KW-19-2016: Tickets für ROCK IM PARK gibt es noch – ROCK am Ring 2016 ist ausverkauft. Ein Preview von Christof Graf

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Rock am Ring ist ausverkauft – für Rock im Park gibt’s noch Tickets – Der Spielplan für Rock am Ring ist jetzt online!

 Flugplatz Mendig/Vulkaneifel Nürnberg/Zeppelinfeld

3. – 5. Juni 2016

Ring & Park Programm jetzt komplett

Rock am Ring ausverkauft – Noch Tickets für Rock im Park

Neue Bands und Club Tent DJ Line-up bestätigt

Der Spielplan jetzt online: www.rock-am-ring.com/spielplan

New zur Anreise gibt’s unter: http://www.rock-am-ring.com/news

 

Den Startschuss für Rock am Ring 2016 geben We Came As Romans auf der Seat Volcano Stage!

Auch das DJ-Programm im Beck’s Club Tent – presented by Mukke Berlin steht fest! Black Sabbath spielen am Sonntagabend.

 

 

www.eventim.de

Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00

(0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz)

Hardtickets:

www.rock-im-park.com

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#rar2016

#rip2016

 

Einen aktuellen Live-Blog gibt’s von Christof Graf unter: http://cohenpedia.de/rock-am-ring-files-by-christof-graf/

 

 

KW-19-2016: Monsters Of Rock – Die Wiedergeburt einer Fetivalgelände – von Christof Graf

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Die Widergeburt der MONSTERS OF ROCK-Festivals 2016

Ritchie Blackmore`s Rainbow, Thin Lizzy & Manfred Mann

Text & Fotos: Prof. Dr. Christof Graf

In den 80er Jahren waren „Monsters-Of-Rock“-Open-Air-Festivals die Großereignisse der Open Air-Saison und Vorreiter für alles, was später zu legendären Mega-Festivals wurde. Noch lange vor „Rock am Ring“, „Wacken“, „Southside“ oder „Hurricane“ waren die „Monsters“ das bedeutendste Hard-Rock- und Heavy-Metal-Musik-Festival der 1980er und frühen 1990er Jahre. Zum ersten Mal überhaupt fand es 1980 auf der Donington-Park-Rennstrecke bei Castle Donington in Leicestershire, England statt. Aufgrund des großen Erfolges fanden die „Monsters“ später auch in anderen Ländern statt. Von 1983 bis 1992 auch in Deutschland. 2016 erfährt der „brandmark“ Monsters-Of-Rock eine Wiedergeburt. Kein geringerer als Ritchie Blackmore, der seine legendäre Hard-Rock-Band „Rainbow“ nach seinem „ersten“ Ausstieg bei Deep Purple 1975 ist es, der für die Wiedergeburt seiner Band die Wiedergeburt der Monsters-Festivals gewählt hat. Oder umgekehrt? Zufall oder Kalkül? Anyway, Mitte Juni 2016 ist es tatsächlich soweit: Ritchie Blackmore`s Rainbow und die Monsters Of Rock-Festival sind wieder am Leben, zumindest für zwei Termine am 17. und 18. Juni auf der Loreley und in Bietigheim bei Stuttgart.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als das erste „Monsters of Rock“-Festival stattfand. Es war ein verregneter Samstag, am 3. September im VFR-Stadion auf dem Erbsenberg in Kaiserslautern vor 30.000 Zuschauern.

