KW-06-2016: Johnny Cash posthum: 2 neue (alte) Live-Alben. Denmark und Prague… Leonard Cohebn und … Johnny Cash? Ja, aber nicht sos ehr, wie Cash mit Bob Dylan zu tun hatte….Aber Cash coverte Cohens „LIke A bird On A Wire“ sowohl ive auf seiner 1996er Tournee wie auch auf den „American Recordings“.

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Nachdem bereits am 8. Januar von Johnny Cash das Album „Man In Black – Live In Denmark“ erschien, veröffentlichte Sony Music am 5. Februar das programmatische Livealbum „Koncert V Praze (In Prague Live)“, Dieser Livemitschnitt entstand während Johnny Cashs Tournee durch die Tschechoslowakei im April 1978.

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„Koncert v Praze (In Prague-Live)“ wurde am 11. April 1978 in der „Sportovní hala“ in Prag aufgezeichnet. Johnny Cash war auf Einladung der tschechoslowakischen Regierung angereist. Der „Man In Black“ fuhr damals mit gemischten Gefühlen nach Prag. Es war ihm nicht klar, wie das Publikum auf seine Musik reagieren würde. Kannte man seine Songs? Konnten die Menschen eigentlich etwas mit Countrymusik anfangen? Die Vorbehalte erwiesen sich als unbegründet, denn selbstverständlich hatte Radio Freies Europa seine Hits im Programm. Für diese Fans war Johnny Cash ein Symbol des gewaltfreien Widerstandes und der westlichen Demokratie. Nun hatten sie die einmalige Möglichkeit ihren Helden auf der Bühne zu erleben. Innerhalb von zwei Tagen waren sämtliche Shows ausverkauft und 40.000 Zuschauer kamen, um dem Sänger zu sehen. Über den Effekt von Johnnys Live-Shows sagte der damalige US-Botschafter später, sie hätten mehr für die amerikanisch-tschechischen Beziehungen getan als er selbst in vier Jahren seiner Amtszeit.

Der Livemitschnitt wurde ursprünglich (und ausschließlich) 1983 in der Tschechoslowakei als Schallplatte über das einheimische Label Supraphon veröffentlicht. Erst 2012 kam es zum ersten „West-Release“ des Albums als Bestandteil des Deluxe-Box-Sets Johnny Cash: „The Complete Columbia Album Collection“. Anlässlich des Record Store Day wurde es im April 2015 als limitiertes 180g-Vinylalbum in transparentem Rot aufgelegt und erscheint nun am 5.Februar 2016 erstmals außerhalb der Deluxe Box auf CD. Zu hören sind 11 Songs eingespielt mit den Tennessee Three und der Carter Family, darunter Hits wie „Ring Of Fire”, “Big River” oder “Hey Porter”.

Am 6.Oktober 2015 erhielt Johnny Cash einen Stern auf dem „Music City Walk of Fame“ in Nashville. Dort werden in einem eigens angelegten Park Künstler aller Genres geehrt, die sich in der Hauptstadt von Tennessee um die Musikindustrie verdient gemacht haben.
Weitere Infos: http://www.visitmusiccity.com/walkoffame/

Koncert v Praze (In Prague-Live)

„Ring Of Fire“
„Folsom Prison Blues“
„I Still Miss Someone“
„Big River“
Cowboy Medley: „I Ride an Old Paint“ / „Streets Of Laredo“
„Sunday Morning Coming Down“
„I Walk the Line“
„Last Date“
„City of New Orleans“
Railroad Medley: „Hey Porter“ / „Wreck Of the Old ’97“ / „Casey Jones“ / „Orange Blossom Special“
„Wabash Cannonball“

Anfang der 1970er Jahre kleidete sich Johnny Cash auf der Bühne nur noch in schwarzer Kleidung. So kam er schnell zu dem Namen „Man in Black“. Im Juni 1971 veröffentlichte Cash den gleichnamigen Song, um seinem Publikum zu erklären, warum er nur noch ein schwarzes Outfit trug. Zu dieser Zeit spielte die Johnny Cash Group – zu der June Carter Cash, Carl Perkins, The Tennessee Three und die Statler Brothers zählten – weltweit in ausverkauften Hallen.

