POPULAR PROBLEMS – Songlyrics/ Text ALMOST LIKE THE BLUES

Auch wenn man den Song bei uns noch nicht in Gänze hören kann, anbei der englische Text zu:

almostblues

ALMOST LIKE THE BLUES

I saw some people starving
There was murder, there was rape
Their villages were burning
They were trying to escape
I couldn’t meet their glances
I was staring at my shoes
It was acid, it was tragic
It was almost like the blues

I have to die a little
Between each murderous thought
And when I’m finished thinking
I have to die a lot
There’s torture and there’s killing
And there’s all my bad reviews
The war, the children missing
Lord, it’s almost like the blues

So I let my heart get frozen
To keep away the rot
My father said I’m chosen
My mother said I’m not
I listened to their story
Of the Gypsies and the Jews
It was good, it wasn’t boring
It was almost like the blues

There is no G-d in Heaven
And there is no Hell below
So says the great professor
Of all there is to know
But I’ve had the invitation
That a sinner can’t refuse
And it’s almost like salvation
It’s almost like the blues

 

Zum 80. von LEONARD COHEN – Just another COHEN-Buch

„Thomas Kraft hat hier keine Biografie geschrieben, die sich nur an den Lebensdaten orentiert. Ihn interessieren vielmehr die dominanten Themen im Leben dieses vielschichtigen Künstlers: Seine Stärken und Schwächen, seine Höhen und Tiefen: „Der Lust und des Ehrgeizes müde, ein fauler Beobachter meines Schmerzes … “ Schuld, Demut, Sucht und Freiheit. Thomas Kraft ist mit diesem Buch eine Hommage gelungen, ein Geburtstagsgeschenk der anderen Art. Am Ende des Buches findet sich eine ausführliche Zeittafel mit kompletter Biblio- und Discografie“, so der Pressetext. Ansonsten sticht das Büchlein dadurch ins Auge, dass es a) für kleines Geld recht viel Information in kleinem handlichen für Unterwegs-Lektüre-Format erhältlich ist und b) endlich einmal Fotos liefert, die nicht in jedem achso hochgelobten Foto-Bildband zu sehen sind. Kleines Buch, kleiner Preis, mittelgroßes Lob, da auf abzüglich von Zeittafel und Fotos brutto knapp 100 Seiten leider nicht wirklich viel Neues aus dem Leben Cohens erzählt wird,sondern eben nur bereits Bekanntes kompromiert. Ich mag das Büchlein und es ist gut für Einsteiger.

3,5 von 5 Sternen

cohen-buch-kraft

Preis: 10 Euro, Broschiert: 152 Seiten
Verlag: Maro (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3875123174
ISBN-13: 978-3875123173
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1 cm

Zum 80. von Leonard Cohen – 5 Seiten im dt. ROLLING STONES

In der aktuellen Septemberausgabe feiert der dt. ROLLING STONE, der Cohen immerhin schon zweimal auf der Titelseite hatte, mit einem fünfseitigem Fetaure den 80. Geburtstag. Überschrift: Lebenslieder. Autor ist Manfred Maurenbrecher, der auch einen Tribut-Song zum Tribute-Album POEM beigesteuert hat. Die Fotos stammen von Chris Woods.

Rolling-Stone-09-2014

Quelle: Rolling Stones, Nr. 9, 2014, S, 42-46

Zum 80. von LEONARD COHEN – Poem, A German Tribute-Album

Zeitgleich zu Leonard Cohens neuem Album POPULAR PROBLEMS erscheint erstmals in der langen Geschichte von zahlreichen Tribute-Alben auch ein deutsches Tribut-Album als Hommage an den großen Rockpoeten am 19.9.14:  Poem – Leonard Cohen in deutscher Sprache

poem-cover

Der dazugehörige Presse-Text lautet:

