF WIGHT FESTIVAL Photo of Joni MITCHELL, Joni Mitchell performing on stage (Photo by Tony Russell/Redferns)

Es sind Bilder und Szenen, die knapp 50 Jahre später nur noch umwerfender wirken: Am 14. September erscheint mit „Both Sides Now: Live At The Isle Of Wight Festival 1970“ erstmals ein kompletter Live-Mitschnitt von einem der größten und fesselndsten Konzerte, das Joni Mitchell je gegeben hat. Erhältlich als DVD und Blu-ray, stand die heute 74-jährige Ikone aus Kanada damals gerade am ersten Höhepunkt ihrer Ausnahmekarriere, in deren Rahmen sie schließlich neun GRAMMY-Awards gewinnen und vom US-Rolling Stone zu einer „der größten Songwriterinnen aller Zeiten“ gekürt werden sollte. Vorbestellungen der beiden Formate, die je elf Songs vereinen, sind bereits möglich.

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres gleichnamigen Debütalbums war das Isle of Wight Festival zu dieser Zeit die größte Musikveranstaltung der Welt: größer als Woodstock, zudem kontrovers diskutiert, zu dem Hunderttausende auf die Insel pilgerten. Auch außerhalb des Geländes fanden sich riesige Menschenmengen, die damit ein Statement gegen den Konsum ausdrücken wollten. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber gerade die 1970er Ausgabe gilt als eine der größten Festivalveranstaltung aller Zeiten mit insgesamt weit über einer halben Million  (Zaun-)Gästen. „Sie haben mich an die Bestie verfüttert“, kommentierte Joni Mitchell hinterher, die allen Unterbrechungen zum Trotz eine großartige Performances bot.

Entstanden unter der Regie von Oscar-Gewinner Murray Lerner, der im vergangenen Jahr kurz nach Fertigstellung des nun erscheinenden Mitschnitts im Alter von 90 Jahren starb, vereint „Both Sides Now: Live At The Isle Of Wight Festival“ neben den Live-Aufnahmen auch aktuelle Interviews mit Joni Mitchell, die ihre eigenen Erinnerungen an das Großereignis mit den Zuschauern teilt und auch über das Geschehen hinter der Bühne spricht. Am 7. November wird Joni Mitchell 75 Jahre alt.

UNITED KINGDOM – AUGUST 29: ISLE OF WIGHT FESTIVAL Photo of Joni MITCHELL (Photo by Tony Russell/Redferns)