Auf dem Plakat standen Bandnamen wie Whitesnake (Headliner), Blue Öyster Cult, Meat Loaf, Thin Lizzy, Saxon, Motörhead und Twisted Sister. Auf dem Festivalplakat standen noch Survivor und Krokus, die allerdings wie auch Ozzy Osbourne nicht auftraten. Zu Twisted Sister kam ich zu spät, Motörhead spielten als zweite Band und bei Tageslicht am Nachmittag. Bei Saxon fing es an zu regnen und Phil Lynott von Thin Lizzy noch live erlebt zu haben ist noch heute eine Ehre. Meat Loaf nahm ich nicht wirklich wahr oder entzieht sich nach 33 Jahren meinem Erinnerungsvermögen, ebenso wie auch Blue Oyster Cult. Ich weiß, dass sie da waren, ich weiß, dass ich da war, aber mehr ist davon nicht geblieben. Whitesnake waren der Hammer und lassen sich noch gut in meinem Langzeitgedächtnis abrufen. Coverdale war, nachdem es Robert Plant bei den sich 1980 aufgelösten Led Zeppelin nicht mehr gab, der neue „Rockengel“. Er poste wie ein „Gott“ und uns Jünglinge verschuf er auf dem Konzertgelände den Anblick eines überdurchschnittlichen Anteils an wahnsinnig gut aussehenden dauerwelligen Rockmiezen, die nur wegen Coverdale gekommen waren. Kürzlich traf ich einen Bekannten bei einem der Scorpions-Konzerte, mit dem ich mich über die Wiedergeburt der „Monsters“ 2016 unterhielt. Er suhlte sich kurzerhand in ähnlich nostalgisch anmutenden Erinnerungen und wir erinnerten uns auch daran, dass wir uns „Rainbow“ für die nächsten „Monsters“ 1983 gewünscht hatten.

Doch die lösten sich auf. Die Band wurde 1984 von Ritchie Blackmore aufgrund der bevorstehenden Reunion von Deep Purple aufgelöst, 1994 von ihm wiederbegründet und 1997 zugunsten Blackmore’s Night erneut aufgelöst. Bei den „Monsters Of Rock“, die in Deutschland noch bis 1992 (dann unter dem Namen „Superrock“) stattfanden, traten Rainbow nie auf. Dafür aber wurden im Herbst 2015 für 2016 mehrere Konzerte mit Ritchie Blackmore’s Rainbow (mit einer Neuauflage des Monsters of Rock Festivals) angekündigt. Die Besetzung besteht neben Blackmore aus dem Sänger Ronnie Romero (Lords Of Black), dem Keyboarder Jens Johansson (Stratovarius), dem Bassisten Bob Nouveau (Bob Curiano) und dem Schlagzeuger David Keith (Blackmore’s Night). Die Konzerte sollen für spätere Veröffentlichungen gefilmt werden.

Mit dabei bei dem Ausnahme-Ereignis: Thin Lizzy und Manfred Mann`s Earthband. Aber es ist nicht nur „Rainbow“ die neue Mitglieder präsentieren werden. Auch Thin Lizzy geben einen neuen Bassisten und einen neuen Drummer bekannt! Es ist niemand Geringerer als Tom Hamilton von Aerosmith! Das Gründungsmitglied von Aerosmith wird zusammen mit den Gitarristen Scott Gorham und Damon Johnson, Sänger Ricky Warwick und Keyboarder Darren Wharton auftreten. Zusätzliche Neuigkeiten gibt es auch auf der Schlagzeug-Position: Der ursprünglich angekündigte ehemalige Motörhead-Drummer Mikkey Dee kann leider nicht teilnehmen und wird durch Judas Priest-Schlagzeuger Scott Travis ersetzt.

„Der hauptsächliche Grund Rainbow wieder zum Leben zu erwecken ist einfach“, sagt Blackmore im Vorfeld bei Promotiongesprächen. „Nostalgische, gute Musik für die Fans dieser Musik zu spielen. Ich mag es manchmal, harte Musik zu spielen, aber eben nicht die ganze Zeit über. Mit Blackmore’s Night haben wir auch drei oder vier Hardrock-Songs im Programm. Es ist halt ein bisschen Spaß und Nostalgie, wie ich hoffe.“ Sein bisheriges Projekt „Blackmore`s Night“ wird der Ausnahmegitarrist nicht auf Eis legen: „Es wird zwei Shows in Deutschland und eine in England geben. Einige andere mussten erst mal auf Eis gelegt werden, da sich die Termine mit einigen Gigs von Blackmore’s Night überschnitten. Denn wenn ich auf Tour bin, mag ich es nicht, länger von Zuhause weg zu sein. Wenn ich alle Shows gemacht hätte, die für den ‘Rock Event’ in Frage gekommen wären, wäre ich viel länger weggewesen, als ich gewollt hätte. Wenn das Projekt allerdings funktioniert und die Leute es mögen, werden wir vielleicht später weitere Shows spielen.“ Freuen wir uns darauf.