Leonard Cohens Songs zählen zu den ganz großen Werken der populären Musik der letzten 50 Jahre. Anlässlich des 80. Geburtstags Cohens am 21. September erscheint mit POEM – LEONARD COHEN IN DEUTSCHER SPRACHE eine beeindruckende Hommage an den immer noch aktiven kanadischen Poeten und Singer/Songwriter. Mit POEM ist eine stimmige Zusammenstellung mit deutschsprachigen Versionen der wichtigsten Cohen-Songs (u.a. ‚Hallelujah‘, ‚So Long, Marianne‘, ‚First We Take Manhattan , Lover Lover Lover ) entstanden. Für die von Leonard Cohen genehmigten deutschen Übertragungen zeichnet der Autor und künstlerische Leiter des Projekts, der Berliner Misha Schoeneberg, verantwortlich. Das Album, das parallel als Digipak-CD in wertiger Ausstattung sowie als limitierte Doppel-Vinyl erscheint, enthält 17 exclusiv eingespielte Cohen- Interpretationen von einigen der ambitioniertesten deutschen Musiker der verschiedensten Generationen. Mit: Peter Maffay, Madsen, Nina Hagen, Fehlfarben, Tim Bendzko, Johannes Oerding, Cäthe, Stefan Waggershausen, Reinhard Mey, Manfred Maurenbrecher, Mrs. Greenbird, Jan Plewka, Anna Loos, Alin Coen & Joa Kuehn, Max Prosa, Suzanna & Karsten Troyke.

poem-cover-back

Die dazugehörige Rezension folgt: …

 

Zum 80. von LEONARD COHEN – Almost Young – Neuer Fotoband

ZUM 80……

Die Kunst Leonard Cohen – Fotos zu publizieren

Almost Young – Neuer Bildband bei Schirmer-Mosel –

Cohen_Cover_full
Almost Young – Sein Leben in Bildern. „Almost Young“ – ein Wortpaar aus seinem großen Abschiedslied für alle Liebenden, „So long, Marianne“ – ist der Titel eines Leonard Cohen-Buches, das bei Schirmer-Mosel im Hinblick auf den bevorstehenden 80. Geburtstag des
Künstlers am 21. September erschienen ist.

Cohen_01_full
Leonard Cohen, kanadischer Schriftsteller mit jüdischen Wurzeln, Dichter,
Sänger und Musiker, der seine eigene Liebeslyrik mit leiser, introvertierter und
endlose Ruhe ausstrahlender Stimme zu hypnotischen Liebesliedern verbindet,
ist beides: Schriftsteller und Performer der Extraklasse, dem das Publikum in
aller Welt an den Lippen hängt und zu Füßen liegt.

Cohen & Others In Greece
Der Bildband folgt seiner Karriere von den ersten Schritten als junger
Schriftsteller in Kanada Ende der 50er Jahre über seinen Aufenthalt auf der
griechischen Insel Hydra in den 60er Jahren bis zum heutigen Tag. Bilder von
43 Photographen fangen die zahlreichen Facetten im Leben des Sängers,
Songwriters und Dichters ein und zeigen uns einen einzigartigen Künstler bei
der Arbeit zwischen hochproduktiver Introvertiertheit und beeindruckender
Bühnenpräsenz.

Cohen_03_full
Zum Buch hat der ostdeutsche Dichter und Romancier Jens Sparschuh –
schon als DDR-Bürger seit 1968 bekennender Cohen-Fan – einen einfühlsamen
und ebenso respekt- wie humorvollen Einleitungstext geschrieben, der den Leser
durch das wundersame, bald 80 Jahre lange Leben Leonard Cohens führt.
Das Buch ist ein Muss für jeden Cohen-Fan und natürlich auch für Nostalgiker,
die sich auf die Spuren ihrer frühen musikalischen Begeisterung und
emotionalen Initiierung begeben wollen.

Fotos gibt es aus allen Lebenspahsen des Künstlers Leonard Cohen, ausser Fotos aus Kindheit und Jugend. Insgesanmt 75 sind es, 80 wären – mindestens – angebracht gewesen, mehr wären schön gewesen. Viele der Fotos kennt man bereits als vielverwendete Presse-Fotos, einige dafür sind ungesehen, wie z.B. eine Serie von Hydra-Fotos oder die von den Dreharbeiten zum „First We Take Manhattan“-Video von Dominiquew Isserman in Deauville.