Während seiner Europatournee im gleichen Jahr fragte das dänische Fernsehen an, ob er bereit wäre ein Sonderkonzert aufzuzeichnen. Der Künstler sagte zu und trat mit den Musikern, die ihn damals auf der Tour begleiteten, in einem intimen Rahmen vor einem kleinen Publikum auf.

Nachdem bereits im Jahr 2006 die DVD-Version von „Man In Black: Live In Denmark“ veröffentlicht wurde, erscheint dieser Auftritt am 8. Januar 2016 nun erstmals auch auf CD. Die Country Legende und seine kongenialen Bühnenpartner präsentierten sich an diesem Abend in Topform. Dabei stand ein spektakuläres Set aus Hits und Cash-Klassikern wie „A Boy Named Sue“, „Sunday Morning Coming Down“, „I Walk The Line“ oder „Folsom Prison Blues“, aber auch Solo-Darbietungen von Carl Perkins („Blue Suede Shoes“), den Statler Brothers („Flowers on the Wall“) sowie Duette mit June Carter Cash („Darlin‘ Companion“, „Help Me Make It Through The Night“ und „If I Were A Carpenter“) auf dem Programm.

Titelliste:

A Boy Named Sue – Johnny Cash
Sunday Morning Coming Down – Johnny Cash
I Walk the Line – Johnny Cash
Blue Suede Shoes – Carl Perkins
Matchbox – Carl Perkins
Me and Bobby McGee – Johnny Cash
Guess Things Happen That Way – Johnny Cash
Bed of Roses – The Statler Brothers
Flowers on the Wall – The Statler Brothers
Folsom Prison Blues – Johnny Cash
Darlin‘ Companion – Johnny Cash & June Carter Cash
If I Were a Carpenter – Johnny Cash & June Carter Cash
Help Me Make It Through the Night – Johnny Cash & June Carter Cash
Man in Black – Johnny Cash
Introduction To The Carter Family
A Song to Mama – The Carter Family
No Need to Worry – Johnny Cash, The Carter Family & The Statler Brothers
Rock of Ages – Johnny Cash, The Carter Family & The Statler Brothers
Children, Go Where I Send Thee – Johnny Cash, Carl Perkins, The Carter Family & The Statler Brothers

 

KW-06-2016: Leonard Cohen und die … Grammy Awards. Heute nacht wurden zum 58. Mal die „Grammys“ verliehen. Leonard Cohen war nicht dabei, dafür aber Taylor Swift gleich mehrmals nominiert und geehrt.

Die Grammy Awards (kurz Grammy) sind Musikpreise, die seit 1959 von der National Academy of Recording Arts and Sciences in Los Angeles jährlich in zurzeit insgesamt 78 Kategorien an Künstler wie Sänger, Komponisten, Musiker sowie Produktionsleiter und die Tontechnik verliehen werden.  Leonard Cohen erhielt bisher zwei Grammy-Awards: 2007 und 2010.

2007: Cohen erhält einen Grammy für das Album of the Year as a featured Artist on Herbie Hancock’s River

2010: Cohen erhält einen Grammy Lifetime Achievement Award in Los Angeles/ USA.

2016 hatte die Verleihung der Grammy-Awards nichts mit Leonard Cohen zu tun. Dafür aber viel mit Taylor Swift…

