Der COHENPEDIA – Blog auf www.leonardcohen.de # (seit 1 9 9 6 !!! ) # – Willkommen zu Christof Graf s COHENPEDIA – LEONARD COHEN – Blog ist seit 1.9.2014 online. Der COHENPEDIA-Blog ist anlässlich Leonard Cohens 80. Geburtstag am 21.9.2014 und seinem zu diesem Datum veröffentlichten Spätwerk "Popular Problems" entstanden. Der COHENPEDIA – Blog ist eine Subdomain zur seit 1996 bestehenden ersten deutschsprachigen Website (www.leonardcohen.de) über Leonard Cohen sowie der damit verlinkten WWW.COHENPEDIA.DE.
Hat Leonard Cohen eine ähnliche Relevanz wie Bob dylan für dich?
Rich: Nein, Bob Dylan war genug für mich. Ja, Cohen ist brillant, aber er erreichte mich nie so wie Dylan. Mit Bruce Springsteen geht es mir übrigens ähnlich, er ist ebenso brillant, hat mich aber nie erreicht oder mich durchdrungen, so wie es Bob Dylan getan hat.
DANCE ME ist eine moderne, mitreißende Tanzproduktion, inspiriert von der Musik und den Texten des kanadischen Sängers, Songwriters und Dichters Leonard Cohen. Seine Lieder handeln von Liebe, Sehnsucht, Hoffnung, Zweifel und dem Leben selbst und genau diese Themen stehen im Mittelpunkt dieser besonderen Show.
Auf der Bühne werden Cohens bekannteste Songs in ausdrucksstarken Tanz übersetzt. Die Inszenierung ist in fünf »Jahreszeiten« gegliedert, die verschiedene Phasen des Lebens widerspiegeln. Mal kraftvoll und dynamisch, mal ruhig und berührend erzählt DANCE ME Geschichten, die jede:r nachempfinden kann. In DANCE ME verschmilzen Musik, Bewegung, Licht und Video zu einem intensiven Gesamterlebnis. Der 2016 verstorbene Leonard Cohen hat DANCE ME noch zu Lebzeiten persönlich genehmigt.
Leonard Cohen-Tribute-Projekte gibt es einige. Das von Rolf Ableiter und seinem „Field Commander C.“ – Ensemble ist ein besonderes. Das Konzert von Field Commander C. am 8. Februar 2026 in der Christuskirche Kaiserslautern war ein atmosphärischer Höhepunkt der aktuellen Tournee „The Songs of Leonard Cohen“.
Leonard Cohens Live Auftritte gegen Ende der 70er Jahre sind legendär und gelten für viele Cohen Fans als die besten in seiner langen, musikalischen Laufbahn. Die gefeierten Konzerte mit großer Besetzung wurden im erst 2001 erschienenen Album „Field Commander Cohen“ eindrucksvoll dokumentiert, welches dem Leonard Cohen-Tribute-Projekt „Field Commander C.“ von Rolf Ableiter den Namen gab.
Der Sound orientiert sich ganz am Klang dieser legendären Shows und so offerierte „Field Commander c“ eine einzigartige Zeitreise zurück zu Leonard Cohens Live-Performances der damaligen Tournee 1979/ 1980, die Cohenb einst auch nach Deutschland führte.
Unter dem Motto „Early Works – The Roots Of Hallelujah“ verwandelte Frontmann Rolf Ableiter und sein Ensemble das Kaiserslauterer Gotteshaus in einen Ort melancholischer Poesie und klanglicher Präzision.
Die Akustik der Christuskirche bot den idealen Rahmen für das Programm „Early Works – The Roots of Hallelujah“. In einer intimeren Besetzung mit
Rolf Ableiter – Gesang, Gitarre
Ira Diehr – Gesang
Anne de Wolff – Gesang, Cello
Klaus Marquardt – Geige
und Klaus Eichberger – Akkordeon
– als bei der großen 10-köpfigen Show konzentrierte sich der Abend auf die frühen Meisterwerke Cohens.