LEONARD COHEN – Almost Young – Eine Bildbiographie mit einem Text von Jens Sparschuh und  75 Abbildungen auf 168 Seiten in Farbe und Duotone ist ein aufwendig im kleinen Format qualitativ hochwertig publizierter Foto-Sammelband mit gutem Fotomaterial, jedoch mit zu wenig neuem und damit meine ich mit zu wenig unbekanntem Fotomaterial. Zwei Drittel der Fotos kennt man aus dem Netz, ein Drittel aus den Medien der 70er, 80er und 90er Jahren und der Rest ist neu. – Mir jedoch ein wenig zu wenig. – Dennoch für Sammler wohl ein Muss und daher habe ich es mir eben auch auch gekauft.
ISBN 978-3-8296-0663-9 (deutsch)
ISBN 978-3-8296-0664-6 (englisch)
€ 24.80, € (A) 25.50, CHF 35.50

Dem Verlag danke ich für die zur Verfügung Stellung der hier gezeigten Fotos. Photo-Credits: Bild 1 Allan R. Leishman / Montreal Star / Library and Archives Canada / courtesy
Schirmer/Mosel München
Bild 2 James Burke / Time & Life Pictures / Getty Images / courtesy Schirmer/Mosel München
Bild 3 Courtesy Marianne Ihlen / Schirmer/Mosel

POPULAR PROBLEMS oder Cohen 2.0 – Teil 1

COHEN 2.0. – Das Internet wächst mit einer gewaltigen Geschwindigkeit; bisher wird alle acht Wochen die Informationsmenge verdoppelt. Die Entwicklung von Computernetzen in Europa begann mit zeitlicher Verzögerung im Vergleich zu den USA.  Norwegen und Großbritannien nahmen 1973 als erste europäische Staaten Verbindungen mit dem Internet auf. Mitte der 80er Jahre, wurden die bestehenden X.25-Netze, darunter auch das deutsche Forschungsnetz WiN, als Teilnetze in das Internet integriert. Mitte der  90er Jahren wurde das Netz massentauglich. 1995 sprach man vom Überschreiten der Userzahl von 1 Million. Die Zahl der Internetnutzer ist im vergangenen Jahr 2013 nahezu konstant geblieben. Wie aus dem mit dem Digital-Index der Initiative D21 veröffentlichten (N)Onliner Atlas 2013 hervorgeht, liegt die Internetnutzung in Deutschland derzeit bei 76,5 Prozent, nur 0,9 Prozent höher als vor einem Jahr. Rund 16,5 Millionen Bundesbürger nutzen das Internet noch gar nicht.

social-media-prisma

Abb.: Was WEb 2,0 heute und COHEN 2.0 heute ausmachen: Die Nutzung einer Vielzahl vion Tools, die im Social Media Prisma dargsestellt sind. Quelle:

(N)Onliner-Atlas-2013_Internetnutzer_nach_Alter

„Deutliche Unterschiede bei der Internetnutzung gibt es nach wie vor zwischen den Altersgruppen. Während die Internetnutzung in den Altersgruppen zwischen 14 und 39 Jahren deutlich über 90 Prozent liegt, nutzen nur zwei von drei Deutschen zwischen 60 und 69 Jahren das Internet. Bei den über 70-Jährigen nutzt nur jeder Dritte das Internet“, so der Digital-Index.

(N)Onliner-Atlas-2013_Internetnutzer_nach_Alter_Zuwaechse

Der gegenwärtige Begriff für das Internet ist „ Web 2.0“ und Leonard Cohen und seine Fan-Gemeinde nimmt rege daran teil. Cohen nunmehr 80 Jahre alt, ist im Netz präsenter denn je und schon zu Beginn des „populären Netzes“ online mit dabei.

Es ist sowohl ein interaktives wie auch soziales Web. Die Interaktivität besteht z.B. durch den Austausch der Teilnehmenden wie z.B. Blogs oder Tausch- und Kontaktdaten börsen und entwickelt sich ständig weiter. Das Web 2.0 bezieht sich auf die veränderte Wahrnehmung des Internets nach der geplatzten Dotcom-Blase Ende der 90er Jahre: Garth sagt: „Im Web 2.0 bilden die Internetnutzer das tatsächliche Zentrum. Diese Customer-to-Customer-Beziehung, in der man individuell und unabhängig die Inhalte mitbestimmen kann, zeichnet die Qualität des neuen Web aus, was die sog. Social Software 5 möglich macht“.

