KW-28-2026: Nick Cave Live beim 60th Montreux Jazz Festival – Intensiv, düster und ausdrucksstark – Magische Momente

Photos: Christof Graf

Als Nick Cave am späten Sonntagabend des 5. Juli die Bühne des Auditorium Stravinski beim Montreux Jazz Festival betrat, lag über dem Genfer See bereits jene eigentümliche Sommerdämmerung, die Montreux seit Jahrzehnten zu einem mythischen Konzertort macht. Doch was sich in den folgenden zweieinhalb Stunden entfaltete, hatte wenig mit nostalgischer Festivalromantik zu tun. Nick Cave & The Bad Seeds präsentierten sich vielmehr als eine Band auf dem Höhepunkt ihrer Ausdruckskraft – düster, intensiv und zugleich von einer unerwarteten Wärme durchzogen.

Bereits die ersten Takte von „From Her to Eternity“ machten deutlich, dass Cave auch mit 68 Jahren nichts von seiner elektrisierenden Bühnenpräsenz eingebüßt hat. Hochgewachsen, ganz in Schwarz gekleidet und mit jener Mischung aus Prediger, Crooner und Schamane, die seit Jahrzehnten seine Auftritte prägt, zog er das Publikum augenblicklich in seinen Bann. Die Stimme, inzwischen etwas rauer und tiefer als in früheren Jahren, besitzt weiterhin jene einzigartige Fähigkeit, zwischen flüsternder Intimität und apokalyptischer Wucht zu wechseln.

Das Programm spannte einen weiten Bogen über vier Jahrzehnte Bandgeschichte. Mit „Train Long-Suffering“ und dem Titelsong des aktuellen Albums „Wild God“ schlug Cave die Brücke zur Gegenwart, während Klassiker wie „Tupelo“, „O Children“ oder das unerbittlich vorangetriebene „The Mercy Seat“ die lange Geschichte der Bad Seeds lebendig werden ließen. Besonders beeindruckend war dabei die dramaturgische Geschlossenheit des Abends: Die Songs wirkten nicht wie einzelne Nummern einer Setlist, sondern wie Kapitel einer großen Erzählung über Verlust, Hoffnung, Schuld und Erlösung.

Die Bad Seeds selbst agierten dabei mit einer Präzision und Spielfreude, die ihresgleichen sucht. Warren Ellis, mit seiner wilden Haarmähne und dem permanenten Wechsel zwischen Violine, Gitarre und elektronischen Klangflächen, blieb der kreative Gegenpol zu Cave – weniger Begleiter als vielmehr musikalischer Dialogpartner. Gerade bei „Carnage“ oder dem schwebenden „Bright Horses“ entstand zwischen beiden eine beinahe telepathische Kommunikation, die zu den stärksten Momenten des Konzerts gehörte.

Bemerkenswert war zudem die intensive Beziehung zwischen Cave und seinem Publikum. Immer wieder suchte er den direkten Kontakt zu den Zuschauern in den ersten Reihen, griff nach ausgestreckten Händen oder ließ einzelne Textzeilen vom Saal weitersingen. In Montreux wirkte dies nie kalkuliert oder routiniert, sondern wie Ausdruck einer aufrichtigen Suche nach Gemeinschaft – eine Qualität, die seine Konzerte seit den persönlichen Tragödien der vergangenen Jahre zunehmend prägt.

Zu den Höhepunkten des Abends zählte das fragile „Henry Lee“, dessen morbider Charme im Auditorium eine beinahe kammermusikalische Atmosphäre erzeugte. Wenig später verwandelte „Jubilee Street“ den Saal in einen brodelnden Organismus aus Rhythmus und Ekstase, bevor das Finale mit „Red Right Hand“ und dem monumentalen „The Mercy Seat“ noch einmal die ganze Spannweite des Cave’schen Kosmos offenbarte – zwischen Bibel, Blues und existenzieller Beschwörung.