FR, 17.06.2016, Loreley, Freilichtbühne, Sankt Goarshausen, Beginn: 17:30 Uhr. Preise ab 79, 95.-

SA, 18.06.2016, Festplatz am Viadukt, Bietigheim-Bissingen, (Nähe Stuttgart), Beginn: 17:30 Uhr. Preise ab 77.90.-

Weitere Infos unter: http://www.monsters-of-rock-germany.de/tickets/

 

 

 

KW-19-2016: Der Countdown läuft – Der Spielplan 2016 ist online: Rock am Ring 2016

Rock am Ring ist ausverkauft – für Rock im Park gibt’s noch Tickets – Der Spielplan für Rock am Ring ist jetzt online!

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3. – 5. Juni 2016

Ring & Park Programm jetzt komplett

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Rock am Ring ausverkauft – Noch Tickets für Rock im Park

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KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (64/75 – DYLAN, COHEN & RASKY`s Upgrade: — The Song of Leonard Cohen: Portrait of a Poet, a Friendship and a FilmIncluding the Unpublished Bob Dylan Diaries (Englisch) Taschenbuch – April 2001 – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

Es gibt den Film und es gibt das Buch:

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The Song Of Leonard Cohen von Filmemacher Harry Rasky aus den 70er Jashren 2001 gab es eine erweiterte Fasung, ergänzt um Tagebücher, die sich um Bob Dylan handeln.

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The Song of Leonard Cohen: Portrait of a Poet, a Friendship and a Film — Including the Unpublished Bob Dylan Diaries (Englisch) Taschenbuch – April 2001

von Harry Rasky (Autor)

In the late seventies, filmmaker Harry Rasky was on one wild trip! He soaked in a Jacuzzi at the Four Seasons with Leonard Cohen…he drank wine and talked about the meaning of life with Leonard and Irving Layton at Leonard’s place in Montreal …Harry and Leonard were mistaken for Bader-Meinhof terrorists by soldiers with machine guns while dining at a German Burger King…Harry was also part of the 1979 Field Commander Cohen tour …but best of all, he got everything on film! From the footage of these adventures, Harry Rasky created the acclaimed 1981 documentary film „The Song of Leonard Cohen“. Leonard Cohen called Harry Rasky recently to express his appreciation and admiration for the film.Inspired by that conversation, Rasky has delved into his personal archives and diaries upon which the film is based and has woven them into this moving and powerful text – „The Song of Leonard Cohen“. This book also contains Harry Rasky’s never before published „Bob Dylan Diaries“, based on his notes and observations during the filming of a documentary project that was never completed.

 

Recently, Leonard Cohen, was in touch with award-winning filmmaker Harry Rasky and expressed to Mr. Rasky his admiration and great delight in the 1982 documentary. Inspired by that conversation, Harry Rasky had now recreated the text of that film, the diaries and interviews upon which the film is based and has woven all the elements into a moving and powerful text on Leonard Cohen. Musician? Poet? Songwriter? Novelist? Entertainer? In „The Song of Leonard Cohen: Portrait of a Poet, a Friendship and a Film, we gain important new insight into the perplexing and critical period of the making of the artist – Leonard Cohen. In addition, the book also contains Harry Rasky’s never before published diaries on Bob Dylan. Harry Rasky was once at work preparing a documentary film on Bob Dylan which was never completed. „In The Song of Leonard Cohen: Portrait of a poet, a Friendship and a Film, we will find – for the first time – new materials on Bob Dylan and the peculiar interconnections between the two poets and songwriters who have altered the course of music history and defined the sensibility of two generations.

KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (63/75 – DYLAN, COHEN & BRYAN FERRY – What Dylanesque & Cohenesque is – – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

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Als Bryan Ferry das Dylan-Cover-Album “Dylanesque” noch nicht auffgenommen hatte, “träumte” er schon davon, einmal Dylan-Songs aufzunehmen. 2007 geschah das binnen einer Woche. “You have to bring something of a life to those tracks. So you might be able to hit higher notes when you’re younger, but when you’re older, you can hit fewer and lower notes with more conviction”, sagte er damals, als er danach gefragt wurde, ob er seine Stimme dafür als geeignert ansehe. Als die Songs schließlich erschienen, fragte ich ihn in einem daamaligen Interview, welcher Dylan-Song der für ihn schwierigste war. „The Times They Are A-Changin’”, antwortete er… “und “All I Really Want To Do” fügte er hinzu: “because there you’re covering two people; not only Dylan but the Byrds’ version.” Auf die Frage, welchen Künstler er in ähnlichem Ausmasse einmal covern wollte, sagte er recht spontan: “Leonard Cohen.”