Taylor Swift für Album des Jahres ausgezeichnet, Kendrick Lamar gewinnt fünf Awards
In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar wurden im Staples Center in Los Angeles die GRAMMY AWARDS 2016 verliehen. Taylor Swift erhielt für ihr Album „1989“ drei Awards, darunter in der Hauptkategorie „Album Of The Year“. Sie ist die erste Frau in der Geschichte der Grammy Awards, die zweimal mit einem Grammy Award für das “Album Of The Year” geehrt wurde. Sie gewann außerdem in der Kategorie “Best Pop Vocal Album“ und “Best Music Video” für “Bad Blood” feat. Kendrick Lamar. Zudem performte Taylor Swift als TV-Weltpremiere den Song “Out Of The Woods” und eröffnete damit den Abend.Zu den großen Gewinnern des Abends gehört Kendrick Lamar, der für „To Pimp A Butterfly“ mit fünf Grammy Awards für „Best Rap Album“, „Best Rap Performance“, „Best Rap/Sung Collaboration“, „Best Rap Song“ und „Best Music Video“ ausgezeichnet wurde! Auch seine Live-Performance von „The Blacker The Berry“ und „Alright“ gehört zu den Highlights des Abends, so dass sogar das Weiße Haus per Twitter Grüße sendete.

Der Shootingstar The Weeknd wurde mit zwei Awards (Best R&B Performance, Best Urban Contemporary Album) für „Beauty Behind The Madness“ geehrt. Zudem begeisterte The Weeknd mit einer Live-Performance von „Can’t Feel My Face“ und „In The Night“.

Zu den weiteren Gewinnern gehört Country-Star Chris Stapleton, der mit zwei Grammy Awards für sein Album „Traveller“ in den Kategorien „Best Country Album“ und „Best Country Solo Performance“ ausgezeichnet wurde.

Zum ersten Mal in seiner Karriere durfte Justin Bieber einen Grammy Award entgegennehmen. Für den Song „Where Are Ü Now“ aus seinem Hitalbum „Purpose“ gewann Justin Bieber in der Kategorie „Best Dance Recording“ und performte ein Medley aus „Where Are Ü Now“ und der Single „Love Yourself“, die er zusammen mit Ed Sheeran geschrieben hat.

Mit einer spektakulären Live-Show wurden die 58. Grammy Awards in Los Angeles gefeiert: Lady Gaga präsentierte eine bewegende Hommage an den verstorbenen David Bowie. James Bay stand gemeinsam mit Tori Kelly auf der Bühne. Ellie Goulding performte gemeinsam mit Andra Day, und Chris Stapleton beeindruckte mit einem Tribute an B.B. King.

Gwen Stefani sorgte für eine Sensation bei den Grammy Awards: Für ihre neue Single „Make Me Like You“ filmte sie während einer 4-minütigen Werbepause mit zweifellos einzigartiger Kulisse den offiziellen Videoclip! Das Ergebnis gibt es in Kürze zu sehen.

Alle GRAMMY AWARDS Gewinner im Überblick gibt es hier

http://www.universal-music.de

KW-05-2016:Leonard Cohen und … der Valentinstag. 14. Februar 2016 – Heute ist Valentins-Tag…Viele werden heute Gedichte für eine Liebeserklärung verwenden…aber es auch Leonard Cohen hat heute vor 50 Jahren seine Gedichte für eine Liebeserklärung verwendet. Bei einer Lesung in New York…

Leonard Cohen – The Young Men’s-Young Women’s Hebrew Association Hotel, New York City, February 14, 1966

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Leonard Cohen las aus seinen Gedichtbänden. Dazu gibt es in Fan-Kreisen sogar einen Bootleg.

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KW-06-2016: Die Berlinale eröffnete gestern mit George Cloney & Co. Leonard Cohen war nie auf der Berlinale, wohl aber als „Soundtrack“ in dem ein oder anderen Film. Populärstes Beispiel war Wim Wenders „Land Of Plenty“ im Jahre 2004.

land-of-plenty-2Leonard Cohen selbst hat neben seinen eigenen Musical/ Soundtrack-Projekten wie z.B. „Night Magic“ oder „I `m A Hotel“ für viele Bewegt-Bild-Projekte (Kinofilme, Videos, TV-Serien, Spielfilme, etc.) Soundtrack-Vorlagen geschaffen oder man hat seine Songs dafür ausgewählt.

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Wim Winders verwendete einen Leonard Cohen-Songtitel sogar für einen Film-Titel: Land Of Plenty 2004. Darin auch zu hören ein weiterer Cohen-Singtitel: The Letters. Beide Songs stammen von Cohens 2001er Album „TEn New Songs“.