Das Montreux Jazz Festival feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen und hat in seiner Geschichte unzählige legendäre Konzerte erlebt. Der Auftritt von Nick Cave & The Bad Seeds darf sich ohne Übertreibung in diese Reihe einordnen. Es war kein nostalgischer Rückblick eines großen Künstlers auf sein Lebenswerk, sondern die eindrucksvolle Demonstration einer künstlerischen Vitalität, die weiterhin nach vorne drängt.

Am Ende verließ das Publikum das Auditorium nicht euphorisiert, sondern bewegt – und vielleicht ist genau das die größte Stärke eines Nick-Cave-Konzerts: Es unterhält nicht nur, sondern hinterlässt Spuren.

KW-28-2026: Aldous Harding beim 60th Montreux Jazz Festival – Verstörend, eindringlich und offenbahrend – Rätselhafte Verzauberung

Photos: Christof Graf

Es gibt Konzerte, die auf Nähe setzen, und es gibt Konzerte, die von Distanz leben. Der Auftritt der neuseeländischen Singer-Songwriterin Aldous Harding am 5. Juli 2026 beim Montreux Jazz Festival gehörte entschieden zur zweiten Kategorie – und gerade deshalb entwickelte er eine seltene, beinahe hypnotische Wirkung.

Als Harding kurz nach 20.30 Uhr die Bühne des Auditorium Stravinski betrat, wirkte die Szenerie zunächst unspektakulär. Keine große Geste, keine publikumswirksame Inszenierung, kein Versuch, die Aufmerksamkeit des Saales zu erzwingen. Stattdessen stand plötzlich diese kleine, beinahe scheue Gestalt im Lichtkegel der Bühne und ließ mit den ersten Takten erkennen, dass hier eine Künstlerin auftrat, die sich den Mechanismen zeitgenössischer Popinszenierung konsequent entzieht. Aldous Harding war nicht gekommen, um sich zu erklären – sie war gekommen, um ihre eigene Welt zu errichten.

Die Neuseeländerin, die seit Jahren zu den eigenwilligsten Stimmen des internationalen Indie-Folk zählt, präsentierte in Montreux vor allem Stücke ihres im Frühjahr erschienenen fünften Albums Train on the Island, das erneut unter der Regie ihres langjährigen Produzenten John Parish entstanden ist. Zwischen introspektivem Folk, surrealen Textbildern und dezent psychedelischen Arrangements entfalteten die neuen Songs eine eigentümliche Spannung zwischen Vertrautheit und Fremdheit.

Hardings Stimme bleibt dabei ihr stärkstes Ausdrucksmittel. Sie kann innerhalb weniger Sekunden von fast kindlicher Zerbrechlichkeit in eine dunkle, beinahe theatralische Tiefe wechseln, einzelne Silben dehnen, Worte verschlucken oder mit einem plötzlichen Lächeln brechen. Oft hatte man weniger den Eindruck, einer Sängerin zuzuhören, als einer Schauspielerin, die ihre Texte in immer neuen Rollen und Masken durchspielt.

Dazu kamen jene charakteristischen Bewegungen, für die Harding inzwischen ebenso bekannt ist wie für ihre Musik: abrupte Gesten, starre Blicke ins Publikum, unerwartete Grimassen und kleine choreographische Einfälle, die irgendwo zwischen Performancekunst, Stummfilm und Traumsequenz angesiedelt sind. Was auf Video leicht manieriert wirken könnte, entfaltete im Saal eine eigentümliche Sogwirkung. Das Publikum beobachtete die Sängerin mit einer Aufmerksamkeit, wie man sie bei großen Festivalveranstaltungen nur selten erlebt.

Musikalisch setzte Harding auf Reduktion statt auf Überwältigung. Die Begleitband agierte mit bemerkenswerter Disziplin und ließ den Songs den notwendigen Raum zum Atmen. Feine Gitarrenlinien, sparsame Percussion und gelegentliche Keyboardflächen bildeten ein zurückhaltendes Fundament, auf dem Hardings Stimme und ihre ungewöhnliche Phrasierung umso deutlicher hervortreten konnten. Gerade in den leiseren Momenten zeigte sich die hervorragende Akustik des Stravinski-Saales: Selbst die kleinsten Nuancen schienen bis in die hintersten Reihen vorzudringen.