2016 gibt es weitere Aktivitäten Bryan Ferrys, die mit Dylan zu tun haben.

a) ein Live-Album von der Tour 2015 mit einem Dylan-Song

und

b) ein Dylan-Projekt für Amnesty International

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zu a)

Recorded during the 2015 Avonmore Tour, this 2CD set in a deluxe ‚book pack‘ filled with live photos features the full set played across Bryan’s 2015 world-wide live dates, recorded at multiple shows on the tour.

The album features songs from his highly acclaimed latest album, Avonmore, and classic hits from the Bryan Ferry and Roxy Music back catalogue.

This double live album is ONLY available through this website and on the 2016 tour.

Track List

CD1

1 AVONMORE

2 DRIVING ME WILD

3 SLAVE TO LOVE

4 BEAUTY QUEEN

5 LADYTRON

6 BOB DYLAN’S DREAM

7 DON’T THINK TWICE

8 SMOKE GETS IN YOUR EYES

9 LOOP DE LI

10 BÊTE NOIRE

11 ZAMBA

12 STRONGER THRU THE YEARS

13 CAN’T LET GO

14 HE’LL HAVE TO GO

15 TARA

CD2

1 TAKE A CHANCE WITH ME

2 OUT OF THE BLUE

3 ONE NIGHT STAND

4 IF THERE IS SOMETHING

5 MORE THAN THIS

6 AVALON

7 LOVE IS THE DRUG

8 VIRGINIA PLAIN

9 DO THE STRAND

10 JEALOUS GUY

11 EDITIONS OF YOU

zu b)

http://www.bryanferry.com/bob-dylans-dream/

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KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (62/75 – DYLAN, COHEN & IS EVERYTHING BROKEN or IS IT JUST AN “ANTHEM” ? Cohen on Dylan in ROLLING STONE MAGAZIN 2008 – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

Is „Anthem“ in any way an answer to Dylan’s song „Everything is Broken“? I had a line in „Democracy“ that referred specifically to that Dylan song „Everything is Broken,“ which was „The singer says it’s broken and the painter says it’s gray…“ But, no, „Anthem“ was written a long time before that Dylan song. I’d say ’82 but it was actually earlier than that that that song began to form.

… I think Dylan has lines, hundreds of great lines that have the feel of unhewn stone. But they really fit in there. But they’re not smoothed out. It’s inspired but not polished. That is not to say that he doesn’t have lyrics of great polish. That kind of genius can manifest all the forms and all the styles.

Dylan said, around the time that „Hallelujah“ came out, that your songs were almost like prayers. I didn’t hear that but I know he does take some interest in my songs. We have a mutual interest. Everybody’s interested in Dylan but it’s pleasant to have Dylan interested in me.

KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (61/75 – DYLAN, COHEN & Die SCHNEIDER – Helen Schneider zollte mit ihrem Album „Like A Woman“ Dylan & Cohen gleichzeitig Tribut – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

LC-Helen-Schneider-Like-A-Woman-sings-Cohen-and-Dylan

Nach ausgedehnten Ausflügen in die etwas ernsthaftere musikalische Welt ist die New Yorker Sängerin jetzt, wie sie sagt, „wieder am Anfang des Kreises angelangt“. Sie nahm ein Album mit klassischen Pop- und Rocksongs auf und knüpfte damit ansatzweise dort an, wo sie vor 20 Jahren ihre Karriere als Popsängerin abgebrochen hatte, obwohl sie mit Hits wie „Rock’n‘ Roll Gypsy“ Top Ten Erfolge verzeichnen konnte.

 

„Viele Leute fragen mich: „Wie kannst du erst Charles Ives Songs und Brecht/Weill Material aufnehmen und dann Popsongs?“ Für mich ist die Reise klar. Ich musste lange Zeit durch sehr komplizierte Labyrinthe reisen, um zu der jetzigen emotionalen Einfachheit zu gelangen. Gerade durch die Arbeit mit Charles Ives Material wurde mir klar, dass Einfachheit genial sein kann. Ich lernte sie wieder schätzen. Mir kommt es vor allem darauf an, dass ich mit diesen Songs eine Geschichte ganz neu erzähle. Dass ich sie mit meinem Leben und meinen Emotionen fülle und dadurch vielleicht anderen Menschen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen verschaffe“. Das ist ihr gelungen.