Ziel ist es, hierbei  die Kommunikationssteigerung und das „Netz“ dynamischer zu machen. Beschleunigt haben dies:

 

die Verringerung der Internetkosten,

der Ausbau des Breitbandkabels (DSL) und

die Einführung der Flatrates

 

Ursprünglich war der Begriff des web 2.0 der Name einer Konferenz, welche „[…] sich mit der Veränderung und den neuen Rahmenbedingungen des Internets seit dessen Anfängen in den 1990er Jahren befasste.“  Diese Veränderung beruht nicht auf einer neuen Art von Technologie oder Anwendung, sondern auf der Beteiligung der Nutzer im Internet. Die Inhalteerstellung einer Website geschieht somit nicht mehr alleine durch den Betreiber, sondern erfolgt die Internetznutzer, die sich daran beteiligen.  Damit ist das Web 2.0 Grundlage für spätere Social Media und Social Media-Marketing

Unter den „soziale Medien“ oder „Mitmachmedien“  genannt, versteht man Community -Websites, die zum Austausch von Informationen, Erfahrungen und Sichtweisen dienen.  Dadurch ist der Internetnutzer nicht nur Konsument, sondern befindet sich in einem regen Informationsaustausch von Unternehmens- und Produktinformationen mit anderen Internetnutzern und Unternehmen.

Mittlerweile existiert das Internet (World Wibe Web), so wie wir es heute (2011) kennen, seit etwa 20 Jahren. Ende der 90er Jahre verzeichnete das www eine Zuwachsrate an Nutzern von mehr als 60 Prozent pro Jahr. In den Jahren 2004 bis 2008 liegt diese bei drei bis sechs Prozent.

Mittlerweile (Ende 2010) sind 49 Mio. Menschen  in Deutschland online, dies entspricht 69,4 Prozent der Bevölkerung. Damit sind im Vergleich zum Jahr 2009  5,5 Mio. Nutzer hinzugekommen.

In den ersten zehn Jahren der Internetrevolution ging es nur darum, Computer miteinander zu verbinden, heute geht es darum Menschen und damit Konsument4en miteinander zu verbinden. Websites wie z.B. MySpace und Facebook sind deswegen entstanden, um die Kommunikation zwischen Gleichgesinnten schneller und einfacher zu gestalten.

Stand während den Anfängen noch der Monolog (durch das einfache Wiedergeben bzw. digitalisieren vorhandenen Materials im Netz), steht mittlerweile der Dialog im Vordergrund, wodurch sich viele Formen von „Social Media“ herausgebildet haben, wie z.B.:

 

Blogs

Büttgen, Grimm und Haberkorn definieren Blogs (auch sogenannte Weblogs) als „[…] eine Art Tagebuch, welches online geschrieben wird und von anderen Internetnutzern gelesen und kommentiert werden kann.“  Inzwischen sehen auch viele Unternehmen das Bloggen als eine neue Art von Kommunikationsmittel zu Ihren Kunden. Blogs erreichen den Kunden schneller, weil diese „[…] nicht denselben redaktionellen Overhead haben wie Printmedien.“

Beispiele: www.twoday.net; www.blog.de; www.blogger.de; www.myblog.de

 

Microblogs

Microblogs sind SMS -ähnliche Kurznachrichten mit dem Unterschied, dass die Empfänger der Nachrichten, den Absender auswählen. Auf der bekanntesten Microblog-Website Twitter heißen die Empfänger der Nachrichten „Follower“  (engl.) und die Kurznachrichten (140 Zeichen lang) nennt man „Tweets“  (engl.). Sobald ein Tweet gepostet wird, erscheint er in der Tweetliste ihrer Follower und kann von ihnen kommentiert werden. So erreichen bspw. Unternehmen mit vielen Follower schnell eine große Zielgruppe und erhalten ggf. schon in kurzer Zeit ein Feedback.