Besonders eindrucksvoll gerieten die Momente, in denen Harding die Spannung zwischen Nähe und Entzug bewusst ausspielte. Während viele Künstler die direkte Kommunikation mit dem Publikum suchen, blieb sie rätselhaft und unnahbar. Ansagen waren selten, Lächeln ebenso. Doch gerade diese Verweigerung erzeugte eine ungewöhnliche Intensität. Die Zuschauer mussten sich der Musik annähern, anstatt umgekehrt.

Die Programmierung des Abends erwies sich dabei als bemerkenswert stimmig. Als Support für Nick Cave & The Bad Seeds eröffnete Harding den Konzertabend im Auditorium Stravinski und bildete mit ihrer Mischung aus Dunkelheit, Spiritualität und poetischer Verschrobenheit einen faszinierenden Gegenpol zum späteren Hauptprogramm. Beide Künstler verbindet die Fähigkeit, Songs nicht als bloße Unterhaltung, sondern als Räume für Ambivalenz, Geheimnis und existenzielle Fragen zu begreifen.

Als Aldous Harding nach etwas mehr als einer Stunde die Bühne wieder verließ, reagierte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus – weniger euphorisch als konzentriert und respektvoll. Es war die Anerkennung für einen Auftritt, der sich jeder schnellen Vereinnahmung entzog und gerade dadurch in Erinnerung bleiben dürfte.

Nicht jedes Konzert muss Antworten liefern. Manchmal genügt es, Fragen zu hinterlassen. Aldous Harding gelang in Montreux genau das.

KW-28-2026: Rückschau, Standortbestimmung und Aufbruch – Deutschlandtournee-Start von Marillion in Rastatt vor dem Residenz-Schloss – von Christof Graf

Photos: Christof Graf

Mit einem Konzert, das gleichermaßen Rückschau, Standortbestimmung und Aufbruch war, eröffneten Marillion am 4. Juli 2026 im Ehrenhof des Rastatter Residenzschlosses ihre Deutschlandtournee. Die britischen Progressive-Rock-Veteranen bewiesen dabei eindrucksvoll, weshalb sie auch fast fünf Jahrzehnte nach ihrer Gründung zu den außergewöhnlichsten Livebands ihres Genres zählen. Vor der barocken Kulisse des Schlosses entstand an diesem warmen Sommerabend eine Atmosphäre, die wie geschaffen schien für die großen emotionalen Bögen und die epische Dramaturgie der Musik von Marillion.

Marillion sind längst zu einer Anomalie im Musikgeschäft geworden. Während viele ihrer Zeitgenossen von der Vergangenheit leben, scheint die Band um Sänger Steve Hogarth in bemerkenswerter Weise in der Gegenwart angekommen zu sein. Das zeigte sich bereits in den ersten Minuten des Konzerts. Ohne Pathos, ohne große Gesten betraten die Musiker die Bühne und ließen die Musik sprechen – und die sprach mit einer Klarheit und Selbstverständlichkeit, die nur Bands erreichen, die seit Jahrzehnten gemeinsam auf der Bühne stehen.

Steve Hogarth, mittlerweile eine der markantesten Stimmen des britischen Art Rock, agiert dabei weniger als klassischer Frontmann denn als Erzähler und Vermittler. Er singt die Texte nicht, er bewohnt sie. Seine Stimme hat über die Jahre an jugendlicher Schärfe verloren, dafür jedoch an Ausdruckskraft gewonnen. Gerade die leisen Momente, die tastenden Phrasen und die zerbrechlichen Zwischentöne verliehen den Liedern eine beinahe intime Wirkung.