 

Das Resultat: Das Album „Like A Woman“, mit einigen der schönsten Kompositionen aus der Feder der renommiertesten internationalen Songschreiber, so facettenreich, sensibel, intim und gleichzeitig intelligent interpretiert, wie es nur einer Sängerin mit so reicher Berufserfahrung gelingen kann, wie Helen Schneider sie hinter sich hat. Es sind Klassiker wie „Born In Time“ und „Just Like A Woman“ (Bob Dylan), „Natural Woman“ (Carole King), „If Loving You Is Wrong“ (Homer Banks, Carl Mittchell Hampton, Raymond Earl Jackson) sowie weitere Titel von u.a. Tom Waits, Emmylou Harris und Leonard Cohen zu hören.

 

„Ich habe viele musikalische Leben gelebt“, sagt sie. Und das unterstreicht sie mit diesem Album.

 

 

KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (60/75 – DYLAN, COHEN & COHEN TALKING ON DYLAN again in 1984 – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

LEONARD COHEN :

I never think of myself as a solitary poet. I don’t feel any conflicts in what I do. There are economic pressures, and there’s a desire too, as a musician would say, to “ keep your chops up, “ to keep singing and keep playing, just because that’s the thing you know how to do. So between that and the need to make a living, you find yourself putting a tour together. What the real high calling behind any life is is very difficult for me to determine. It goes all the way from thinking that nothing any of us do is terribly important to feeling that every person has a divine spark and is here to fulfil a special mission. So between those two positions, there’s lots of space. But I’ve put out a record and I know I have to go on a tour or nobody will know about the record and if nobody knows about the record, it defeats the idea of the song moving from lip to lip, and it also makes it impossible for me to support my family. So all these things conspire to place me on a stage and hopefully be able to entertain people for an evening.

 

 

INT: It strikes me that there’s sometimes more irony in your songs than in your poems. I’m thinking of lines like “ He was just some Joseph looking for a manger. “ The inflections in your si ngi.ng voice convey a variety of different attitudes, and in some instances an attitude like irony comes through more clearly in the songs.

 

LC: Yeah, I see what you mean. I think of Bob Dylan, who gets the inflections of street talk, the inflections of conversation, and does that with such mastery … where you can hear a little tough guy talking. You can hear somebody praying. You can hear somebody asking. You can hear somebody coming onto you. When you’re composing that material and you know that it’s going to occupy aural space, you can compose it with those inflections in mind. And of course it does invite irony because that irony can be conveyed with the voice alone whereas on the page you generally have to have a larger construction around the irony for it to come through. You can’t just write, “ What’s it to ya? “ If you sing, “ What’s it to ya? “ to some nice chords it really does sound like, “ Well, what’s it to yah, baby? “ But.just to see it written, it would need a location.

 

 

Leonard Cohen as interviewed by Robert Sward

That interview took place in Montreal, Quebec – 1984.

 

INT: How much connection do you feel with Dylan’s music, or with others, like Joni Mitchell, for example? Whose music is closest to you now…?

 

LC: Well, like the Talmud says, there’s good wine in every generation. We have a particular feeling for the music of our own generation and usually the songs we courted to are the songs that stay with us all our life as being the heavy ones. The singers of my own period, Joni Mitchell, Bob Dylan, Joan Baez, Ray Charles, all those singers have crossed over the generations. But we have a special kind of feeling for the singers that we use to make love to.

 

 

KW-19-2016: 75 JAHRE BOB DYLAN – 75 Beiträge zu Dylans 75. Geburtstag – (58/75 – DYLAN, COHEN & die WURZELN – Ein Essay von Robert Sward – Performances, in Concert, Music & Poetry, Anecdotes & Infos. the neverending & everlasting comparison. COHEN & DYLAN – Some critical analysises – by Christof Graf

Cohen & Dylan

 

Since the recent release of Bob Dylan’s (nee Robert Zimmerman) The Basement Tapes Complete, and Leonard Cohen’s 80th birthday, I’ve been contemplating two of the greatest musical icons and poets laureate of rock music in the sixties and onward and how their music emerges from their Jewishness.

