KW-45-2016: … … … R.I.P. Leonard Cohen – in erinnerung an LEONARD COHEN (21.91934 – 7.11.2016) – So Long, Leonard – Wishing you well, my friend

 

Noch vor knapp vier Wochen war ich bei ihm in Los Angeles. In der „Residence Of Canada“ stellte er eloquent und auf der Höhe seiner Zeit sein 14. Studio-Album „You Want It Darker“ vor.

 

An diesem Montag, den 7.11.2016 verstarb Leonard Norman Cohen in Los Angeles. Es war sein Wunsch, dass die Totenfeier nur in kleinem und familiärem Kreise stattfinden solle.

Die Beerdigung fand in seiner Heimatstadt Montreal/ Kanada statt.

 

Mit viel Dunkelheit in meinem Herzen nehm auch ich Abschied.

 

Prof. Dr. Christof Graf , 11.11.2016

 

 

 

KW-45-2016: Stevie Nicks … reloaded

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STEVIE NICKS

Eine über 30 Jahre währende Karriere als Solokünstlerin, sieben Studioalben, mehrere Welthits und Verkäufe in Millionenhöhe – mit ihrem Songwriting katapultierte Stevie Nicks auch Fleetwood Mac in ungeahnte Höhen und veröffentlicht nun ihr unvergleichliches Solo-Vermächtnis neu.

Am 04.11. erscheinen ihre beiden Soloalben „Bella Donna“ (1981) und „The Wild Heart“ (1983) als Deluxe-Editionen. Die beiden Longplayer stiegen damals in den USA auf Anhieb in die Top 5 ein, „Bella Donna“ sogar auf Platz #1.

Die „Bella Donna: Deluxe Edition“ erscheint nun als 3CD-Set und „The Wild Heart: Deluxe Edition“ als Doppel-CD sowie auch digital mit vollständig remastertem Audio und bisher unveröffentlichten Live- und Studioaufnahmen. Zeitgleich erscheinen die remasterten Originalalben auch ohne Bonusmaterial als Vinyl-LP und CD.stevienicks-bellastevienicks-bella2stevienicks-heartstevienicks-heart2

KW-44-2016: Bowie lebt – In Form von LAZARUS

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Am 8. November 2016 feiert im Londoner Kings Cross Theatre das Musical Lazarus Premiere, das von David Bowie und dem irischer Dramatiker Enda Walsh geschrieben wurde. Das in einer Zusammenarbeit des New York Theater Workshops und Bowie entstandene Stück war bereits vom 7. Dezember 2015 bis zum 20. Januar 2016 in New York zu sehen gewesen und kommt nun endlich nach London, Bowies Heimatstadt. Lazarus basiert auf der Musik und den Texten des legendären Sängers, Songwriters, Produzenten, Musikers, Rock-Pioniers und Pop-Visionärs, der am 10. Januar 2016 verstarb. Bereits am 21. Oktober erscheinen mit dem Lazarus Cast Album die Aufnahmen der Besetzung und der Band des Musicals als Doppel-CD und Dreifach-LP.

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Neben den Cast-Interpretationen großer Songs der Musiklegende enthält das Album auch die drei letzten Aufnahmen Bowies: No Plan , Killing A Little Time und When I Met You . Die Stücke wurden (unter der Regie von David Bowie und Tony Visconti) von Donny McCaslin und seinem Quartett eingespielt, der gleichen Band, die auch auf dem -Album zu hören ist. Darüber hinaus enthält das Album die Originalversion von Lazarus . Das letzte David Bowie-Album war am 8. Januar 2016 erschienen und hatte weltweit Platz eins der Charts erreicht.

Das Lazarus Cast Album wurde vom Musical Director des Musicals, Henrey Hey, produziert, der zuvor mit David Bowie an dessen 2013er-Album The Next Day gearbeitet hatte. Als Sänger sind neben Michael C. Hall und Sophia Anna Caruso u.a. Cristin Miloti und Michael Esper zu hören, begleitet von einer siebenköpfigen Hausband, die Hey für die Aufführungen in New York zusammengestellt hatte. Als die Musiker und die Besetzung am 11. Januar 2016 im Studio eintrafen, um mit den Aufnahmen zu beginnen, erfuhren sie von David Bowies Tod am Abend zuvor. Die emotionale Stimmung dieses Tages ist nun auf dem Album festgehalten.

Das Artwork stammt von Jonathan Barnbrook, der bereits bei den Alben , The Next Day , Heathen und dem Best-Of-Album Nothing Has Changed mit Bowie zusammengearbeitet hatten. bowiedavid-lazarus-front