Die Musik von Marillion war schon immer von einer eigentümlichen Spannung geprägt: zwischen Größe und Verletzlichkeit, zwischen hymnischer Weite und persönlicher Innenschau. In Rastatt wurde diese Spannung geradezu greifbar. Wenn Steve Rothery seine langen, melodischen Gitarrenlinien über die Arrangements legte, öffneten sich Klangräume, die eher an Filmmusik als an klassischen Progressive Rock erinnerten. Rothery gehört zu jenen Gitarristen, die nie durch technische Exzesse auffallen mussten, weil jede einzelne Note bereits ihre eigene Geschichte erzählt.

Bereits der Auftakt mit „Splintering Heart“ machte deutlich, dass die Band nicht auf routinierte Nostalgie setzte. Steve Hogarth betrat die Bühne nicht als nostalgischer Frontmann einer legendären Formation, sondern als charismatischer Erzähler, der jede Zeile mit bemerkenswerter Intensität durchlebte. Seine Stimme besitzt zwar nicht mehr die unerschütterliche Kraft früherer Jahre, dafür aber eine Ausdrucksstärke und emotionale Tiefe, die den Liedern zusätzliche Dimensionen verleihen.

Mit „The Crow and the Nightingale“ und dem unverwüstlichen „Easter“ gelang es Marillion früh, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Besonders „Easter“ entwickelte sich zu einem ersten Höhepunkt des Abends: Steve Rotherys Gitarrensolo erhob sich über den Ehrenhof wie eine hymnische Klage, während das Publikum die Melodie nahezu andächtig mittrug. Dass die Band anschließend mit „You’re Gone“ und dem Live-Debüt von „Ribbons and Lace“ den Fokus auf jüngere Schaffensphasen legte, unterstrich den Anspruch, keine bloße Best-of-Show zu präsentieren.

Überhaupt zeigte die Setlist eine bemerkenswerte Balance zwischen Klassikern und Material aus jüngeren Alben. Mit „Sounds That Can’t Be Made“ und „Seasons End“ gelang die Verbindung verschiedener Epochen beinahe mühelos. Das Zentrum des Konzerts bildete jedoch die vierteilige Suite „Care“ vom aktuellen Studioalbum „An Hour Before It’s Dark“. In einer Zeit, in der viele Bands ihres Alters neue Stücke eher als Pflichtübung absolvieren, wirkten diese Songs bei Marillion wie das eigentliche Herzstück des Abends. Themen wie gesellschaftliche Entfremdung, Sterblichkeit und Menschlichkeit erhielten in der Live-Interpretation eine geradezu beklemmende Aktualität. Besonders „Angels on Earth“ entfaltete eine emotionale Wucht, die weit über das hinausging, was die Studioversion vermittelt.

Musikalisch präsentierte sich die Band in bestechender Form. Steve Rothery spielte mit jener Mischung aus Eleganz und melodischer Präzision, die ihn seit Jahrzehnten zu einem der unterschätztesten Gitarristen des Progressive Rock macht. Mark Kelly ließ seine Keyboardflächen majestätisch über die Arrangements schweben, während Pete Trewavas und Ian Mosley das Fundament mit beeindruckender Selbstverständlichkeit legten. Nichts wirkte überladen, nichts demonstrativ virtuos – jede Note stand im Dienst des Songs.

Der Zugabenblock geriet schließlich zur Feier des klassischen Hogarth-Katalogs. Die nahtlose Folge aus „Hotel Hobbies“, „Warm Wet Circles“ und „That Time of the Night“ entführte das Publikum zurück in die späten achtziger Jahre, ohne dabei museal zu wirken. Mit „Afraid of Sunlight“ folgte einer der großen Marillion-Momente überhaupt, ehe die abschließende „Brave“-Trilogie aus „Wave“, „Mad“ und dem monumentalen „The Great Escape“ den Abend zu einem überwältigenden Finale führte. Als die letzten Klänge über dem Ehrenhof verklangen, blieb für einige Sekunden eine beinahe ehrfürchtige Stille zurück, bevor begeisterter Applaus losbrach.