Beispiel: www.twitter.com

 

Wikis

von Lucke veranschaulicht Wikis an Online-Enzyklopädie „Wikipedia“, in der jeder (mittlerweile verifizierte bzw. authorisierte Wikipedia-Autor) jederzeit mitschreiben und Veränderungen vornehmen kann. Ein Klick auf das Feld „Bearbeiten/Edit“ ermöglicht es,  neue Artikel zu schreiben oder bestehende zu korregieren bzw. zu ersetzen oder zu erweitern.  Im Gegensatz zu Weblogs können die Inhalte von  zumeist authorisierten Nutzern bearbeitet und ergänzt werden.

Beispiel: www.wikipedia.de

 

Social Bookmarking

Hier bevorzugen Nutzer ihre Webseiten mit Tags und seichern sie, um sie später an einem anderen Rechner oder an einem anderen Ort wieder abzurufen.  Die Bookmarks werden anderen Internetnutzern online gestellt und können so untereinander ausgetauscht werden

Beispiele: http://delicious.com; www.mister-wong.de

 

Social News

Auf Social News Websites wird ein UGC (Artikel, Video, Bild etc.) durch einen Nutzer eingestellt. Danach wird vom System überprüft, ob er bereits vorliegt. Ist dies nicht der Fall wird er genehmigt und anderen Nutzern unterbreitet. Die Nutzer können nach der Publikation für oder gegen die Geschichte stimme. Wenn eine bestimmte Anzahl von Stimmen eingegangen ist, kann die Story auf die erste Seite befördert werden, um sie einer weiteren Leserschaft zugänglich zu machen.

Beispiele: www.digg.com; www.yigg.de; www.reddit.com

Soziale Netzwerke

In sozialen Netzwerken steht der Aufbau von User-Beziehungen im Vordergrund. Jedes Mitglied besitzt ein eigenes Profil. Durch Angaben wie Name, Wohnort etc. im Profil ist es möglich, andere Mitglieder zu finden und mit ihnen in Verbindung zu treten. Beispiele: www.myspace.com; www.facebook.com; www.xing.com; ww.studivz.net

 

Mittlerweile existiert das Internet (World Wibe Web), so wie wir es heute (2014) kennen, seit etwa über 20 Jahren. Welche Rolle das Web 2.0 im Jahre 2014 einnimmt, zeigen die stetig wachsenden Investitionen in Online-Präsenz und Online-Werbung. Die Geschichte von Leonard Cohens Online-Präsenz ist eine lange und schon oft erzählte. 1996 begann der Finne Jarkko Arjatsalo die seitdem bestehenden „leonardcohenfiles“ online zustellen. ES war die erste (englischsprachige) Website über Leonard Cohen.

Christof Graf (der hiesige Blogger) beteiligte sich mit Beiträgen an diesen files und stellte ein Jahr später (1997) die erste deutschprachige Website bei American Online (AOL) ins Netz. Hierraus entstand nach dem Verkauf von AOL die bis heute noch bestehende www.leonardcohen.de, die Leben und Werk von Leonard Cohen dokumentarisch und journalistisch vorstellt und begleitet.

Danach folgten Online-Kooperationen mit Patrice Clos in Frankreich und Marie Mazur in den USA. Beide richteten französische und amerikanische digitale Archive ein. Diese vier (ersten) Online-Präsenzen featureten Cohens Alben Ten New Songs (2001), Field Commander und „Dear Heather“ (2004). Aus diesen Seiten, die mehrsprachig entstanden, um noch mehr Menschen zu erreichen, entwickelten sich schließlich eigenständige Website wie z.B. polnische, kroatische, spanische etc.

Im Zuge des Aufkommens von Social Media – Plattformen generierten und bedienten sich diese Websites sämtlichen zur Verfügung stehenden Tools und verlinkten ihre Chats, Foren, Archive und begannen alles an Plattformen zu nutzen, was das Netz und seine sich stets wandelnden Errungenschaften anbot. Es wurde gefacebookt, getwittert und gesocialmediat.