Rolf Ableiters Stimme bestach durch seine Cohen-ähnliche, sonore Baritonstimme, die besonders bei Klassikern wie „Suzanne“ und „Famous Blue Raincoat“ ihre volle Wirkung entfaltete.
Die Begleitung durch Cello, Violine und Orgel schuf eine sakrale, fast schon andächtige Stimmung, die das Publikum sichtlich berührte.
Die Highlights des Abends konzentrierten sich auf den Fokus der Lieder, die die Entstehungsgeschichte von Leonard Cohens Welthits darstellten:
Das Ensemble arbeitete insbesondere bei Liedern wie „Hallelujah“ und „Dance Me To The End Of Love“ die spirituellen Wurzeln des Songs heraus und sorgte für den emotionalen Gänsehautmoment des Abends.
Zwischen den Liedern lockerte Ableiter die schwermütige Stimmung mit persönlichen Anekdoten und Hintergrundwissen über Cohens Leben auf. Das Konzert endete, wie für die Band üblich, mit lang anhaltenden Standing Ovations in der voll besetzten Kirche.
Ein kurzweiliger Abend, mit einer kleinen 15 minütigen Pause nach knapp einer Stunde und einem zweiten Teil von gleicher Spiellänge, der nicht nur eine Kopie des Originals war, sondern eine ehrliche und virtuose Verbeugung vor dem großen Poeten.
QUELLE/ PRODUKTINFORMATION: „Keep my music alive”, sagte Leonard Cohen einst auf einem seiner letzten Deutschlandkonzerte. Der Autor Holger Jenrich und der Musiker Lutz Debus leisten diesem Aufruf Folge. Die Cohen-Liebhaber entwickelten 2023 das ursprünglich nur zum einmaligen Auftritt geplante, abendfüllende Programm „Hallelujah & Schalom“. Die Resonanz war so überwältigend groß, dass sie mit diesem Programm nun seit Jahren durch Deutschland touren und Abend für Abend Kirchen, Synagogen, Buchhandlungen, Museen und Kulturzentren füllen. Die Musiker schaffen mit dem Publikum eine Verbundenheit, ein hoffnunggebendes Gemeinschaftsgefühl, das ganz in Cohens Sinne wäre. Jenrich und Debus interpretieren seine Klassiker auf ihre eigene Art. Die 13 Songs in dem Programm „Hallelujah & Schalom“ begleiten das Duo schon sehr lange, und so erfährt das Publikum auch viel Persönliches und Geschichten der Musiker um die legendären Songs. In diesem Band lassen sich diese Anekdoten, Erfahrungen und Gedanken nachlesen – und mit großer Sicherheit auch nachfühlen.
Deutschland-Tourstart 2026 im Ehrenhof des Residenzschlosses/ Rastatt
Pics & Text: Prof. Dr. Christof Graf
Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause kehren Marillion im Sommer 2026 für eine umfangreiche Tour nach Deutschland zurück. Die britische Progressive-Rock-Institution blickt dabei auf eine außergewöhnliche Karriere von 47 Jahren und 20 Studioalben zurück. Am Samstag, 4. Juli 2026, macht die Band auch in Rastatt Station: Im Ehrenhof des Residenzschlosses beginnt das Konzert um 20.30 Uhr. Im Frühjahr 2027 bringen Sie das nächste Studio-Album heraus.
Marillion gelten seit Jahrzehnten als feste Größe der Prog-Szene und haben sich den Ruf einer herausragenden Liveband erarbeitet. Ihre Konzerte sind aufwendig inszenierte Gesamtkunstwerke aus Klang, Licht und Atmosphäre, die sich bewusst von klassischen Rockshows abheben. Dabei überzeugt die Band nicht nur durch technische Präzision, sondern auch durch emotionale Intensität – und durch ein außergewöhnlich variables Repertoire, das es ermöglicht, die Setlist Abend für Abend neu zu gestalten.