Der Tourauftakt in Rastatt zeigte eine Band, die längst nicht mehr beweisen muss, dass sie relevant ist. Marillion besitzen etwas Wertvolleres: die Fähigkeit, ihr Publikum über zwei Stunden hinweg in eine eigene Welt zu entführen. In einer Zeit schnell konsumierbarer Musik bleibt ein Marillion-Konzert ein Ereignis, das Konzentration verlangt und dafür reich belohnt. Der Auftakt der Deutschlandtournee war deshalb weit mehr als nur ein gelungenes Konzert – er war eine eindrucksvolle Erinnerung daran, dass Progressive Rock auch im Jahr 2026 noch berühren, überraschen und überwältigen kann.

KW-26-2026: Bob Dylan`s Gitarristen-Dilemma – Vol 3 von 5 – Der Gitarrist Bob Britt verlässt die Band von Bob Dylan – Am 26. Juni 2026 absolviert er sein letztes Konzert der „Rough And Rowdy Ways“-Tour

 

Albuquerque, New Mexico
Sandia Casino
Amphitheater

June 26, 2026

 

Gitarrist Bob Britt verließ Bob Dylans Band nach dem Auftritt am 26. Juni 2026 mitten während der Long Hot Summer Tour ’26. Er flog abrupt von Austin, Texas, nach Hause und teilte auf Facebook ein kurzes „Sayonara Bobby“, bevor er seinen Ausstieg offiziell bestätigte. Britt betonte auf der Plattform Facebook, dass er nicht gefeuert wurde. Er ging aus freien Stücken, nannte aber private Gründe.

Bob Dylan – guitar, electric keyboard, harp
Tony Garnier – electric and standup bass
Anton Fig – drums
Bob Britt – acoustic guitar
Julian Lage – electric guitar

 

KW-24-2026: BE KIND! – Der ultimative LEONARDCOHEN-PODCAST ist online

Hurra! Es ist soweit! – Be Kind!Be Kind! – The German LEONARD COHEN PODCAST
Die erste Staffel des ultimativen Leonard Cohen-Podcasts mit dem Singer/ Sonwgriter „Field Commander C.“ alias Rolf Ableiter und Christof Graf mit insgesamt 11 Episoden ist online!!
Insgesamt wollen wir in den nächsten Monaten 15 Staffeln zu 15 offiziellen Alben Cohens veröffentlichen. Ihr findet den Podcast bei allen Podcast Anbietern wie Apple Podcasts, amazon music, Spotify, YouTube, etc.
Die erste Staffel umfasst 11 Episoden zu 10 Songs (inkl. Einführung) des Albums „The Songs Of Leonard Cohen“ (1967):
The first season of the ultimate Leonard Cohen podcast—featuring singer-songwriter „Field Commander C.“ (alias Rolf Ableiter) and Christof Graf—is now online, comprising a total of 11 episodes (in German language) !
Over the coming months, we plan to release a total of 15 seasons, each dedicated to one of Cohen’s 15 official albums. You can find the podcast on all major platforms, including Apple Podcasts, Amazon Music, Spotify, YouTube, and more.
The first season consists of 11 episodes covering 10 songs (plus an introduction) from the album *The Songs of Leonard Cohen* (1967):
1. Einführung
2. Suzanne
3. The Master Song
4. Winter Lady
5. The Stranger Song
6. Sisters Of Mercy
7. So Long, Marianne
8. Hey, That’s No Way To Say Goodbye
9. Stories Of The Street
10. Teachers
11. One Of Us Cannot Be Wrong
Viel Spaß beim Hören aller Folgen!
1. Einführung
2. Suzanne
3. The Master Song
4. Winter Lady
5. The Stranger Song
6. Sisters Of Mercy
7. So Long, Marianne
8. Hey, That’s No Way To Say Goodbye
9. Stories Of The Street
10. Teachers
11. One Of Us Cannot Be Wrong
Viel Spaß beim Hören aller Folgen!

https://cohenpedia.de/bekind_leonardcohenpodcast/