 

The title track of Dylan’s 1965 album, Highway 61 Revisited, begins provocatively with a partial retelling of the opening lines in the binding of Isaac narrative (akedah) that originally appear in Genesis 22. The first stanza reads as follows: “Oh, God said to Abraham, ‘Kill me a son’/ Abe said, ‘Man, you must be puttin’ me on’/ God said, ‘No’ Abe say, ‘What?’/ God say, ‘You can do what you want, Abe, but/ The next time you see me comin’, you better run/ Well, Abe said, ‘Where d’you want this killin’ done?’ God said, ‘Out on Highway 61.’” A few years later, Leonard Cohen released his own version of that same biblical narrative in “The Story of Isaac.” Part of its message was a protest against the older generation’s decisions to send their children to war. Consider Cohen’s rebuke: “You who build these altars now/ to sacrifice these children/ you must not do it anymore/ A scheme is not a vision/ and you never have been tempted/ by a demon or a god/ You who stand above them now/ your hatchets blunt and bloody/ you were not there before/ When I lay upon a mountain/ and my father’s hand was trembling/ with the beauty of the world.”

 

The akedah’s theme of trial, sacrifice, martyrdom and death of the beloved son which so critically informs and shapes subsequent Jewish, as well as Christian, theology seeps its way into modern popular music. These songs cannot possibly be understood without first understanding their rootedness in a long Jewish tradition engaging the significance of music, and second, without a close look at their direct referent – one of the most powerful and shocking passages in the Hebrew Bible.

 

 

 

 

 

 

The very name “Israel” midrashically compounds the words song (shir) and God (el) which captures both the metaphysical bond between God and music, as well as the physical uniqueness of Israel as the national reflection of this integral bond. Moses Nahmanides considers the song at the end of Deuteronomy a précis of the entire Jewish historical experience –“Now this song, which is our true and faithful testimony, tells us clearly all that will happen to us.” Jewish experience and chronology is a divine musical score. Thus by renaming Jacob Israel, the angel he struggled with introduces music into his existence. It is no coincidence that immediately afterward, if only for a fleeting moment, Jacob reunites with Esau, his estranged brother, in a genuine mutual expression of love.

 

The formal mitzvah that obligates Jews individually to write a Torah scroll is derived from a particular divine mandate addressed to Moses and Joshua to inscribe one small segment of the Torah, the Song of Moses – “And now write you this song and teach it to the Israelites” (Deuteronomy 31:19). The rabbinic rereading of the command transforms the entire Torah into an epic poem, a song. The minor poem of Ha’azinu mirrors the major “poem” of the Torah from Genesis to Deuteronomy.

 

Just as only nature heard the divine voice at Creation, the poem commences in kind with nature – the heaven and the earth – as God’s audience. And just as the Torah moves from the universal story of creation to the particular story of a single people, concluding with it and its leader on the cusp of establishing its own homeland, so too does the poem crescendo from its opening in creation to its climax in the people of Israel and its land.

 

R. Naftali Tzvi Yehudah Berlin, (Netziv) (1816-1893), claimed that the poem captures the nature of the Torah much better than prose in its covert allusiveness that discloses meaning far beyond the simplicity and overt message of prose. The profound discoveries of the sage transform the talmid hacham into the Torah’s troubadour.

 

Dylan and Cohen, rock’s talmidei hachamim, emerge out of this tradition in which song and Torah study, poetry and spiritual devotion are intertwined in a sacred embrace. Their turns to Judaism’s sacred texts are not sacrilegious but rather midrashic extensions of the profound role music plays within the tradition. In order to afford them their due we need apply Netziv’s methodology, searching for meaning in the songs’ allusions.

 

Highway 61, winding its way some 1,400 miles across the USA, from the south in New Orleans to the north in Minnesota, symbolizes the spectrum of genres of quintessential American music. Dylan anchors that route in the image of the akedah, which animates it with both the terror of encounters with God and the adventurous discovery of the lengthy road that traverses a wide swath of his own country. The road therefore discloses the endless musical possibilities it encompasses. If the killing is to be done on that highway then perhaps Dylan appropriates Abraham’s encounter and trial as a paradigmatic symbol of breaking new ground in poetry and musical creativity.