Cohen musste dafür nichts tun. Er unterstützte vor allem Jarkko Arjatsalos Website. Dieser half ihm beim Beantworten von technischen Computer-Fragen, wofür Cohen Material zur Publikation zu Verfügung stellte.

2008 mit Beginn der Aufnahme in die Rock`n`Roll Hall Of Fame und Bekanntgabe einer da beginnenden wie seit damals 15 Jahren langerwarteten Konzertreise begann der Online-Overkill und jeder, der etwas zum Thema Leonard Cohen publizieren wollte, tat es. Vor allem in den Social Media Plattformen Facebook, Twitter und You Tube. Seitdem entstand ein immenser Alamanach von Cohen-Wissen im Netz.

Erst 2011/ 2012 begann Cohens Plattenforma zu registrieren, dass auch ältere Zielgruppen Internet benutzen und dass auch jüngere Zielgruppen Leonard Cohen mögen und versuchten die jeweiligen Webmaster dazu zu überreden ihre Domain aufzugeben. Das führte zu ersten Shit-Storms und Entrüstungen in der Cohen-Gemeinde.

Cohens Plattenfirma kreierte somit die erste THE OFFICIAL www.leonardcohen.com seite und vereinte die Gemeinde unter der Unterkategorie Friends. – Die machen weiter….und verlinken sich fernab kommerzieller Interessen und schaffen weiter am größten Alamanach über Leonard Cohen, geschaffen und gelebt von jenen, de Cohens Leben und Werk gänzlich, teilweise, leidenschaftlich, emotionsreich, journalistisch oder einfach nur verliebt und fasziniert dokumentieren und damit COHEN 2.0 schaffen.

 

… to be continued …

 

Christof Graf`s POPULAR PROBLEMS-Blog/ 1. Presse-Info / Deutsche Adaption/ 2.9.2014

Christof Graf`s POPULAR PROBLEMS-Blog/ 1. Presse-Mitteilung in Deutsch

NEW YORK, 19. August 2014 / PRNewswire / – Mit Popular Problems, dem spannenden neuen Studio-Album, begeht Leonard Cohen die Wege unserer Träume und schlägt einen neuen Ton an, entfaltet eine neue Geschwindigkeit der Hoffnung und Verzweiflung, Trauer und Freude. Cohen ist hier ein erstaunter Liebhaber menschlicher Zustände, die er als „Entfaltung der Seele in den Kammern ihrer Sehnsucht“, beschreibt. Seine legendäre Basso Resonanz entsteht dabei mit einer Präsenz und Dringlichkeit wie nie zuvor aus den Tiefen des Herzens. Die Klarheit und Stärke dieser neun hypnotischen Songs werden uns immer wieder von neuem begeistern.

In Zusammenarbeit mit Co-Autor Patrick Leonard, ist mit Popular Problems ein Meisterwerk geworden, das der scheinbar immer frischer werdenden Phantasie einer Musiklegende entsprungen ist und deren Songs immer wieder neue Zuhörer und treue Fans zu fesseln vermag.

„Wieder einmal hat sLeonard Cohen musikalische Grenzen mit neuen kreativen Inspiration gebrochen“, sagt Rob Stringer, Chairman / CEO von Columbia Records. „Diese neun neuen Songs sind einfach, erhaben und von einem einzigartigen innovativen Geist. Wir sind absolut begeistert und geehrt, diesen Meilenstein mit ihm zu feiern.“

Popular Problems ist Cohens 13. Studioalbum und wird am 23. September (in den USA) und am 19. September in Deutschland veröffentlicht werden, zwei Tage nach seinem 80. Geburtstag. Popular Problmes ist schon jetzt überall als Pre-Order erhältlich. Diejenigen, die Popular Problems vorbestellen wollen, erhalten digital unter (http://smarturl.it/PopularProblems) einen sofortigen Download von seinem neuen Song „Almost Like Blues“ („Fast wie Blues“)

Seinen 80. Geburtstag-Meilenstein (21. September) feiert Cohens poetische endlose Energie und Erbe auch mit einer neuen Künstlerseite bei iTunes (www.itunes.com/leonardcohen).

Dort ist Popular Problems ebenso wie alle 12 Studio-Alben remastert erhältlich.