Gegründet wurde die Band 1979 unter dem Namen „Silmarillion“, inspiriert von J. R. R. Tolkien. In den 1980er Jahren avancierte Marillion mit Sänger Fish zu einer der prägendsten Gruppen des Neo-Prog. In dieser Phase entstanden bis 1988 vier Alben, darunter das kommerziell erfolgreichste Werk „Misplaced Childhood“, das mit „Kayleigh“ und „Lavender“ internationale Hits hervorbrachte.
Nach dem Ausstieg von Fish stellte sich die Band neu auf und fand mit Steve Hogarth einen Sänger, der seit 1989 das musikalische Profil entscheidend mitprägt. Mit ihm schlugen Marillion eine stilistisch offenere Richtung ein und bewiesen zugleich unternehmerische Innovationskraft: Nach der Trennung von ihrer Plattenfirma setzten sie früh auf ein direktes Finanzierungsmodell durch ihre Fans – ein Ansatz, der später als Crowdfunding bekannt wurde.
Auch mehr als drei Jahrzehnte später zeigt sich die Band in bemerkenswerter Form. 2023 feierten Marillion ihr 35-jähriges Bestehen in der aktuellen Besetzung. Künstlerisch haben sie in jeder Dekade Akzente gesetzt – von „Misplaced Childhood“ (1980er) über „Brave“ (1990er) und „Marbles“ (2004) bis hin zu „F.E.A.R.“ (2016). Ihr bislang jüngstes Studioalbum „An Hour Before It’s Dark“ erschien im März 2023 und wurde von Kritikern breit gewürdigt.
Aktuell präsentiert sich die Band auf einem kreativen Höhepunkt und bleibt ihrem Anspruch treu, auch komplexe, bis zu 17 Minuten lange Kompositionen mit Präzision und Leidenschaft auf die Bühne zu bringen.
Der allgemeine Vorverkauf startete am 28. September 2025 um 10 Uhr. Tickets sind bei den Geschäftsstellen der Tageszeitungen, online unter www.provinztour.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Ticket-Hotline ist unter 01806/570070 erreichbar (0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz, maximal 0,60 € aus dem Mobilfunknetz). Karten für Rollstuhlfahrer sowie für Menschen mit 100 Prozent Schwerbehinderung und notwendiger Begleitperson sind ausschließlich über den Veranstalter Provinztour erhältlich (Tel. 07139/547, E-Mail: ticket@provinztour.de).
Phil Collins, Genesis-Sänger und Solist lehnte es ab, auf dem 1995 erschienenen Leonard Cohen Tribute-Album Tower of Song: The Songs of Leonard Cohen mitzuwirken. Ja, Peter Gabriel und so viele andere waren mit dabei: Don Henley von den Eagles, Martin Gore (Depeche Mode), Sting, Bono (U2), Tori Amos, Elton John, Billy Joel und einige andere steuerten jeweils eine Coverversion ihres Lieblingsliedes bei. Nur eben Phil Collins nicht, obwohl er angefragt war.
Da er ein Fan des Schlagzeugers sei, erklärte Cohen die Ablehnung einmal in einem Gespräch beim US-Musik-TV-Sender MTV: „Ich habe ihn gefragt, und er hat abgelehnt“. Doch Cohen blieb hartnäckig und setzte nach Collins‘ Ablehnung nach, um ihn zu überzeugen. Wie von Cohen zu erwarten, war sein Flehen angemessen poetisch und verglich das Paar mit zwei klassischen Größen.
„Und ich schrieb ihm mit den Worten: ‚Würde Beethoven Mozarts Einladung ablehnen?'“ erinnerte sich Cohen. Collins gab ihm eine Antwort und setzte sogar Cohens Metapher fort, aber er war immer noch nicht überzeugt, an dem Projekt teilzunehmen. „Er schrieb ein schönes Fax zurück und schrieb: ‚Beethoven muss ablehnen, weil Beethoven mit so-und-so auf Tour geht…'“ erklärte Cohen.
Trotz der Enttäuschung über Collins‘ Ablehnung behauptete Cohen, es sei ein „sehr charmantes Fax“ und „vollkommen legitim“. Es erscheint schockierend, dass Collins nicht in der Gesellschaft derjenigen sein möchte, die zum Album beigetragen haben.