 

The music that deserves traveling this road needs to adopt the boldness, the morally shocking, the risk taking, the offensiveness and the suffering that must have informed Abraham’s willingness to sacrifice what he most loved. If the poet/songwriter wants to play it safe and compose comfortable music then she “better run.” For music to approach the realm of the transcendent it requires the censure and moral outrage that novelty and pioneering so often attract. The toll for the musical highway of meaningful inventiveness is sacrifice of the highest order.

 

Cohen’s treatment of Abraham, like Dylan’s, is tinged with both reverence and revulsion. Abraham’s relationship with his son starkly contrasts with those “over 30” in Cohen’s own time, who fail to measure up to the tragic nobility of their biblical predecessor.

 

The present child sacrificers are “schemers” not driven by a “vision.”

 

Misguided or not, Abraham sets out sincerely to accomplish something much larger than himself, to pursue a vision that leaves a sacred legacy. A scheme on the other hand colloquially conveys a sense of deviousness and of immoral plotting to exploit others for one’s own benefit. Playing on the midrash that Abraham’s trial is prompted by Satan, one can judge Abraham’s test to have been invoked either negatively by a “demon” or positively by a “God,” but his temptation to murder at least reflects a relationship with the Transcendent, with something beyond his own existence. The parents of Cohen’s Vietnam era have no such excuse, no temptation other than their own cruel self-interest.

 

Also reminiscent of the midrashic uniqueness of Abraham’s knife, signified by the rare Hebrew term ma’akhelet, Abraham’s weapon in Cohen’s hands is elegant. Earlier in the song Abraham’s axe is said to be “made of gold.”

 

It was neither “blunt,” nor crafted to cause the most excruciating pain, nor “bloody”, since at the end of the trial Abraham in fact does not sacrifice his son. Axes used as weapons are normally made of copper, bronze, iron, or steel, and so the preciousness of Abraham’s axe of gold almost certainly indicates ornamental use rather than weaponry.

 

Cohen’s contemporary generation’s willingness to sacrifice its children is no real test, for the love its parents feign for their children is superficial, and therefore effortlessly overcome. Their love bears no resemblance to Abraham’s passionate and all-consuming love for Isaac, as the midrash understands the implications of the heightened biblical multi-phrasing “your son, your only one, the one you love, Isaac.” They “were not there before” and thus cannot hope to stand in Abraham’s shoes.

 

Cohen exquisitely blends the biblical narrative, rabbinic midrash, and his own midrashic ingenuity to evoke first the nightmarish terror in the murderous movement of Abraham’s hand over Jacob’s throat. But it also resonates paradoxically with a type of “beauty” in Abraham’s gesture that contrasts starkly to the cruel, crude and barbaric drafting of Cohen’s contemporary children to the foreign battlefield. Cohen’s music itself annotates the “trembling” of the akedah with “beauty.”

 

Now I understand what initiated one of the great Jewish master-disciple relationships of the 20th century.

 

After years of study and searching for a teacher to whom he could indenture himself, R. David Cohen, known as the Nazir, visiting the same residence in Switzerland as R. Abraham Isaac HaKohen Kook (1865-1935), overheard R.

 

Kook praying in the morning. He was so enraptured by R. Kook’s musical rendition of the akedah, “with an exalted song and melody,” that he immediately knew his quest had come to an end and became R. Kook’s devoted acolyte for the remainder of his life.

 

He captures R. Kook’s melodiously overwhelming effect by adopting the biblical description of King Saul’s own transformation as a result of joining a prophetic musical troupe when he “was turned into another man.”

 

If the retelling of a horrifying narrative such as the akedah, imbued with what Kierkegaard called “fear and trembling,” could, by its chanting, be spiritually transformative and inspire the kind of cathartic enlightenment Saul himself experienced, then one can be certain that the singer, in this case R.

 

Kook, is the one who knows how to extract beauty from every other part of the Torah. Leonard the kohen, in his rendition of the akedah, follows the lead of these earlier kohanim in communicating its inner beauty through song.

 

The writer is the Joseph and Wolf Lebovic Chair of Jewish Studies at the University of Waterloo, Ontario. A lengthier version of this article appears in the journal Milin Havivin.