Beliebte Probleme wurde von Patrick Leonard, bei Marcussen Mastering gemastert hergestellt und wurde von Jesse E. String mit zusätzlichen Misch von Bill Bottrell aufgenommen und gemischt.

Popular Problems-Tracklisting:

1.Slow

2.Almost Like The Blues

3.Samson In New Orleans

4.A Street

5.Did I Ever Love You

6.My Oh My

7.Nevermind

8.Born In Chains

9.You Got Me Singing

ÜBER Leonard Cohen:

Leonard Cohen ist ein Meister Songwriter, Musiker, Dichter, Schriftsteller und bildender Künstler, dessen atemberaubende Klangkörper das Leben von Millionen mit seiner Karriere und Arbeiten von sechs Jahrzehnten berührt hat.

Seine Untersuchungen der spirituellen, zwischenmenschlichen, romantischen und politischen Themen haben unzählige zeitgenössische Künstler und Schriftsteller beeinflusst. Er hat über 23 Millionen Alben weltweit, 12 Bücher, von denen das jüngste 2006 „Buch der Sehnsucht“ (Book Of Longing) hiess und eine Sammlung von Poesie, Prosa und Zeichnungen mit Platz 1 der Top 10 Hardcover Fiction Bücher in Kanada verröffentlicht.

Cohens Einfluss auf Musik-und Theaterkünstlerinnen auf der ganzen Welt ist unschätzbar. In der Tat, als Cohen in die Rock & Roll Hall Of Fame im März 2008 aufgenommen wurde, bezeichnete ihn der unschätzbare Lou Reed als eine aus den „höchsten und einflussreichsten Rängen der Songwriter.“ Cohens Songbook wurde von Hunderten von Künstlern abgedeckt einschließlich Jeff Buckley, Bob Dylan, Nina Simone, Johnny Cash, Lou Reed, Tori Amos, Nick Cave, Joan Baez, Harry Belafonte, Rufus Wainwright. Tribute-Alben wurden zu Cohens Ehre in Frankreich, Norwegen, Kanada, Spanien, Schweden, Tschechische Republik, Südafrika und den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde. Im Jahr 2008 wurde Cohens „Hallelujah“ die am schnellsten verkaufte digitale Single in der europäischen Geschichte.

Drei verschiedene Versionen des Songs erschienen gleichzeitig auf der UK Single-Charts: Cohens eigene Original-Aufnahme, eine Version von Jeff Buckley und ein anderer von X Factor Gewinnerin Alexandra Burke. Zusätzlich wurden Leonards Lieder häufig ausgewählt, um die Emotionen von Filmen und Fernsehprogrammen zu veranschaulichen und wurden unlängst auch in Watchmen, , Die Passion Christi, Natural Born Killers, Die Wonder Boys, Pump Up The Volume, Die Sekretärin (The Secretary), The West Wing, die OC und in vielen anderen Filmwerken gehört.

Leonard Cohen wurde als Grammy Lifetime Achievement Award Empfänger (2010), in die Rock & Roll Hall Of Fame (2008) aufgenommen und geehrt, ausserdem in die kanadische Music Hall of Fame (2006), der kanadischen Songwriters Hall of Fame (2006) und der Songwriters Hall Of Fame (2010). Er hat den prestigeträchtigen Principe de Asturias-Preis erhalten – die höchste literarische Auszeichnung in Spanien (Spanien, 2011) sowie dem Glenn Gould-Preis. Diesen erhielt Cohen für ein einzigartiges Lebenswerk, das den menschlichen Zustand durch die Kunst bereichert hat(Kanada, 2011). Er bekam den Orden von Kanada (1991), den Companion-Orden von Kanada (2003), ist Großoffizier des Nationalen Orden von Quebec (2008) und hat höchste zivile Auszeichnungen seines Landes verdient.

Cohens jüngste Rückkehr auf die Bühnen der Welt wurde bei der gesamten Weltournee von 2008 – 2013 mit außergewöhnlichem und einstimmigem Lob begleitet. Er machte 470 Shows in 31 Ländern vor vier Millionen Fans zu einer unvergessenen „spirituellen Erfahrung“.